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Das Heidelpay Payment-Modell für den Dropshipping-Marktplatz

Dropshipping ist ein in Deutschland immer beliebteres E-Commerce-Geschäftsmodell, bei dem nicht die Onlinehändler die Waren an ihre Käufer schicken, sondern die Lieferanten dies in ihrem Namen tun. Um den Zahlungsverkehr auf diesem Marktplatz rechtskonform abzuwickeln, nutzt Lizenzo Trends24 das Marktplatzmodell des von der BaFin zugelassenen und beaufsichtigten Zahlungsinstituts Heidelberger Payment GmbH.
Mirko Hüllemann an 19. September 2014 - 16:03 in e-Commerce Highlights, Payment
Dropshipping Markplatz

Dropshipping Markplatz

Die Lizenzo Trends24 GmbH bietet ihren Geschäftskunden seit 2011 schlüsselfertige Onlineshop-Systeme. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzangeboten erhalten Lizenzo-Kunden aber keinen leeren Shop. Die Agentur bestückt die neuen Webshops schon vor der Auslieferung mit einem umfangreichen, an die Kundenwünsche angepassten Sortiment. So können diese nach der Übergabe sofort ihr Business starten. Das funktioniert nur, weil Lizenzo Trends24 und seine Kunden auf ein in Deutschland zunehmend beliebtes E-Commerce-Geschäftsmodell setzen: Dropshipping. Dabei verschickt nicht der Online-Händler die Ware, sondern die Lieferanten senden sie direkt an die Käufer – in der Verpackung und unter der Anschrift des Händlers. Weil Shopbetreiber sich damit die Lagerhaltung und Logistik sparen, können sie sich voll auf den Verkauf konzentrieren.

Dropshipping-Marktplatz vernetzt Lieferanten und Händler

Der Erfolg der Onlineshops mit vordefiniertem Sortiment machte es für die Agentur aber zunehmend aufwendig, seine Mittlerfunktion zwischen Shopbetreibern und Lieferanten wahrzunehmen.

„Wir bekamen immer mehr Anfragen von Lieferanten, die in unsere vorgefertigten Sortimente aufgenommen werden wollten, während gleichzeitig die Zahl der Händler kontinuierlich wuchs“, sagt Daniel von Deyen, einer der Geschäftsführer von Lizenzo Trends24. „Um Händler und Lieferanten zu vernetzen und die Übermittlung von Bestellungen zu automatisieren, entwickelten wir den Dropshipping-Marktplatz.“

Auf der Plattform bieten Lieferanten ihre Artikel an, und angeschlossene Shopbetreiber können sie mit wenigen Klicks in ihr Sortiment aufnehmen.

Sämtliche Produktinformationen und die Verfügbarkeit der Artikel bei den Lieferanten werden fortlaufend teil- oder vollautomatisch im Shopsystem der Händler aktualisiert. Bestellt nun ein Kunde Waren im Onlineshop eines Händlers, leitet dessen System die Bestellung an den Marktplatz weiter, von wo aus sie an die jeweiligen Lieferanten gehen. Sobald der Händler die bestellte Ware beim Lieferanten bezahlt hat, erfolgt die Lieferungen an den Kunden.

Herausforderung Payment

Allerdings ist das Handling der Zahlungsströme auf einer solchen Marktplatz-Plattform eine Herausforderung: Finanztransfergeschäfte, wie sie bei Online-Marktplätzen die Regel sind, wenn der Geldtransfer vom Kunden – hier der Shopbetreiber – zum Verkäufer – hier der Lieferant – über den Marktplatzbetreiber laufen, sind nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) genehmigungspflichtig. Haben Betreiber keine entsprechende Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), drohen ihnen drastische Strafen bis hin zur Geschäftsstilllegung.

Als rechtskonforme Lösung bleibt Marktplatzbetreibern dann nur noch die Möglichkeit einer direkten Abrechnung der Händler mit den Lieferanten. Das wird schnell kompliziert und sehr aufwendig, wenn eine Bestellung verschiedene Artikel unterschiedlicher Lieferanten umfasst. Dann muss der Händler jeden Lieferanten einzeln bezahlen, statt einmal die Gesamtrechnung zu begleichen. Um also die eigentlichen Vorteile eines solchen Online-Marktplatzes voll ausschöpfen zu können, musste die Möglichkeit geschaffen werden, gemischte Warenkörbe in einem einzigen Check-Out-Vorgang zu bezahlen. Die Schwierigkeit dabei ist die korrekte Zuordnung der einzelnen Beträge zu den jeweiligen Lieferanten: Die Zahlung des Gesamtbetrages muss entsprechend der Bestellung gesplittet und den beteiligten Lieferanten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Konditionen ausgezahlt werden. Dabei muss auch die Problematik von Stornos oder Gutschriften insbesondere für nur einen Teil des Warenkorbes gelöst werden.

Wechsel zu Heidelpay

Um sämtliche Finanztransaktionen rechtskonform und trotzdem für die Nutzer komfortabel abzuwickeln, arbeitet der Dropshipping-Marktplatz seit Dezember 2013 mit dem von der BaFin zugelassenen und beaufsichtigten Zahlungsinstitut Heidelberger Payment GmbH, zusammen.

