Wer im hart umkämpften E-Commerce-Bereich Erfolge feiern möchte, muss Kunden ein hervorragendes Einkaufs- und Produkterlebnis bieten. Dazu gehört, auf allen Kanälen jederzeit die passenden Produktinformationen und -verfügbarkeiten zu präsentieren. Gerade in Spitzenzeiten wie am Black Friday lässt sich dies nur mit leistungsstarten Softwarelösungen realisieren.

Spitzenzeiten im Onlinehandel lassen sich nur durch ein passendes digitales Shopsystem effizient bewältigen.

Spitzenzeiten im Onlinehandel lassen sich nur durch ein passendes digitales Shopsystem effizient bewältigen. (© John Schnobrich on Unsplash)

Die Vorweihnachtszeit samt Black Friday und Cyber Monday ist für den Handel die arbeitsreichste sowie gewinnbringendste Phase des Geschäftsjahrs. Die zentrale Herausforderung dieser Zeit besteht darin, sich vom Wettbewerb abzuheben. Rein über Rabatte lässt sich dies nicht realisieren. Vielmehr liegt der Schlüssel darin, Produkte überzeugend zu präsentieren. Hierfür sind wiederum hochwertige, der Saison angepasste Produktinformationen notwendig, die zum jeweiligen Vertriebskanal passen.

Unternehmen, die ihre Produkte und Produktinformationen in verteilten Systemen oder Hilfsmitteln wie Excel-Tabellen verwalten, stoßen gerade in Spitzenzeiten an ihre Grenzen. Denn ohne zentrale Datenhaltung und automatisierte Datenbereitstellung besteht das Risiko, dass Kunden mit unzureichenden oder gar inkonsistenten Produktinformationen konfrontiert werden. Dies führt zu einem Rückgang der Konversionsraten und einem Anstieg der Retouren.

Besonders problematisch wird es für Händler, wenn sie an High-Peak-Tagen wie dem Black Friday ihre Bestände nicht unter Kontrolle haben. Es sind daher Strategien notwendig, mit denen sichergestellt werden kann, dass die Verfügbarkeit auf allen Kanälen korrekt in Echtzeit angezeigt wird. Möglich ist dies nur, wenn Online-Shop, Filialen, Apps und Marktplätze fortlaufend synchronisiert werden. Gelingt dies nicht, so entsteht schnell eine große Zahl von Leerverkäufen mit all ihren negativen Folgen.

So sichern Softwarelösungen optimale Abläufe bei Peaks

Anbieter solcher Systeme gibt es mittlerweile vermehrt. Das Hamburger Unternehmen novomind AG, die bereits seit 1999 Lösungen für den Handel entwickelt, hat dabei novomind iSHOP für viele deutsche Branchengrößen aus dem eCommerce entwickelt. Das Shop-System ist konsequent darauf ausgelegt, dem Kunden ein positives Einkaufserlebnis zu bieten. Dabei sammelt es auch die Daten zur Verfügbarkeit aus vorhandenen Systemen mithilfe von Datenanbindungen. Somit ist es möglich, die Warenverfügbarkeit kanalübergreifend in Echtzeit anzuzeigen.

Digitale Softwarelösungen bieten außerdem mehrere Automatisierungsmöglichkeiten. So können Händler etwa erreichen, dass nur diejenigen Produkte beworben werden, die noch auf Lager sind. Alle nicht-lagerhaltigen Artikel werden hingegen automatisch ausgeblendet. Aus technischer Sicht wird dies durch eine Online-Shop-Produktdatenversorgung mit sekündlichen Änderungs-Events und dynamischen Content durch Attribut-Eigenschaften realisiert.

Gerade bei einer unerwartet hohen Nachfrage kann es zudem hilfreich sein, neben den zentralen Vorräten auch auf die Bestände in den Filialen zurückzugreifen – wahlweise über eine schnelle Filiallieferung oder Click & Collect. Hierdurch wird einerseits die Logistik im Zentrallager entlastet. Auf der anderen Seite stellen Händler sicher, dass sie wirklich auf alle verfügbaren Bestände zurückgreifen.

Dank der ERP-Anbindung können die Softwarelösungen außerdem erkennen, wie sich die aktuelle Zuliefersituation darstellt. Die entsprechenden Informationen über geplante Warenzugänge nutzt die Software auf Wunsch ebenfalls, um das eigene Angebot automatisch anzupassen. Sollte es trotz all dieser Maßnahmen zu Lieferproblemen kommen, empfiehlt es sich, einen der Situation angepassten Kundenservice zu bieten, um Kunden nicht nachhaltig zu verlieren.

Fazit: Auf Zentrales Datenmanagement und Automatisierung kommt es an

Insgesamt ist klar: Wer im E-Commerce erfolgreich sein möchte, muss eine hervorragende Customer Experience bieten. Digitale Lösungen gewährleistet dies sowohl im Normalbetrieb als auch in Spitzenzeiten, indem es als zentrale Datendrehscheibe fungiert und intelligente Automatisierungen bereitstellt. Profiteure sind letztlich sowohl der Kunde als auch das Unternehmen. Denn der Kunde erhält konsistente Angebote und eine zuverlässige Lieferung, während das Unternehmen gleichzeitig seine Abläufe optimiert, Bestände ausnutzt und Risiken minimiert.