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Möbel Schaffrath erfolgreich in den eCommerce gestartet

Frank Zimmermann an 8. Januar 2019 - 17:16 in e-Commerce News
Der Schaffrath Online-Shop ist hervorragend gestartet

Der Schaffrath Online-Shop ist hervorragend gestartet

Die Friedhelm Schaffrath GmbH & Co. KG hat erfolgreich den nächsten Schritt in den Online-Möbelhandel getan. Das rheinische Möbelhaus hat im Sommer 2018  nach zweijähriger Online-Präsenz im Showroom-Format mit einer transaktionsorientierten eCommerce-Plattform einen waschechten Onlineshop eröffnet. Der Marktführer im Rheinland wurde und wird bei seiner Online-Evolution von den Spezialisten für Enterprise eCommerce-Plattformen Shopmacher aus dem westfälischen Gescher beraten und technologisch unterstützt. Gemeinsame Philosophie beider Partner ist, den Weg in die Online-Welt schrittweise auf Basis von Daten und Messwerten zu gehen, statt abenteuerliche Schnellschüsse aus der Hüfte in das eCommerce-Universum abzufeuern oder aber monatelang Großprojekte zu planen, die sich dann in der späteren Umsetzung verlieren.

Online-Showroom als Basis und Sprungbrett

Im Sommer 2016 startete Schaffrath mit einem so genannten  Online-Showroom in den digital unterstützten Möbelhandel. Ein solcher Showroom hat keine Verkaufsfunktionen, ist also kein Onlineshop. Allerdings ist er auch viel mehr als nur ein virtuelles Schaufenster im Internet. Im Showroom werden Produkte inszeniert, über Suchmaschinen wie Google gefunden, ihre Verfügbarkeit in der nächstgelegenen Filiale kann abgefragt werden, die Vereinbarungung von Beratungsterminen ist möglich und Artikel können in sozialen Medien geteilt werden.

Schaffrath-Geschäftsführer Marc Fahrig ist mit dem Start des Onlineshops sehr zufrieden.

Schaffrath-Geschäftsführer Marc Fahrig ist mit dem Start des Onlineshops sehr zufrieden.

“Mit der Einrichtung des Showrooms im Jahr 2016 haben wir zwei zentrale Ziele verfolgt”, sagt Marc Fahrig, Geschäftsführer bei Schaffrath. “Wir wollten einerseits Erfahrungen sammeln, digital kompatible Prozesse aufbauen und stetig dazulernen sowie andererseits die Besucherzahlen in unseren Einrichtungshäusern steigern. Dieser Frequenzpush ist uns gelungen.”

Digitale Lernprozesse und Ausrollen weiterer Funktionalitäten

Der Showroom fungierte über zwei Jahre als perfekte Basis für Trockenübungen zur Erlernung digitaler Prozesse bezogen auf das Schaffrath-Universum. Funktionen wurden kontinuierlich optimiert – so wurden zum Beispiel die Ladezeiten in dieser Zeit um knapp 50 Prozent beschleunigt – neue Funktionen schrittweise ausprobiert und im Erfolgsfall dauerhaft ausgerollt. Hierzu gehören unter anderem ein Küchenplaner, Filialfinder, Newsletter, eine eBay-Anbindung, die Social Media-Anbindung an Facebook, Instagram und  Youtube, Online-Antrag für die Schaffrath-Familienkarte, Inspirationen zu Wohnwelten, die Koch- und Grill-Akademie, die Präsentation von Themenwelten zum Beispiel für einen Jubiläumsverkauf oder einen Designermöbel-Ausverkauf, Vereinbarung von Beratungsterminen, die Integration von Produktvideos, die permanente Optimierung von Kategoriefiltern, Produktlisten und Produkt-Detailseiten sowie die Online-Rückfrage zu Produkten.

“Jeder einzelne Schritt der Weiterentwicklung, jede neue Funktionalität, die wir gemeinsam mit den Shopmachern eingeführt haben, hatte das Ziel, den Service für unsere Kunden weiter zu verbessern, zu inspirieren und Einkaufserlebnisse zu schaffen”, erklärt Marc Fahrig. “Nach den gesammelten Erfahrungen und den gemessenen Erfolgen war der Launch eines echten Online-Shops dann der logische nächste Schritt.”

