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Das sind die beliebtesten Bezahlverfahren im deutschsprachigen e-commerce

Sie haben oder planen einen Online-Shop? Dann sollten Sie wissen, wie Ihre Kunden am liebsten bargeldlos bezahlen, welche Möglichkeiten es gibt und was es zu vermeiden gilt. Im deutschsprachigen Raum halten sich seit Jahren vier Verfahren an der Spitze. Die Sofortüberweisung der SOFORT GmbH wird daneben allerdings immer populärer. Das zeigt die folgende Übersicht der Top-Bezahlverfahren im Bereich e-commerce.
Redaktion an 4. Oktober 2017 - 23:05 in Payment
Lena Seydaack - PAYMILL

Lena Seydaack ~ PAYMILL

Andere Länder, andere Sitten. In jeder Region gelten andere Regeln oder Gepflogenheiten beim digitalen Bezahlen von Waren und Dienstleistungen. So weiß jeder USA-Reisende, dass über dem großen Teich fast alles mit der Kreditkarte bezahlt wird, auch so einfache Dinge wie der Coffee to go zu Kleinstbeträgen. Als Vorreiter ist Schweden kurz davor, das Bargeld abzuschaffen, wie es 1661 auch das erste europäische Land war, das Papiergeld eingeführt hat.

Deutsche in Gelddingen eher konservativ

Für viele Deutsche gilt dagegen immer noch „nur Bares ist Wahres“. Im Online-Handel sind die Deutschen schon etwas weiter. Hier hat die „geprägte Freiheit“, wie der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski Geld einst paraphrasierte, keinen Platz. Allerdings sind die Verbraucher in der DACH-Region in Gelddingen nach wie vor eher konservativ, was sich auch daran zeigt, dass viele Kunden den Kauf auf Rechnung oder das SEPA-Lastschriftverfahren bevorzugen.

„Deutsche Kunden vertrauen meist auf sichere und etablierte Bezahlverfahren, mit neuen Zahlungsmethoden tun sie sich meist schwer. Wenn Sie Ihr Online-Business auf den deutschsprachigen Markt ausrichten, sollten Sie daher vor allem auf sichere Zahlungsarten setzen“, betont die Marketing-Verantwortliche von PAYMILL Lena Seydaack. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern für einfache und sichere Online-Zahlungen in der DACH-Region. Die enge Partnerschaft mit der neuen Schweizer Muttergesellschaft CYBERservices SA, dem Unternehmen hinter Klik & Pay, hat dem Münchner Unternehmen neue Impulse gegeben und trägt maßgeblich zum heutigen Erfolg von PAYMILL bei.

Hohe Abbruchraten bei falschen Verfahren

Was bei den Kunden beliebt ist, deckt sich aber nicht unbedingt mit dem, was die Händler bevorzugen, wie eine Übersicht von CHIP auf Focus online zeigt. Denn hier liegen Vorkasse und PayPal im Online-Angebot der Händler mit 74 und 73 Prozent weit vor der tatsächlichen Nutzung der Kunden mit nur 34 und 54 Prozent. Die Unternehmen, die e-commerce betreiben, müssen auf Transparenz setzen, den Kunden die Vorteile der einzelnen Bezahlmöglichkeiten nahelegen und sich letztendlich auf ihre Kunden einstellen und nicht umgekehrt.

Denn die falschen Payment-Services können zu hohen Bounce Rates, also Abbruchquoten führen, wie Lena Seydaack aus eigener und aus der Erfahrung vieler Kunden weiß. Auch wenn das Online-Angebot noch so verlockend ist, machen viele Verbraucher einen Rückzieher, wenn sie sich auf ein umständliches unbekanntes Bezahlverfahren einrichten und dafür auch noch extra registrieren müssen.

Die vier beliebtesten Online-Bezahlverfahren in der DACH-Region sind absteigend der Reihe nach seit Jahren immer noch Kauf auf Rechnung, Kreditkarte, das SEPA-Lastschriftverfahren und PayPal. In jüngster Zeit gewinnt aber auch die Sofortüberweisung zunehmend an Beliebtheit, wie aus der folgenden Marktübersicht hervorgeht. Die beliebtesten Bezahlmethoden im Detail:

Platz 1: Kauf auf Rechnung

Der Kauf auf Rechnung ist laut Statista.de seit Jahren auf Platz 1 der beliebtesten Online-Bezahlverfahren. Der Kunde kann sich die gewünschte Ware, ohne dafür in Vorkasse zu gehen, nach Hause liefern lassen und bei Nichtgefallen wieder zurücksenden. Gerade im Modebereich ist diese Bezahlmöglichkeit sehr beliebt, da die Kunden die Kleidung oder Schuhe zu Hause anprobieren können und sich keine Gedanken um Rückerstattung machen müssen, wenn die Ware nicht passt. Für die Online-Händler ist das Risiko aber groß, weil sie auf jeden Fall in Vorleistung gehen und unter Umständen länger auf ihr Geld warten müssen. Private Modeshows auf Kosten der Online-Shops haben ein großes Versandhaus schon bewogen, von dieser Zahlungsmethode bei Neukunden Abschied zu nehmen.

