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ECC Payment-Studie: Rechnung verliert deutlich an Relevanz

Neue ECC-Payment-Studie zeigt: Rechnung weiterhin Lieblingszahlungsverfahren der Online-Shopper, verliert aber deutlich an Relevanz. Alternative Zahlungsverfahren werden beliebter. Online-Händler bieten durchschnittlich 5,3 Payment-Optionen an.
Redaktion an 16. März 2016 - 11:55 in Payment
PayPal ist der Rechnung als Konsumentenfavorit auf den Fersen

PayPal ist der Rechnung als Konsumentenfavorit auf den Fersen

Vier von zehn Konsumenten zahlen beim Online-Kauf aktuell am liebsten per Rechnung – im vergangenen Jahr galt das noch für jeden zweiten Konsumenten. Damit verliert die Rechnung in der Gunst der Online-Shopper, bleibt aber die beliebteste Zahlungsart. Weitere Top-Zahlungsverfahren legen zeitgleich zu. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen „ECC-Payment-Studie Vol. 20 – Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und Verbraucher“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger.

Gerade PayPal ist der Rechnung als Konsumentenfavorit auf den Fersen: Knapp 31 Prozent der Online-Shopper favorisieren PayPal. Das entspricht einem Plus von mehr als zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Kreditkarte und Lastschrift sind aktuell erste Wahl von je mehr als elf Prozent der Konsumenten, gefolgt von der SOFORT-Überweisung (3,3 %) und Amazon Payments (2,8 %). Die Kreditkarte konnte damit die meisten neuen Fans gewinnen: Im Vorjahr nannten nur knapp acht Prozent der Befragten die Kreditkarte als ihr Lieblingszahlungsverfahren beim Online-Shopping.

„Unter den von Online-Shoppern favorisierten Zahlungsverfahren ist die Rechnung eher umständlich. Sie wird vor allem von sicherheitsaffinen Konsumenten, die nur selten online einkaufen, gewählt. Da Konsumenten jedoch immer häufiger online shoppen und dabei zunehmend auf Faktoren wie Schnelligkeit und Bequemlichkeit achten, wird die Rechnung in Zukunft weiter an Relevanz verlieren“, prognostiziert Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Online-Händler bieten im Schnitt 5,3 Zahlungsverfahren an

Nicht nur Online-Shopper, sondern auch Online-Händler scheinen „ihre“ Zahlungsverfahren gefunden zu haben. Die für die ECC-Payment-Studie befragten Händler bieten aktuell durchschnittlich 5,3 Zahlungsverfahren an und damit nahezu ebenso viele wie im Vorjahr. Vorkasse, PayPal, Rechnung, Kreditkarte und SOFORT-Überweisung sind am häufigsten im Payment-Mix der Online-Händler zu finden.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

  • 39,9 Prozent der befragten Online-Shopper zahlen am liebsten per Rechnung. Im Vorjahr sagten dies 50,4 Prozent der befragten Online-Shopper.
  • 30,9 Prozent der befragten Online-Shopper zahlen am liebsten per PayPal. Im Vorjahr sagten dies 28,4 Prozent der befragten Online-Shopper.
  • 44,7 Prozent der befragten Rare Shopper, die einmal im Quartal oder seltener online einkaufen, zahlen am liebsten per Rechnung.
  • Die befragten Online-Händler bieten im Schnitt 5,3 Zahlungsverfahren an.
  • Am häufigsten bieten die befragten Online-Händler Vorkasse, PayPal, Rechnung, Kreditkarte und SOFORT-Überweisung an.

„Die Mehrheit der Online-Händler deckt mit ihrem Payment-Angebot die Favoriten der Konsumenten schon gut ab. Die ECC-Payment-Studie zeigt jedoch, wie schnell sich Präferenzen von Online-Shoppern ändern können. Daher sollten Online-Händler ihren Check-out regelmäßig auf Abbruchquoten und verwendete Zahlungsmethoden überprüfen, um ihr Angebot gegebenenfalls anzupassen“, rät Professor Krüger.

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