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Kaspersky-Bericht über die Folgekosten von Cybersicherheitsvorfällen

"Unsere weltweite Umfrage zeigt auch, dass die Reaktionszeit nach einem Cybersicherheitsvorfall Einfluss auf die finanziellen Verluste eines Unternehmens hat. Dieser Umstand kann nicht einfach über Budgeterweiterungen behoben werden" sagt Holger Suhl, General Manger DACH bei Kaspersky Lab.
Redaktion an 19. September 2016 - 15:55 in e-Commerce Recht & Sicherheitsfragen
Holger Suhl, General Manger DACH bei Kaspersky Lab

Holger Suhl, General Manger DACH bei Kaspersky Lab

Während große Unternehmen für einen Cybersicherheitsvorfall durchschnittlich 861.000 US-Dollar aufwenden müssen, beziffern sich die Kosten für mittelständische Unternehmen auf durchschnittlich 86.500 US-Dollar. Dabei hängen die Wiederherstellungskosten in Folge eines Cybersicherheitsvorfalls auch vom Zeitpunkt der Entdeckung ab. Kleine und mittlere Unternehmen kostet die Wiederherstellung nach einem Angriff, der erst nach einer Woche identifiziert wurde, 44 Prozent mehr als einer, der innerhalb eines Tages entdeckt wurde. Konzerne müssen unter den gleichen Umständen lediglich 27 Prozent mehr für die Wiederherstellung aufwenden. Diese Erkenntnisse gehen aus dem Kaspersky-Bericht „Measursing the Financial Impact of IT Security on Businesses“ hervor.

Bei der Studie verglich Kaspersky Lab erstmals das Budget, das Unternehmen für IT-Sicherheit aufbringen, mit dem Verlust, der durch Sicherheitsvorfälle entsteht. Aufgrund der wachsenden Komplexität der IT-Infrastrukturen erwarten Unternehmen in den nächsten drei Jahren einen Anstieg des IT-Sicherheitsbudgets um 14 Prozent. Ein typisches Kleinunternehmen wendet derzeit 18 Prozent des IT-Budgets für Sicherheit auf, Konzerne dagegen 21 Prozent. Die Studie zeigt ein Missverhältnis zwischen Unternehmen unterschiedlicher Größe auf: sehr kleine Unternehmen wenden jährlich 1.000 US-Dollar für Sicherheit auf, Großunternehmen dagegen mehr als eine Million US-Dollar.

Security als Return on Invest

Um die Gesamtkosten der Wiederherstellung nach einem Cyberangriff abschätzen zu können, haben Kaspersky Lab und B2B International die befragten Unternehmen darum gebeten, über ihre Verluste des schwerwiegendsten Sicherheitsvorfalles in unterschiedlichen Kategorien Auskunft zu geben. Obwohl der Großteil der Kosten für zusätzliche Mitarbeiterlöhne zu verzeichnen ist, berichten Unternehmen über signifikante Mehraufwendungen in Folge einer Cyberattacke durch verpasste Gelegenheiten für Geschäftsabschlüsse, Verbesserung der IT-Sicherheit, externe Dienstleister und das Einstellen neuer Mitarbeiter. Dabei geben Konzerne 79.000 US-Dollar für Schulungen und 85.000 US-Dollar für externe Experten aus – das macht 19 Prozent des Gesamtverlustes aus.

„Berücksichtigt man die direkten und die indirekten Kosten eines Cyberangriffs, entspricht das aufgewendete IT-Sicherheitsbudget der Unternehmen den Folgekosten von 2,5 Cyberangriffen“, erklärt Holger Suhl, General Manger DACH bei Kaspersky Lab. „Bei der vielfältigen Bedrohungssituation für Unternehmen derzeit, zahlt sich eine effiziente Cybersicherheit definitiv aus. Unternehmen haben die Bedrohung genau verstanden: 59 Prozent der mittelständischen Unternehmen und 62 Prozent der Konzerne sagen, dass sie ihre Sicherheit verbessern wollen – auch unabhängig davon, ob sie eine Rentabilität messen können.“

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