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Die 11 besten Social Media Tipps für mehr Traffic zu Ihrem Onlineshop

Keyvan Haghighat Mehr an 7. August 2017 - 12:29 in Online Marketing
Social Media

Social Media gibt einem die Möglichkeit in direkte Kommunikation mit den Kunden und potenziellen Kunden zu treten. (© LoboStudioHamburg – pixabay.com)

Mehr Besucher im Online Shop ist in der Regel, zumindest langfristig gesehen, gleichbedeutend mit mehr Umsatz. Aber wie bekommt man mehr potenzielle Käufer zu seinem Online-Shop? Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. sind längst nicht mehr nur ein digitaler Spielplatz, sondern mittlerweile fester Bestandteil des Marketing-Mix. Wenn man seine Zielgruppe erreichen möchte, dann tut man dies am besten über diese Kanäle.

Hierbei geht es aber nicht um aggressive Werbung, sondern vielmehr um Branding, sprich, die eigene Marke bekannter zu machen und dadurch mehr Besucher anzulocken. Die folgenden Tipps verraten wie’s klappt.

  1. Social Media Beiträge optimieren – Wenn man die richtigen Keywords und Hashtags in den Beiträgen benutzt, kann das zu mehr Reichweite führen. Am besten sollte man eine umfassende Keyword Recherche durchführen, um die passenden Suchbegriffe für die Zielgruppe und die Produkte zu finden. Grafiken sind, neben Keywords, eine tolle Möglichkeit um die Aufmerksamkeit der User zu erhalten. Oft scrollt man nur schnell durch den Feed und einfache Text- und Linkbeiträge fallen da nicht weiter auf. Aber bei einer Grafik bleibt das Auge länger hängen, als an einem Text und sichert so die Aufmerksamkeit des Users.
    1. Den richtigen Content teilen – Mehrwert ist das Zauberwort. Reine Verkaufsbeiträge werden die User und potenziellen Kunden eher abschrecken als anziehen. Der Kunde muss sich gut aufgehoben fühlen und neben Produktbeiträgen auch viele, kostenlose Informationen bekommen. Am besten sind sogenannte „No brainer“ – also Dinge, die der User direkt anwenden und umsetzen kann.
    2. Bewertungen nutzen – 88 Prozent der User sagen, dass sie Online-Bewertungen vertrauen. Das ist eine beeindruckende Zahl! Deswegen ist es wichtig, dass diese Bewertungen vorhanden und natürlich so positiv wie möglich ausfallen. Kunden, die nicht zufrieden mit dem angebotenen Service waren, geben viel eher eine schlechte Bewertung ab, als Kunden die zufrieden waren. Hier gilt es den Hebel anzusetzen.
    3. Wie kommt man an mehr Bewertungen? – Man kann die Kunden aber bitten, bei Zufriedenheit eine Bewertung auf der Seite zu hinterlassen. Dies ist erlaubt, solange es bei einer Bitte bleibt. Viele Unternehmen bieten den Kunden auch eine Belohnung in Form von Gutscheinen an, um mehr (positive) Bewertungen zu erhalten. In einem Fall entschied das OLG Hamm 2013, dass ein „Dankeschön“ in Form von Gutscheinen oder Rabattcodes gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, da die Beurteilung nicht mehr objektiv erfolgen könnte. Hier heißt es vorsichtig zu sein.
    4. Was tun bei negativen Bewertungen? Der Kunde war mit dem Service oder dem Produkt unzufrieden und macht im Bewertungsformular seinem Ärger Luft? Natürlich ist das ärgerlich, vor allem wenn es sich um eine ungerechtfertigte Bewertung handelt. Hier kann man als Inhaber aber eingreifen und dem Kunden anbieten, sich nochmals vom Service zu überzeugen. Als Gegenleistung bekommt er dann einen Rabattcode. Es ist jedoch nicht erlaubt, dem Kunden die Rabattierung unter dem Vorsatz zu gewähren, dass dieser die Bewertung korrigiert.
       
