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Neues Tourismusangebot für Mama und Kind: Mommyness

Redaktion an 25. Januar 2011 - 13:56 in Reisen
Ilka Lemkemeyer

Ilka Lemkemeyer

„Mommyness, das ist eine Kombination aus dem englischen Kosewort Mommy (im Sinne von Mama sein) und den Begriffen Healthiness, Business und Wellness. Die am 1. Januar neu ins Leben gerufene Marke bündelt die Angebote verschiedener Anbieter, vom Hotel über Day Spas bis hin zum Sportstudio um die Ecke. Kern von Mommyness sind Angebote, die gemeinsame Aktivitäten von Mama und Kind im Fokus haben, eben in den Bereichen Healthiness (Gesundheit), Business und Wellness“, erklärt die Tourismusexpertin Ilka Lemkemeyer.

„Seit längerer Zeit beobachte ich die gesellschaftliche Entwicklung im Bereich der Kinderbetreuung. Sicherlich ist eine gute Betreuung des Nachwuchses im Arbeitsleben der Mama wertvoll und notwendig. Wenn jedoch diese „Abschieberitis“ immer mehr auch den Freizeitbereich betrifft, empfinde ich das letztendlich als nicht besonders hilfreich für Familien und insbesondere die Kinder.“

Als Mutter einer sechsjährigen Tochter hat die studierte Vollblut-Touristikerin bereits mit Babyreise einen konkreten Bedarf von jungen Familien erkannt und so einen neuen Nischen-Markt begründet. „Die gemachten Erfahrungen und das Kunden-Feedback aus fünf Jahren Babyreise haben mich erkennen lassen, dass es auch einen Gegentrend zur Überbetreuung in der Freizeit und während des Urlaubes gibt. Gerade Mütter möchten, insbesondere wenn das Kind noch klein ist, viel mit ihm erleben und das Aufwachsen so intensiv wie möglich auskosten.“

Bei Mommyness rückt das Gemeinsame von Mama und Kind in den Fokus:

  • Im Gesundheitsbereich beispielsweise durch Aktiv-Angebote wie Nordic Walking für Mama und Kind, mit Baby im Tragetuch oder bei größeren Kindern mit eigenen Stöcken und kindgerechten Strecken und Übungen. Im Segment Entspannung gibt es u. a. gemeinsame Auszeiten, z. B. durch kindgerecht aufbereitete Fantasiereisen oder Mama-Baby-Yoga.
  • Im Business-Segment, also Arbeiten mit Kind, welches zu früheren Zeiten undenkbar war, werden Bausteine angeboten, die u. a. das gemeinsame Lernen beinhalten. Warum sollte eine Mama während ihrer Elternzeit nicht etwas für ihren Wiedereinstieg tun? Ob ein Computerkurs oder ein Sprachworkshop zum Erlernen einer neuen Sprache – Stillpausen bei kleinen Kindern sind inklusive und die Größeren lernen einfach mit. „Wenn das nicht ein toller gegenseitiger Ansporn ist und für die Kinder sicher eine spannende Erfahrung, mal besser zu sein, als die Mama.“
  • Beim Wellness-Angebot stehen das Wohlbefinden und die Schönheit von Groß und Klein im Fokus. Sei es bei einer Hot Chocolate Massage für Mama und einer Schokoladen-Gesichtspackung für die Kleinen – wobei Letztere hinterher vernascht werden darf.

Die 40-jährige Lemkemeyer sieht in Mommyness ein neues, modernes Modell für die Zukunft: „Mommyness möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Aktivitäten von Mama und Kind sich nicht länger ausschließen, sondern sogar gut ergänzen lassen, bis in die Arbeitswelt hinein. Und wer weiß, vielleicht ist dies eine Möglichkeit, um Frauen zukünftig Kind und Karriere zu ermöglichen, ohne dass es zu Lasten der Kinder geht.“

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