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Warum sich Onlinehändler nicht von Paketdiensten ruinieren lassen müssen

Claus Fahlbusch an 13. Juni 2016 - 19:41 in Logistik
DHL Paketzentrum

DHL kriegt die Dresche ab – aber… (© Stoyan Yotov – Shutterstock.com)

Na das ist doch mal wieder eine echte Schlagzeile: „Händler droht Ruin wegen Paketzentrums“ titelte die Frankfurter Rundschau, ohne den Namen des angeblich Ruinierten zu nennen. Der Verursacher aber – DHL – kriegt die Dresche ab. Klar, im Kampf David gegen Goliath muss man den Kleinen unterstützen. Weswegen die Kollegen von den Onlinehändler-News den Faden gerne aufgenommen haben. Trotzdem will ich kurz schildern, was in der Frankfurter Rundschau zu lesen war.

Ein bis dato mit dem DHL-Service zufriedener Onlinehändler verschickt täglich 15 bis 100 Pakete, die allesamt nach ein bis zwei Tagen beim Kunden sind. Plötzlich dauert das bis zu zehn Tage. Dank Tracking lässt sich ein Hin- und Hervagabundieren zwischen verschiedenen DHL Depots nachverfolgen. Was ist hier los? Schon wieder Poststreik? Ganz im Gegenteil, der gelbe Riese ist in Richtung Zukunft unterwegs und nimmt im Postleitzahlenbereich unseres Onlinehändlers gerade ein neues Paketzentrum in den Probebetrieb. Das wird bestimmt einmal eine ganz große Nummer, doch erst mal klemmt es. Mit bösen Folgen für den Onlinehändler. Die Kunden protestieren, reklamieren und retournieren. Die Folge ein Umsatzrückgang von 70 Prozent, Herabstufung der eBay-Bewertung und damit schlechteres Ranking in der eBay-Suche. Sowas passiert freilich nicht über Nacht und die Kommentarspalten sind auch voll mit guten Ratschlägen der Kollegen, doch ganz schnell den Logistikdienstleister zu wechseln. Doch geht das so schnell? Und wer weiß, was dann passiert? Generell funktioniert das mit DHL ja super, aber es gibt eben auch immer mal wieder Fälle wie diesen.

Es ist aber nun wirklich kein Grund, sein Geschäft auf’s Spiel zu setzen. Man hat unterschiedliche Zahlmethoden, wenn z.B. das Kreditkarten-Gateway gerade mal nicht funktioniert, übernimmt eine Alternative. Dafür hat man in der Regel sogenannte Payment-Service-Provider angeschlossen. Genau das gibt es auch für den Versand, nämlich Shipping-Service-Provider wie shipcloud.

Der Händler hätte hier also ohne zusätzlichen Aufwand seine Pakete per DPD oder Hermes verschicken können und wesentlich weniger bis gar keinen Kunden enttäuschen müssen. Damit wäre ein Problem beim Paketdienst nicht zu seinem eigenen geworden.

Daher meine klare Empfehlung an alle Onlinehändler, sich auf keinen Fall zu sehr von einem Paketdienst abhängig zu machen. Schaffen Sie durch den Einsatz eines Shipping-Service-Providers die Voraussetzung, schnell und flexibel auf Probleme bei der Auslieferung Ihrer Kundenbestellungen zu reagieren.

Claus Fahlbusch

Claus Fahlbusch ist Gründer und Geschäftsführer von shipcloud.io, dem führenden deutschen Shipping Service Provider aus Hamburg.

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0 Kommentare
  • 15. Juni 2016

    Man merkt daß Herr Fahlbusch tagsüber gut erreichbar ist, falls er seine Einkäufe online erledigt. Mir jedenfalls kommt nur noch DHL ( als das kleinste Übel ) ins Haus, bzw. direkt in die Packstation. Alles was keine Abholmöglichkeit in der Nähe hat taugt nur für die Tonne.

    Thomas Werner
    Antworten

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