      Richtig: „Wir möchten, dass Sie sich vom Gegenteil überzeugen können. Deshalb bieten wir Ihnen beim nächsten Kauf einen Rabatt von 20% an…“
      Falsch: „Überzeugen Sie sich gerne vom Gegenteil unserer Leistung. Wenn Sie die Bewertung berichtigen, erhalten beim nächsten Kauf 20% Rabatt…
  2. Sharing is caring – Für fast alle Shop- und CMS Systeme gibt es Plugins, um den Inhalt direkt in den sozialen Netzwerken zu teilen. Diese „sharing buttons“ kann man dann auf allen Seiten einfügen und den Usern die Möglichkeit geben, die Produkte mit Freunden und Followern zu teilen. Das ist eine perfekte Möglichkeit, um eine größere organische Reichweite zu generieren.
  3. Visuellen Content nutzen – Bildcontent erzeugt mehr Engagement bei den Usern als reine Text- oder Linkbeiträge. Studien zeigen sogar, dass Bildcontent das wichtigste Werkzeug ist, wenn es um die Optimierung der Social Media Posts geht. Durch ein Pinterest-Plugin beispielsweise können User die Bilder von der Website auch direkt auf ihren Pinterest-Boards, oder durch eine Repost-App direkt auf Instagram teilen.
  4. Interaktion mit den Fans der Seite – Social Media gibt einem die Möglichkeit in direkte Kommunikation mit den Kunden und potenziellen Kunden zu treten. Dazu gehört das Monitoring der Beiträge und die tägliche Interaktion mit den Usern in den Kommentaren und in den geteilten Beiträgen. Es gibt aber noch ein paar andere Wege, um mehr Engagement zu bekommen:
    1. Gruppen in sozialen Netzwerken beitreten – Entweder erstellt man selbst eine Gruppe zum eigenen Thema, oder tritt anderen Gruppen bei. Hier finden sich immer interessante Artikel, die man für die eigene Fanseite nutzen kann. Und man kann sich bei Fragen und Diskussionen zu bestimmen Themen miteinbringen. Das steigert wiederum die Bekanntheit der eigenen Marke und das Vertrauen in die Person.
  5. Influencer-Beziehungen aufbauen und pflegen – Eine gute Beziehung zu Influencern zu haben, ist das A und O. Wichtig ist aber nicht die Anzahl an Follower der Person, sondern, ob die Person zur Marke passt. Wenn ja, sollte man definitiv Kontakt aufnehmen und diese Beziehung gut pflegen. Influencer haben viel Einfluss und können den Vertrauensfaktor in die Marke enorm steigern.
  6. Live Chats – Ein kurzes Webinar zu einem beliebten Userthema mit einer anschließenden Q&A Runde ist die perfekte Möglichkeit, um mit den Zuschauern in Kontakt zu treten und direkt auf die Fragen einzugehen. Live Chats sind generell ein hervorragendes Feature, um Kundenprobleme in Echtzeit zu lösen!
  7. Konsistenz & Regelmäßigkeit in den Postings – Regelmäßige Beiträge sind essentiell, um das Engagement der Kunden zu erhöhen und somit auch mehr Traffic auf die Website zu generieren. Wie oft und zu welcher Uhrzeit man postet, hängt ganz von den eigenen Statistiken ab. Wichtig ist zu zeigen, dass man den Followern permanent neuen Content und viel Mehrwert bieten möchte. Um die Planung zu vereinfachen, hilft ein Redaktionsplan, in dem die Beiträge für die kommenden Wochen vorgeplant werden. Dann muss am entsprechenden Tag nur noch der Beitrag eingestellt werden, oder man nutzt ein Tool und plant direkt die Beiträge voraus.
  8. Ein Blog mit Mehrwert erstellen – Ein Blog ist der ideale Platz, um Mehrwert zu vermitteln. Artikel die zur Branche und zu den Produkten passen und dem Leser gleichzeitig noch helfen, einen komplexen Sachverhalt zu verstehen, oder ein Programm einzusetzen, sind Gold wert. Ein weiterer Vorteil: die geschriebenen Blogartikel kann man vielfältig weiter- und wiederverwenden. So können sie zum Beispiel als nicht-kommerzielle Facebook Ad dienen, um damit Traffic auf den Shop zu ziehen.
  9. Kurz und bündig – Kurze Beiträge werden schneller geteilt und bekommen mehr Aufmerksamkeit als lange Posts. Wenn kurze Beiträge zudem mit einem catchy Bild versehen werden, ist ihm sogar noch mehr Aufmerksamkeit sicher.
  10. Zitate twittern – In vielen Blogpost-Templates hat man die Möglichkeit, wichtige Sätze als Zitate hervorzuheben. Neben den normalen „Sharing Buttons“ kann man dann auch noch eine „Tweet this“ Funktion einbauen. Diese ermöglicht es dem Leser, dieses Zitat direkt an seine Follower zu twittern. Und für den Shop-Betreiber ist es eine ideale Möglichkeit mehr Reichweite zu erzielen!
  11. Werbeanzeigen erstellen – Wenn das Budget ausreicht, sind Werbeanzeigen nie falsch. Wichtig ist nur das richtige Targeting. Zum Beispiel macht es bei einem Online-Shop mit Lieferland Deutschland wenig Sinn die Anzeige in anderen Ländern auszuspielen. Wichtig ist also die genaue Definition und Eingrenzung der Zielgruppe, bevor man Geld in die Hand nimmt. Aber mit der richtigen (werbefreien) Anzeige kann man den Webseiten Traffic enorm steigern und durch Facebook Retargeting Kampagnen wiederum User ansprechen, welche den Warenkorb am Ende doch wieder geleert haben.

Fazit

Mehr Interaktion in den sozialen Netzwerken, kann zu mehr Traffic im Online Shop und schließlich (langfristig) zu mehr Verkäufen führen. Um das zu erreichen, muss man aber kontinuierlich am Ball bleiben, immer neuen Content und vor allen Dingen echten Mehrwert für die Kunden bzw. Leser bereitstellen. Ganz wichtig: man sollte stets zeigen, dass man die Interaktion mit den Kunden schätzt und sich für Anfragen und Beschwerden ausreichend Zeit nehmen. Und ein Tipp zum Abschluss: negative Kommentare nicht löschen, sondern eine Lösung finden, um Dampf aus der Konversation zu nehmen!

Keyvan Haghighat Mehr

Keyvan Haghighat Mehr ist Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Social Media Agentur media by nature. Die Agentur aus der Hansestadt hat sich unter anderem auf maßgeschneidertes Social Media- und Content Marketing für KMUs spezialisiert. Keyvan ist selber absoluter Social Media Nerd und hat sich mittlerweile ein Team von Spezialisten auf diesem Gebiet aufgebaut!

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1 Kommentare
  • 8. August 2017

    Das wichtigste ist doch: Dranbleiben. Ich sehe so viele Unternehmen, die einmalig Social Media betreiben und nach 1 Woche aufhören. Dann kommt der Einwand, der Aufwand lohne sich nicht.
    Viel die Unternehmen lernen müssen noch…

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