Der Schaffrath-Onlineshop

Im Juni 2018 war es dann soweit: Schaffrath stieg mit einem Onlineshop mit Warenkorb, Checkout, Payment und Orderverarbeitung für ein ausgewähltes Sortiment von Mitnahme-Artikeln, deren Ausmaße und Gewicht keinen Speditionsversand erfordern, in den Möbel-eCommerce ein.

Die Shopmacher haben die Plattform konzeptioniert und entwickelt und werden gemeinsam mit dem Schaffrath-Team deren kontinuierlichen Ausbau vorantreiben. Grundlage der Weiterentwicklung ist ein monatlich aktualisiertes Product-Backlog, das mit gesicherten Entwickler-Ressourcen von Shopmacher in Sprints umgesetzt werden wird.

“Technologisch basiert der Schaffrath-Shop auf der Shopsoftware Oxid Enterprise Edition”, erläutert Felix Gaksch, Chief Customer Officer bei Shopmacher. “Das Frontend, also der für den Schaffrath-Kunden sichtbare Teil des Shops, ist das von uns entwickelte Symfony Frontend. Außerdem steht dem Schaffrath-Team unser integriertes CommerceCockpit zur Verfügung.”

Das CommerceCockpit ist eine ebenfalls von Shopmacher entwickelte SaaS-Lösung, die es Redakteuren bei Schaffrath ermöglicht, große Teile der Shop-Plattform selber zu editieren, ohne tiefergehende technische Kenntnisse haben zu müssen oder für jede Änderung die Agentur konsultieren zu müssen. Das betrifft nicht nur Bilder und Texte, sondern auch viele andere Bereiche des Shops. Kampagnen und andere Maßnahmen zur Absatzförderung wie etwa die Präsentation von Themenwelten, Rabattaktionen oder die Schaltung von Sonderseiten sind problemlos in Eigenregie umsetzbar. Das CommerceCockpit ermöglicht eine hohe Flexibilität und Verwaltbarkeit der gesamten eCommerce-Plattform.

Bisherige Performance und Ausblick

Die erste Zwischenbilanz seit dem Launch der Verkaufsfunktion kann sich durchaus sehen lassen. Schaffrath verzeichnet seither einen Anstieg der Unique Visitors um 25 Prozent. Die Konversionsrate bei Schaffrath, also der Anteil der Seitenbesucher, die tatsächlich zu Käufern wurden, ist seit dem Launch monatlich um 25 Prozent nach oben gegangen, der Umsatz stieg sehr deutlich.

Der Onlineshop des Möbelhauses verfügt jetzt auch über einen Checkout

“Mit dem Start unseres Onlineshops sind wir sehr zufrieden”, so Marc Fahrig. “Wir werden daher der Philosophie unseres Technologie-Partners Shopmacher folgend unsere eCommerce-Aktivitäten kontinuierlich ausbauen und den Online-Service für unsere Kunden stetig weiter verbessern.”

Eine erfolgreiche Online-Basis scheint also gelegt zu sein. Jetzt will das Tandem Schaffrath/ Shopmacher basierend auf Messwerten weiter durchstarten. Auf der Agenda steht, durch verstärktes Online-Marketing noch mehr Besucher in den Shop zu holen, auch, um deren Verhalten genau zu messen und zu analysieren. Diese Analysen werden dann als Basis für weitere Optimierungen dienen. Welche Seiten sind interessant? Welche Inhalte fesseln die Besucher? Wo steigen Besucher aus? Wo werden Käufe abgebrochen? Müssen wir die Suche optimieren, die Artikelübersicht oder die Artikeldetailseite oder den Warenkorb-Checkout? All das soll jetzt im nächsten Schritt ermittelt werden. Es bleibt also spannend bei Schaffrath.

Frank Zimmermann

Frank Zimmermann ist Inhaber der im Mai 2003 von ihm gegründeten Kommunikations- und Public Relations-Beratung FCZ PR. Er studierte Politikwissenschaft, englische Literatur und Soziologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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