Platz 2: Kreditkarte

Die Kreditkarte ist im stationären Handel in der DACH-Region immer noch nicht so populär wie in den USA oder in Nordeuropa. Im e-commerce-Bereich belegt sie aber Platz 2 auf der Beliebtheitsskala. Wie eine kürzlich erstellte Auswertung von PAYMILL zeigt, wurden 2015 noch 83 Prozent des Transaktionsvolumens über die Kreditkarte abgewickelt, demgegenüber ist der Anteil bis 2017 auf 76 Prozent leicht gesunken. Dennoch macht die Zahlung per Kreditkarte immer noch den Löwenanteil aus. Händler sind daher gut beraten, auch künftig noch auf diese Zahlungsart zu setzen, vor allem wenn es um Waren im höheren Preissegment und weniger um Kleinstbeträge geht.

Platz 3: SEPA-Lastschriftverfahren

SEPA steht für Single Euro Payment Area und erstreckt sich als SEPA-Lastschriftverfahren auch auf Nicht-EU-Länder wie Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz. In Deutschland gehört das Lastschriftverfahren nach wie vor zu den meistgenutzten Zahlungsarten, was PAYMILL darauf zurückführt, dass es sehr einfach und bequem ist. Einmal eingerichtet, kann es bei entsprechender Kontodeckung auch für wiederkehrende Zahlungen verwendet werden, weshalb e-commerce-Händler mit Abonnements oder sogenannten Subscription Boxes dieses Verfahren gerne anbieten. Außerdem sind die Gebühren deutlich niedriger als beispielsweise bei Kreditkarten.

Wesentlicher Vorteil für Händler ist auch, dass bei Unterdeckung des Kontos der Kunde die Kosten für eventuelle Rückbuchungen zu tragen hat. Dennoch ist einer aktuellen PAYMILL-Analyse zufolge der Anteil des SEPA-Lastschriftverfahrens am Transaktionsvolumen von 17 Prozent im Jahr 2015 auf 24 Prozent in den vergangenen zwei Jahren angestiegen.

Platz 4: PayPal

Die traditionellen Zahlungsmethoden machen zwar immer noch den Hauptanteil aus, aber PayPal ist stark im Kommen und war in der eingangs genannten CHIP-Übersicht das zweitbeliebteste Verfahren bei Online-Händlern und das drittbeliebteste in der e-commerce-Kundennutzung. Laut ibi research haben schon 2013 18,9 Millionen Deutsche das Online-Verfahren genutzt. Die Popularität wurde möglicherweise nicht nur durch die 2002 erfolgte Übernahme durch eBay beflügelt, sondern auch durch die Tatsache, dass neben Tesla-Chef Elon Musk mit Peter Thiel ein Deutsch-Amerikaner zu den Gründern zählt. Laut PAYMILL-Analyse hat sich der Einsatz von PayPAL von 2016 auf 2017 nahezu verdoppelt.

Als Paradebeispiel eines eWallet (elektronische Geldbörse) stellt PayPal ein virtuelles Konto ohne eigene Kontonummer dar. Der Kunde registriert sich mit seiner E-Mail-Adresse, gibt als Zahlungsquelle zum Beispiel das eigene Bankkonto oder die Kreditkarten-Nummer an und bezahlt dann nur noch mit seiner E-Mail-Adresse und dem hinterlegten Passwort. Freiberufler, die für Unternehmen im Ausland tätig sind, können über ihre E-Mail-Adresse sogar Honorarzahlungen entgegennehmen. Wie eine Studie des Handelsforschungsinstituts EHI und der Hochschule Aschaffenburg zeigt, wird PayPal in der DACH-Region immer noch eher für kleinere Beträge eingesetzt. Bei größeren Beträgen Vertrauen die Kunden weiterhin mehr auf den Kauf auf Rechnung oder die Kreditkarte.

Direktüberweisung mit SOFORT: Hierbei profitieren alle Beteiligten

Neben den Top 4 der Online-Bezahlverfahren wird die Direktüberweisung immer beliebter. Der PAYMILL-Partner Sofort – nomen est omen – gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Mit der Übernahme in 2015 des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna, bietet das 2006 in Gauting bei München gegründete Unternehmen mit Sofort, Sofort Ident, Sofort Überweisung Paycode und der internationalen Erweiterung Sofort XXL verschiedene Arten der Direktüberweisung an.

Die Überweisung mit Sofort verhält sich ähnlich wie die Vorkasse, geht aber wesentlich schneller. Der Kunde übermittelt seine Daten an Sofort und bestätigt damit dem Online-Händler, dass er die Zahlung in die Wege geleitet hat. Der Händler kann somit die Ware oder Dienstleistung sofort auf den Weg schicken. Die Kundendaten selbst liegen bei Sofort und werden nicht an den Händler weitergegeben. Für die zusätzliche Sicherheit beim Kunden sorgt ein PIN-TAN-Generierungsverfahren. Prognosen zufolge wird der Anteil alternativer Zahlungsverfahren im Bereich e-commerce in den kommenden Jahren auf bis zu 50 Prozent steigen. Sofort hat dabei großes Potenzial, sich in der DACH-Region durchzusetzen, denn Sicherheit und Geschwindigkeit sind gleichermaßen hoch.

„Mit Sofort können sich Online-Händler“, so Lena Seydaack, „früh im e-commerce positionieren und einen ganz entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen.“

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