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Deutschland an der Spitze der nicht-englischsprachigen Märkte für iOS-Apps für Kinder

Redaktion an 20. August 2014 - 20:31 in Mobile & Handy
Der „Back to School Report“ von adjust liefert Erkenntnisse zu Apps für Kinder im Apple App Store und bei GooglePlay

Der „Back to School Report“ von adjust liefert Erkenntnisse zu Apps für Kinder im Apple App Store und bei GooglePlay (© PathDoc – Shutterstock.com)

Das Mobile Attribution und Analytics Unternehmen adjust veröffentlicht heute – kurz vor dem baldigen Start des neuen Schuljahres – einen „Back to School Report„. Dabei handelt es sich um einen Bericht zu Apps für Kinder unter 12 Jahren, die im Apple App Store und bei GooglePlay erhältlich sind. Die Daten wurden aus der Datenbank apptrace.com von adjust am 19. August 2014 gewonnen.

  • Der „Back to School Report“ von adjust liefert Erkenntnisse zu Apps für Kinder im Apple App Store und bei GooglePlay
  • Die Apple App Store-Kategorie „Kinder“, die vor einem Jahr eingeführt wurde, verfügt bereits über ca. 80.200 Apps, was 6,2 Prozent des gesamten App Store-Angebots ausmacht.
  • GooglePlay hat keine spezifische Kategorie für Kinder. Eine Suchanfrage zu Begriffen, die den Bereich Kinder thematisieren, zeigte jedoch 318.674 passende Apps. Die gleiche Suchanfrage lieferte im App Store 267.698 Apps.
  • Im App Store sind ca. 14.323 Apps für Kinder in deutscher Sprache verfügbar.
  • Es gibt mehr als 16.850 Mathematik-Apps für iOS, wovon etwa 1.500 für deutschsprachige Nutzer sind.
  • Apple bietet 2.069 Apps an, die Kindern dabei helfen ihre Hausaufgaben zu erledigen. Bei GooglePlay sind es nur 924 Hausaufgaben-Apps.
  • Für deutschsprachige Nutzer gibt es 51 Apple Apps und 58 Play Store Apps, die das Wort „Hausaufgaben“ in ihrem Titel oder in der Beschreibung aufweisen.

„Für 65 Prozent* der deutschen Grundschüler gehört das Smartphone zum Alltag dazu. Dadurch hat sich auch ein Markt für Apps entwickelt, die an Kinder gerichtet sind. Kinder verwenden immer häufiger Lern-Apps, um ihre Lesekompetenz, ihre Mathematikkenntnisse, ihre Auge-Hand-Koordination und vieles mehr zu verbessern. Tablets und Computer sind heute in Schulen nicht mehr wegzudenken und werden häufig als Hilfsmittel im Unterricht eingesetzt. Da Kinder technisch immer stärker involviert sind und die Grenzen zwischen Computern und Telefonen immer mehr verschwinden, erwarten wir einen Anstieg bei den kindgerechten und bildungsorientierten Apps für iOS und Android“, kommentiert Christian Henschel, CEO und Mitbegründer von adjust.

„Die Kategorie ‚Kinder‘ des Apple App Store gibt den Eltern die Gewissheit, dass diese Apps altersgerecht sind und ihre Kinder schützen. Das bietet GooglePlay noch nicht an“, fügt Christian Henschel hinzu.

Apples Anforderungen an die Apps in dieser Kategorie sind unter anderem die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen für Kinder, kein Einsatz von verhaltensgesteuerter Werbung, Erlaubnis des Erziehungsberechtigten vor Käufen sowie ein Design, das speziell für Kinder der Altersgruppen 5 Jahre und jünger, 6-8 Jahre oder 9-11 Jahre entwickelt wurde.

Die Kategorie „Kinder“, die erst ein Jahr alt ist, verfügt bereits 80.182 Apps von insgesamt 1,3 Millionen Apps im Apple App Store. Das bedeutet, dass 6,2 Prozent der Apps für iOS als kindgerecht eingestuft werden. Die Zahl der Apps im Kid Store ergibt sich aus der Anwendung der von Apple veröffentlichten Kriterien auf das Gesamtangebot.

„Diese Kategorie hat die Zahl jener speziellen Apps für das iPad, die an die weniger schnellen Kinderhände angepasst sind, fast verdoppelt und die Nutzung von Tablets in Schulen als Alternative zu Computern erhöht“, sagt Christian Henschel.

Insgesamt 79.109 Apps für Kinder sind weltweit in Englisch verfügbar. Als zweites auf der Liste stehen 14.323 Apps, die auf Deutsch verfügbar sind. Die Türkei ist auf dem vierzehnten Platz mit nur 5.092 türkischen Apps für Kinder zu finden.

Neben den 16.855 Mathematik-Apps für iOS gibt es für die deutschsprachigen Nutzer 1.205 Apps, die das Wort ‚Mathe’ im Titel oder in der Beschreibung sowie den Sprachencode ‚DE’ für Deutsch verwenden.

Der Apple App Store hat 2.069 Apps, die Kinder bei ihren Hausaufgaben unterstützen, davon 51 deutschsprachige Apps im App Store, die das Wort „Hausaufgaben“ oder ähnliches in ihrem Titel oder in der Beschreibung haben. Google Play verfügt nur über ca. die Hälfte, nämlich 924 „Homework“-Apps, hier gibt es folgerichtig auch nur 58 „Hausaufgaben“-Apps.

Die Apptrace-Stimmungsanalyse von adjust zeigt die besten Apps für Kinder

Die Apptrace-Analyse von adjust untersucht über 56.473.400 Rezensionen im App Store und 16.536.900 Rezensionen bei GooglePlay und erstellt für jede englischsprachige App, die über ausreichend Rezensionen verfügt, eine Analyse darüber, wie positiv oder negativ diese bewertet wird, wie fesselnd die App auf den Nutzer wirkt oder ob sie oft abstürzt.

Die am positivsten bewertete Bildungs-App im Apple App Store in der Kategorie „Kinder“ ist Bugs and Buttons von Little Bit Studio, LLC (87%). Die Bildungs-App für Kinder, die die jungen Nutzer vermutlich am längsten an den Bildschirm fesselt, ist Rainbow Jewels – Connect the Matching Color Gem Dots (57%).

Fast zwei Drittel der Apps in der Kategorie „Kinder“ sind unter anderem in den Kategorien Bildung und in Bildungsspielen vertreten, das entspricht ungefähr 53.000 Apps.

Neue Trends

„Neben den kindgerechten Apps, Apps zur elterlichen Kontrolle und Ortungs-Apps zur Nachverfolgung des Standorts der Kinder beobachten wir einen Trend hin zu Entwicklungs-Apps für Grundschulen, über welche sich die Eltern über Neuigkeiten zur Schule, Hausaufgaben und Blogs für Eltern auf dem Laufenden halten können. Wir erkennen außerdem eine Chance für Informations- und Bildungs-Apps, die auf Kinder und Eltern von kleinen Kindern abzielen“, sagt Christian Henschel und ergänzt: „Marketing ist essentiell für die Sichtbarkeit von Apps. Da dieses Segment im Laufe des nächsten Jahres weiter wachsen wird, wird die Einbindung des Nutzers stärker in den Fokus rücken.“

* Der im letzten Monat von KAVAJ veröffentlichte Bericht gibt an, dass fast 40% der deutschen Grundschüler ihr eigenes Smartphone haben und weitere 25% das Smartphone ihrer Eltern verwenden.

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