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Teads Studie: Deshalb blocken User Online-Werbung

Teads, Erfinder von nativer Videowerbung und globale Monetarisierungsplattform, hat eine umfangreiche, weltweit durchgeführte Studie veröffentlicht, die aufzeigt, warum Internetnutzer Online-Anzeigen aktiv ausblenden. Laut der Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit Research Now durchgeführt wurde, sind aufdringliche und aufgezwungene Anzeigen der Hauptbeweggrund für die Installation von Ad-Blocking- Software.
Redaktion an 27. Januar 2016 - 10:37 in Online Marketing

Für drei von vier Deutschen ist störende Werbung der wichtigste Grund zur Nutzung eines Ad-Blockers. Aufgezwungene Videoanzeigen sind für 48 Prozent derjenigen, die Ad-Blocker installiert haben, das aufdringlichste aller Werbeformate. Die vollständige Teads Studie „Warum Leute Werbung blocken“ kann heruntergeladen werden.

Weitere Ergebnisse für Deutschland:

  • Pre-Roll-Video: Jeder zweite Deutsche (52 Prozent), der Ad-Blocker installiert hat, bezeichnet Pre-Roll-Videos als aufdringlichstes aller Werbeformate
  • Störende Formate: 66 Prozent der Befragten nehmen erzwungene Werbeformate als am störendsten wahr. Dabei sind Pop-Up-Anzeigen für 80 Prozent der User der Hauptgrund für die Nutzung von Ad-Blocking-Software.
  • Die Kraft der Wahl: 57 Prozent würden die Installation von Ad-Blocking-Software erneut überdenken, wenn sie Werbung gleich zu Beginn überspringen könnten. 49 Prozent würden eventuell keine Ad-Blocker installieren, wenn sie die Werbung schließen könnten.
  • Word-of-Mouth: 45 Prozent der User, die Ad-Blocker auf ihrem Mobiltelefon installiert haben, und 42 Prozent derer, die sie auf dem Desktop nutzen, haben davon über persönliche Empfehlungen erfahren.
  • Der Browser macht den Unterschied: 59 Prozent der Befragten, die aktiv Ad-Blocker in Deutschland nutzen, tun dies auf dem Firefox-Browser. Auf dem Chrome-Browser sind es nur 48 Prozent.
  • Mobile Ad-Blocker: Auf den Handys nutzen Männer und Frauen Ad-Blocker gleichermaßen (jeweils 50 Prozent). 69 Prozent finden Mobile-Werbung aufdringlicher als Desktop-Werbung.

„Weltweit haben Menschen sich gegen störende Anzeigenformate ausgesprochen und die globale Lösung ist es, Usern die Wahl zu geben“, sagt Rebecca Mahony, CMO bei Teads. „Die steigende Verbreitung von Ad-Blockern ist ein Weckruf für die Werbebranche. Wir müssen das Verlangen der Konsumenten nach Werbung ernst nehmen, die ihr Online-Erlebnis respektiert. Teads präsentiert eine Lösung, die den Usern die Wahl des Opt-out gewährt, und 2016 werden wir weiterhin unsere Mission verfolgen, nachhaltige Werbeformate ins Ökosystem einzubringen.“

Teads hat mehr als 9.000 Menschen weltweit in folgenden drei Gruppen für die Studie befragt: User mit Ad-Blockern auf dem Desktop / Laptop, User mit Ad-Blockern auf Mobilgeräten (Smartphones & Tablets) und User, die Ad-Blocker kennen, aber bislang nicht installiert haben. Die Teads Studie „Warum Leute Werbung blocken“ wurde in den größten Werbemärkten durchgeführt, einschließlich den USA, Lateinamerika (Mexiko, Brasilien, Argentinien) und Europa (UK, Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien).

Auszüge der Ergebnisse auf globalem Level:

  • In Deutschland, wo Adblock Plus entwickelt wird, ist die Motivation, störende Anzeigen zu blocken, mit 72 Prozent der Befragten sehr hoch. Gleichzeitig würden 83 Prozent keine Ad-Blocker einsetzen, wenn Anzeigenformate ihnen die Wahl des Anschauens gewährten.
  • Befragte in den USA zeigten die größte Ablehnung gegen störende Anzeigenformate. 74 Prozent gaben sie als Hauptmotivation an, Werbung zu blocken. In Italien stimmten dem 60 Prozent zu.
  • Die größte Gruppe der Befragten, die keine Anzeigen blockieren würden, wenn sie sich aussuchen könnten, ob sie die Anzeige sehen wollen oder nicht, gab es in Mexiko und Spanien mit jeweils 89 Prozent.
  • Argentinier sind am meisten von Pre-Roll-Videoanzeigen genervt. 57 Prozent von ihnen bewerteten Pre-Roll als sehr störend. Sie bevorzugen stattdessen native Videoanzeigen in Artikeln; nur 13 Prozent empfanden diese als sehr störend.
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Teads Hauptwerbeformat inRead platziert Videowerbung im redaktionellen Teil einer Website, wo das Video sichtbar wird und der User die Wahl hat, es anzusehen oder auch zu überspringen.

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