Datenschutz-Studie Verint

Verint-Studie: Verbraucher erwarten mehr Informationen darüber, wie ihre Daten verwendet werden.

Der Grad des Misstrauens variiert allerdings von Land zu Land. Die meisten skeptischen Verbraucher gibt es in Großbritannien (63 Prozent) und Deutschland (61 Prozent), während es in Neuseeland mit 41 Prozent und Polen mit 28 Prozent am wenigsten sind. Aufgrund dieser großen Bandbreite müssen Unternehmen ihre Maßnahmen im Bezug auf Datensicherheit an die Gegebenheiten in den einzelnen Ländern anpassen.

Marije Gould, VP Marketing EMEA von Verint, kommentiert: „Aktuelle Geschäftsmodelle auf der Basis von Daten liefern neue Erkenntnisse darüber, wie wichtig Datenschutz für Verbraucher ist. Deshalb hat Verint aus den Ergebnissen dieser Studie neue Regeln für den Kundendialog abgeleitet. In der Praxis können sie Unternehmen helfen, die Transparenz im Bezug auf Verbraucherdaten zu erhöhen und in einem zunehmend schwierigeren Umfeld Vertrauen aufzubauen.“

Die Ergebnisse der Studie

Die Ergebnisse der internationalen Studie zeigen, dass viele Verbraucher noch davon überzeugt werden müssen, dass ihre Anbieter Datenschutz beherrschen. Beispielsweise vertraut weniger als die Hälfte der Verbraucher (43 Prozent) ihrer Bank im Bezug auf Datensicherheit. Damit erzielten Kreditinstitute den höchsten Wert, während dem Online- und stationären Einzelhandel lediglich 2 Prozent und Versorgern lediglich 3 Prozent der Verbraucher in dieser Hinsicht vertrauen.

„Heutzutage müssen sich Unternehmen darauf konzentrieren, die Grundlagen für ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Kunden zu schaffen“, ergänzt Gould. „Dabei geht es vor allem darum, die grundlegenden Dinge richtig zu machen und Technologie und analytische Verfahren zu nutzen, um ihre Kunden besser zu verstehen. Anschließend müssen sie dafür sorgen, dass sie die richtigen Ressourcen haben, um neue Bedürfnisse und Anforderungen abzudecken und Probleme zu lösen.“