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Searchmetrics analysiert die Sichtbarkeit der zehn größten deutschen Online-Shops in den sozialen Netzwerken

Redaktion an 26. November 2013 - 15:45 in SEO, Web Controlling
Soziale Netzwerke spielen immer größere Rolle bei der Kaufentscheidung

Soziale Netzwerke spielen immer größere Rolle bei der Kaufentscheidung (© Kzenon – Shutterstock.com)

Der erste Advent ist zum Greifen nah und damit auch die wichtigste Zeit des Jahres für den Handel eingeläutet, denn Vorweihnachtszeit ist bekanntlich auch Shopping-Zeit. Da blüht vor allem den Online-Händlern ein gutes Geschäft, denn wie ECC Köln bereits im Herbst ermittelte, plant die Mehrheit der Online-Käufer, ihre Geschenke dieses Jahr im Web zu kaufen oder zumindest online nach ihnen zu suchen.

Eine immer größere Rolle bei der Kaufentscheidung spielen dabei soziale Netzwerke: Immer mehr Kunden lassen sich bei der Auswahl von Produkten und Geschenken von Empfehlungen und Posts ihrer Freunde und Bekannten in sozialen Netzwerken beeinflussen. Online-Händler müssen also auch auf Facebook, Twitter und Co. mitspielen. Wie gut aber stehen deutsche E-Shops in Sachen Social Media wirklich da? Searchmetrics hat sich die Social Visibility der zehn umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland (EHI-Studie 2013)* einmal genauer angeschaut.

Social Visibility: Amazon ist ungeschlagener Platzhirsch

In puncto Social Visibility allgemein, die als skalierbarer Wert eine Aussage über die Popularität einer Domain auf Vergleichsbasis liefert, liegt amazon.de mit großem Abstand auf dem ersten Platz (116,24 Mio. Index-Punkte); ebenso bei der Zahl der Social Links – der Menge aller Links auf eine Domain, die in allen beobachteten sozialen Netzwerken gefunden wurde – (57,75 Mio. Social Links). Keine andere Domain wurde zudem so oft in Facebook geteilt, geliked und kommentiert (55,43 Mio. Likes, Shares und Kommentare).

Aufsteiger der Top 10 ist Tchibo: Der nach Umsatz siebtgrößte Online-Shop in Deutschland schafft es in der Social Visibility auf den zweiten Platz (knapp 7 Mio. Index-Punkte), etwa 3,5 Mio. Social Links und fast ebensoviele Likes, Shares und Kommentare auf Facebook (3,4 Mio.). An dritter Stelle und ebenfalls unter den Top-Shops steht mit einer Social Visibility von 6,4 Mio. Index-Punkten, 3,5 Mio. Social Links und 2,5 Mio. Likes, Shares und Kommentare auf Facebook: Zalando.

Pinterest bleibt für deutsche Online-Shops trotz weltweitem Erfolgskurs eine Nische

Weiter auf weltweitem Wachstumskurs ist die digitale Pinnwand „Pinterest“ – doch auch nach zwei Jahren findet dieses soziale Netzwerk als Marketing-Instrument für deutsche Online-Händler nur wenig Beachtung. Während das amerikanische Unternehmen seinen Erfolgskurs international fortsetzt und sich jetzt auch mit „Sponsored Pins“ im Travel-Segment etablieren will, greifen die untersuchten Online-Shops nur sehr zaghaft zur beliebten Bilderwand.

Im Gesamtvergleich der Top-10-Online-Shops können nur Zalando und Amazon eine vierstellige Anzahl an Pins vorweisen: Auf die Zalando-Präsenz bei Pinterest (pinterest.com/zalandode/) verweisen insgesamt 5.503 Pins, Amazon (pinterest.com/amazonde/) kann 2.625 Pins verbuchen. Alle anderen Shops sind wenig bis gar nicht präsent.

„Social Signals spielen zwar generell eine immer größere Rolle, wenn es um das Ranking von Unternehmen und Brands in den Suchmaschinen geht. Allerdings ist der Einfluss von Bilderdiensten wie Instagram, Tumblr oder eben auch Pinterest im amerikanischen Markt wesentlich höher als in Deutschland“, erklärt Matthias Bachor, Head of Marketing bei Searchmetrics, die Ergebnisse.

„Auch wenn einige Shops wie Zalando, Weltbild oder Bonprix bereits seit dem vergangenen Jahr eigene Pinterest-Pinnwände haben, fallen die Aktivitäten dort für die gesamte Social Visibility kaum ins Gewicht. Allerdings liegt das nicht nur an der Relevanz dieses Kanals für die Unternehmen selbst, sondern natürlich auch am Verhalten der Community. Und die wird in Deutschland eben von Facebook dominiert – die Mehrheit deutscher Kunden kommuniziert am meisten in diesem Netzwerk über Marken und Produkte.“

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