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ECC-Studie: Zahlungsverfahren müssen Kanal- und Landesgrenzen überwinden

Cross-Channel-Fähigkeit und internationale Einsetzbarkeit sind aus Händlersicht entscheidende Erfolgsfaktoren für Zahlungsverfahren im Jahr 2020. Für Konsumenten werden Internationalität und Mobile-Nutzung zukünftig wichtiger. Das zeigt die aktuelle Payment-Studie des ECC Köln.
Redaktion an 14. Juli 2015 - 11:32 in Payment
Entwicklung des Payment Marktes bis 2020 aus- Haendlersicht

Für Konsumenten werden Internationalität und Mobile-Nutzung zukünftig wichtiger

Kanal- und Landesgrenzen dürfen bei der Nutzung von Zahlungsverfahren in Zukunft keine Rolle mehr spielen. Zu dieser Einschätzung kommen Online-Händler, die das ECC Köln gemeinsam mit Prof. Dr. Malte Krüger für die aktuelle Studie „Payment im E-Commerce Vol. 19 – Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und der Verbraucher“ befragt hat. Sechs von zehn befragten Online-Händlern sind der Meinung, dass es im Jahr 2020 entscheidend sein wird, dass Zahlungsverfahren kanalübergreifend – also sowohl online als auch stationär – genutzt werden können. Mehr als die Hälfte der Online-Händler glaubt zudem, dass ihr Erfolg zukünftig bedeutend davon abhängt, ob sie international einsetzbare Zahlungsverfahren anbieten.

„Viele Online-Händler erwirtschaften schon heute einen nicht unerheblichen Teil ihres Umsatzes im Ausland. Daher müssen Sie Payment-Verfahren anbieten, mit denen sie all ihre Kunden erreichen“, so Prof. Dr. Malte Krüger.

Internationalität und Mobile-Nutzung wird wichtiger

Das ist auch aus Konsumentensicht entscheidend. Grenzüberschreitendes Online-Shopping wird immer selbstverständlicher. Das verdeutlicht der Blick auf die jüngeren Online-Shopper, die für die Payment-Studie befragt wurden. So ist es rund 45 Prozent der Online-Shopper bis 29 Jahren wichtig, dass sie mit Payment-Verfahren international zahlen können. Bei den über 50-Jährigen geben dies knapp 39 Prozent der Befragten an.Vier von zehn jüngeren Online-Shoppern legen zudem Wert darauf, dass sie Zahlungsverfahren auf mobilen Endgeräten bequem nutzen können – das sind mehr als doppelt so viele wie bei den älteren Internet-Käufern.

„Auch das ist Teil des Cross-Channel-Gedankens. Konsumenten wollen ihr Wunsch-Zahlungsverfahren überall da einsetzen, wo sie gerade kaufen. Dazu zählen unbedingt auch Smartphones und Tablets, die schon heute im Informations- und Kaufverhalten eine wichtige Rolle spielen“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

Insbesondere in puncto Sicherheit und Datenschutz blicken Online-Shopper jedoch aktuell noch skeptisch auf das mobile Bezahlen. Um dem Mobile-Wunsch der Konsumenten entgegenzukommen, müssen Anbieter diese Basisanforderungen nicht nur erfüllen, sondern auch umfassend kommunizieren.

Für die Studie „Payment im E-Commerce Vol. 19 – Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und der Verbraucher“ wurden insgesamt 2.040 deutsche Online-Shopper sowie 562 Online-Händler befragt. Auf Konsumentenseite stehen die Bekanntheit, aktuelle Nutzung und Beurteilung von Zahlungsverfahren sowie der Einfluss der Kaufsituation und zielgruppenspezifischer Besonderheiten auf die Wahl des Zahlungsverfahrens im Fokus. Die Händler wurden zu Angebot und Bewertung verschiedener Zahlungsverfahren, dem Einfluss der Zahlungsverfahren auf die Shop-Kennzahlen (z. B. Zahlungsstörungen und Retourenquote) sowie zu aktuellen Trends und Entwicklungen im Online-Payment befragt. Die Studie wurde von folgenden Unternehmen unterstützt: Deutsche Telekom AG, EXPERCASH GmbH, Klarna GmbH, PayPal Deutschland GmbH, Skrill Ltd., SOFORT AG und Wirecard AG.

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