Mindfactory AG stoppt Verkauf von defekten Intel Chipsätzen

Mindfactory AG stoppt Verkauf von defekten Intel Chipsätzen

Mit sofortiger Wirkung hat die in Wilhelmshaven ansässige Mindfactory AG auf die Meldung von defekten Chipsätzen des Herstellers Intel reagiert und den Verkauf der betroffenen Mainboards gestoppt.

Am 31. Januar wurde bekannt, dass Millionen Chipsätze des Herstellers Intel aus der sogenannten „Sandy Bridge“ Prozessorfamilie, die auf „Cougar Point“ basieren, offenbar von einem Hardwaredefekt betroffen sind. Der aktuelle Erkenntnisstand ist, dass die Chipsätze der aktuellen 6er Serie und der C200er Serie betroffen sind, die auf Mainboards mit dem Intel LGA1155 Sockel verbaut sind. Aufgrund eines Designfehlers kann es hierbei vorkommen, dass die SATA-300-Ports mit der Zeit schwächer werden und potenziell die Leistung daran angeschlossener Laufwerke beeinträchtigt wird.

Dazu Daniel Canoa vom Marketing der Mindfactory AG: „Im Interesse unserer Kunden haben wir umgehend auf die Meldung reagiert und den Verkauf der betroffenen Produkte gestoppt. Zurzeit steht noch nicht fest, wie Intel die Angelegenheit handhaben wird. Deshalb bieten wir unseren Kunden folgende Optionen an:

1. Sollte keine Beeinträchtigung festgestellt werden, so können sie das System weiterhin nutzen. Im 2. Quartal dieses Jahres wird eine neue Revision vorgestellt und wir können das betreffende Mainboard anschließend kostenfrei umtauschen.

2. Wenn das System aufgrund von Fehlern nicht weiter genutzt werden kann, können sie das Mainboard zur Gutschrift an uns zurück senden.

3. Auch wenn keine Fehler festgestellt werden, kann das Mainboard an uns zurückgeschickt werden. Wir schreiben dann den Kaufpreis gut.

Die noch ausstehenden Bestellungen mit Intel Mainboards mit LGA1155 Sockel werden nicht mehr versendet. Diese können unter Angabe der entsprechenden Vorgangs- oder Bestellnummer geändert oder storniert werden. Über aktuelle Neuigkeiten zu diesem Fall werden wir auf unserer Homepage, im Forum, im Blog und über unseren Newsletter informieren.

Unser Tipp: Sollen betroffene Mainboards weiter verwendet werden, dann empfehlen wir, die SATA-Geräte (Festplatten, SSDs, Laufwerke) an den abwärts kompatiblen SATA-600 Ports (sofern ausreichend vorhanden) zu verwenden. Hier taucht der beschriebene Fehler nicht auf und man kann den Austausch zum gegebenen Zeitpunkt abwarten. Im Handbuch des Mainboards ist aufgeführt, welche der Anschlüsse SATA-600 unterstützen.“