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Ist TheFancy.com die neue e-Commerce Plattform?

PR-Gateway an 28. März 2012 - 13:00 in Online Marketing
thefancy.com

thefancy.com

Kaum wird Pinterest als die Social Media Plattform für Bilder in Europa wahrgenommen, steht schon der nächste Kandidat mit Kultfaktor vor der Tür: www.thefancy.com. Auf den ersten Blick ähneln sich die beiden Plattformen von ihrer Herangehensweise. Genauso wie bei Pinterest werden bei The Fancy von den Mitgliedern Bilder geteilt, Empfehlungen ausgesprochen, Tipps gegeben. Der Unterschied ist bei näherer Betrachtung aber wesentlich. Schon beim Öffnen der Startseite fällt auf, wo der Fokus von The Fancy liegt: ausgefallene Produkte, schnelle Autos, coole Werkzeuge, stylische Geräte und Mode von Labels wie Prada oder Gucci, aber auch hippe Newcomer sind hier vertreten. Die geposteten Fotos wirken wie aus Hochglanzmagazinen.

Auch die User der beiden Plattformen könnten nicht unterschiedlicher sein: Ist die Fangemeinde von Pinterest vorwiegend weiblich und werden hier Fotos von Essen, Babys, niedlichen Tieren und positive Aussagen geteilt, so halten sich die männlichen und weiblichen User auf The Fancy in etwa die Waage. Hier liegt der Focus auf Design, Kunst, Gadgets, Architektur und Mode. The Fancy ist stylischer, cooler und wird von Usern vor allem dazu benutzt, sich ganz persönliche Kataloge mit all den Dingen zusammenzustellen, die man mag (fancy it). Auf den Punkt gebracht, könnte man sagen The Fancy ist Pinterest nur in unisex.

The Fancy macht den Einstieg in seine Welt leicht: Wenn man bereits User bei Facebook oder Twitter ist, kann man mit diesem Account einsteigen, ohne einen neuen Account bei The Fancy anlegen zu müssen. Dann kopiert man das „fancyit“ -Tool in die Toolbar des Browsers und kann sofort all die Fotos von den Dingen, Orten und Marken markieren, die man mag. Dieses Tool „sammelt“ automatisch das größte Bild der markierten Shopping-Webseite. Die Beschriftung und die URL wird ebenfalls von The Fancy generiert. Der User teil damit seine Entdeckungen mit anderen Usern von The Fancy.

Wo liegt jetzt der Vorteil für Unternehmen? Alexander Maria Faßbender, Experte für Social Media Marketing, dazu: „Man kann The Fancy durchaus in die SEO-Strategie eines Unternehmens einbinden. Denn durch die automatische Verknüpfung der URL mit dem Bild, das auf The Fancy veröffentlicht wird, hat man natürlich für Suchmaschinen eine andere Wertigkeit. Natürlich macht es nur Sinn, wenn man seine Produkte genau in dem Segment, für das The Fancy steht, positionieren möchte.“ Das große Problem, dass auf The Fancy ebenso zukommt wie auf Pinterest, ist, ob mit dem Markieren der Seiten nicht die Urheberrechte der Seitenbetreiber massiv verletzt, warnt Faßbender, denn diesbezügliche Entscheidungen stehen noch aus.

Wie Pinterest hat auch The Fancy ein anderes Problem, mit dem sie sich herumschlagen müssen: zur Zeit generiert diese Social Media Plattformen nicht viele Einnahmen. Die Seiten sind hübsch, aber unrentabel. The Fancy plant das zu ändern. Von der Entdeckung von neuen Produkten bis zur Zahlungsbestätigung soll alles über The Fancy Seite abgewickelt werden können. So soll in Zukunft der User wie gewohnt die Bilder auf Webseiten markieren, Online-Shops werden die The-Fancy-Seite gezielt nach Markierungen durchsuchen und durch einen „I want to sell“-Button anzeigen, dass sie den Artikel im Angebot haben. Der Händler gibt nur den Preis und die verfügbare Menge dem User bekannt, die Bestellung und Verrechnung wird über The Fancy abgewickelt.

Ob sich The Fancy damit als e-commerce-Plattform der Zukunft etablieren kann, wird sich weisen. Bis dahin ist The Fancy auf jeden Fall eine Social Media Plattform, die wie ein Hochglanzmagazin der Wünsche wirkt.

Alexander Maria Faßbender (Jahrgang 1964) ist Marketingmanager, Coach und Speakerund hat sich auf das Thema Socal Media und Marketing spezialisiert. Er unterstützt Einzelpersonen und Unternehmen beim Aufbau einer professionellen Social Media-Marketing Kommunikation mit Strategieentwicklungen und Identitätsfindung. Er hält Vorträge und gibt Workshops, alleine 2011 waren es bereits 1.800 Teilnehmer.

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