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Teads-Studie: 53 Prozent der Deutschen hassen laute Video-Werbung

Redaktion an 25. September 2018 - 15:22 in Online Marketing
Nicolas Poppitz - Teads

Nicolas Poppitz ~Teads

Die Deutschen lieben ihr Smartphone und sie lieben es, damit Videos zu schauen. Aber 52,7 Prozent hassen es, wenn auf einer Webseite völlig überraschend ein Werbe-Clip startet und in voller Lautstärke losplärrt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Teads. Unter den 16- bis 24-Jährigen fühlen sich sogar 66,4 Prozent stark gestört.

Ähnlich gestört fühlen sich die Befragten, wenn es allgemein um Video-Werbung geht, bei der die Nutzer keinen Schließen-Button finden. 52,5 Prozent reagieren darauf frustriert.

Tatsächlich sind viele der Nutzer selbst betroffen. So gaben 56,8 Prozent an, dass auch auf dem eigenen Smartphone bereits ein Video überraschend loslärmte. 51,9 Prozent versuchten daraufhin, sofort den Ton abzudrehen. Klappte das nicht in kürzester Zeit, verließen 39,8 Prozent möglichst fix die Seite. Ein Viertel der Betroffenen empfand die vermeintliche Lärmbelästigung ihrer Umwelt sogar als peinlich und gaben an, in Panik geraten zu sein.

Die hohe Emotionalität bei diesem Thema lässt sich einfach erklären: Die Nutzer lieben Bewegtbildinhalte. So kommt der neue Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten zu dem Ergebnis, dass mittlerweile mehr Menschen das Handy als wichtigste Bildschirmgerät bezeichnen (37 Prozent) als den Fernseher (32 Prozent). Grundsätzlich schalten bereits 59,2 Prozent die Videowerbung auf Nachrichtenseiten stumm. Bei YouTube und Facebook sind es 59,8 beziehungsweise 56,7 Prozent.

Die Nutzer sind nicht von Videoinhalten oder Video-Werbung genervt, sondern von oftmals unkontrollierten Geräuschen. „Das muss aber nicht sein“, sagt Nicolas Poppitz, Managing Director Germany bei Teads. „Online-Videowerbung kann auch ohne Ton sehr gut wirken. Spots müssen besonders online in sehr kurzer Zeit das Interesse der User wecken. Ohne den richtigen Ansatz hilft da auch der aufgezwungene Ton nicht. Im Gegenteil, er nervt eher. Die kreative Umsetzung muss die Nutzungssituation am PC oder Smartphone berücksichtigen. Davon ist abhängig, ob sich die User entscheiden, das Video anzuschauen und bei Interesse vielleicht sogar den Ton aktiv anzuschalten.“

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