Superbude

Superbude

Mit der Eröffnung einer direkten U-Bahn-Verbindung zwischen den Hamburger Stadtteilen St. Georg und St. Pauli vollendete xport.de Werbeagentur aus Dresden das bisher weltweit wohl ambitionierteste Tiefbauprojekt im Internet. Die virtuelle U-Bahn-Linie führt die Besucher der Webseite superbude.de von der Startseite per U-Bahn-Direktverbindung wahlweise zu den beiden Häusern der Budget-Hotelkette, in denen nichts normal aber alles ziemlich super ist. Genau so wie auf der neuen Webseite mit U-Bahn-Anschluss.

Vor dem Bau und der Jungfernfahrt der neuen U-Bahnlinie waren umfangreiche Berechnungen und Vorbereitungsarbeiten vonnöten. So wurden in allen gängigen Internet-Browsern Grundwasserabsenkungen, Schachtarbeiten und Abstützungsmaßnahmen durchgeführt. Der digitale Aushub der Strecke wurde auf stillgelegten nordkoreanischen Webservern deponiert. Da herkömmliche Scroll-Leisten den Belastungen im Webseiten-Tiefbau nicht standhielten, wurde ein eigens entwickeltes Fahrstuhlsystem programmiert. Ein leistungsfähiges Buchungssystem wurde per Helikopter millimetergenau eingelassen und eine Verbindung zu allen sozialen Netzwerken mit schwerer Technik und zwiefach genoppter Doppelschnutflansch angedengelt.

Das in Rekordzeit erbaute Ergebnis kann sich so was von sehen lassen, dass erste Kritiker der Elbphilharmonie bereits fordern, auch dieses Hamburger Jahrhundertprojekt der Dresdner Internetagentur xport zu übertragen. Rein virtuell versteht sich.