„Wir hatten nach dem Start unseres Online-Marktplatzes im November 2012 zunächst einen anderen Zahlungsdienstleister“, berichtet von Deyen. „Allerdings gab es da immer wieder Probleme, wie etwa dass eingehende Zahlungen nicht bestätigt und dementsprechend die Waren nicht ausgeliefert wurden. Das ist alles auf uns zurückgefallen, auch wenn wir gar nichts dafür konnten. Was uns aber vor allem zu einem Wechsel getrieben hat“, sagt von Deyen, „war die mangelnde Bereitschaft des alten Dienstleisters, aktiv an einer Verbesserung der Situation mitzuwirken. Mit Heidelpay ist das nun ganz anders. Neben der unerlässlichen Zuverlässigkeit zeichnet sich unser Verhältnis vor allem dadurch aus, dass wir gemeinsam das Ziel verfolgen, eine möglichst optimale Lösung für die Zahlungsabwicklung in Marktplätzen zu schaffen.“

Mit Heidelpay hat der Dropshipping-Marktplatz einen professionellen Partner, der seit Jahren bei der Entwicklung von rechtskonformen Zahlungsmodellen für Marktplätze aktiv ist. Derzeit wickelt das Heidelberger Zahlungsinstitut die Finanztransaktionen für rund 40 Online-Marktplätze ab.

Unkomplizierte Anmeldung

Lizenzo Dropshipping

Lizenzo Dropshipping ~ Plattform, die Onlinehändler und Lieferanten miteinander vernetzt.

Das beim Dropshipping-Marktplatz eingesetzte Marktplatzmodell von Heidelpay bietet dem Marktplatzbetreiber eine komfortable Möglichkeit, den Zahlungsverkehr ZAG-konform abzuwickeln. Neue Lieferanten zu integrieren und den Anmeldeprozess dabei für Teilnehmer so verständlich, einfach und kurz wie möglich zu halten, aber trotzdem alle rechtlichen Vorgaben zu erfüllen, war das Ziel. Über die Heidelpay-Plattform Contract Stage ist dies nun möglich: Die webbasierte Anwendung führt neue Lieferanten Schritt für Schritt mittels eines Assistenten durch den Anmeldeprozess. Um eine große Anzahl an Händlern in kürzester Zeit freischalten zu können, bildet die Plattform außerdem bislang manuelle Vorgänge automatisiert ab: beispielsweise die verschiedenen Konditionsmodelle für einzelne Händler des Marktplatzes und deren Zuordnung zu den jeweiligen Lieferanten.

„Anfangs musste ein Lieferant einen ganzen Stapel Papiere ausfüllen und per Post schicken. Das war für Interessenten natürlich ein hoher Aufwand und auch eine große Hürde“, erzählt Lizenzo Trends24-Geschäftsführer von Deyen. „Einige haben auch nachgefragt, ob sie das wirklich alles ausfüllen müssen. Heidelpay hat darauf reagiert, indem weite Teile der Anmeldung in eine Onlineregistrierung umgewandelt wurden, die viel schneller ausgefüllt ist. Dieses neue Anmeldeverfahren kommt sehr gut an.“

Wenn ein Lieferant mit dem Dropshipping-Marktplatz Kontakt aufnimmt, werden mit ihm die Konditionen und sonstigen Rahmenbedingungen abgesprochen und er wird vom Dropshipping-Marktplatz auf der Heidelpay-Plattform angelegt. Anschließend erhält der Lieferant einen Link samt Zugangsdaten zur Anmeldung. Dort vervollständigt er die Angaben. Wenn alle notwendigen Daten vollständig und korrekt vorliegen, erfolgt die Aufschaltung in der Regel in weniger als 24 Stunden und der Lieferant kann auf dem Marktplatz aktiv werden.

Automatische Zahlungsaufsplittung

Händlern stellt der Dropshipping-Marktplatz über Heidelpay die gängigen Zahlungsverfahren Vorkasse und Sofortüberweisung zur Verfügung. Zur Zahlungsabwicklung einer Bestellung übergibt das Shopsystem des Dropshipping-Marktplatzes alle notwendigen Parameter an Heidelpay. Das geschieht über eine von Heidelpay bereitgestellte Schnittstelle, die von Lizenzo Trends24 mit nur wenig Aufwand an das eigene Shopsystem anpasst werden konnte. Sobald der Zahlungseingang auf dem Heidelpay-Treuhandkonto registriert wird, ändert das System den Bezahlstatus der Bestellung auf „bezahlt“, und die Lieferung der Ware an den Kunden des Händlers kann erfolgen. Der Marktplatzbetreiber und die Lieferanten erhalten dann unmittelbar ihr Geld, entsprechend der hinterlegten Konditionen und der vom Shopsystem des Marktplatzes übergebenen Aufsplittung der Bestellung. Gutschriften, Stornos oder Chargebacks ordnet Heidelpay dabei auch den jeweiligen Rechnungspositionen zu und wickelt die dazugehörenden Transaktionen ab. Über die Heidelpay Intelligence Plattform (hIP) können Lizenzo und die angeschlossenen Lieferanten außerdem jederzeit ihre aktuellen Umsätze einsehen.

Aber nicht alle Unternehmen sind bereit, ihren Einkäufern sensible Zahlungsinformationen wie Kontonummern und TANs anzuvertrauen. Deshalb entwickeln Heidelpay und der Dropshipping-Marktplatz derzeit ein Modell für den Rechnungskauf.

„Wir haben Heidelpay darauf angesprochen, und innerhalb von zwei Tagen legten sie uns bereits ein erstes Konzept zur Umsetzung der Rechnungszahlung vor“, sagt von Deyen. „Wir müssen zwar noch die Feinheiten des Prozesses klären, aber wir freuen uns sehr, wie schnell und kompetent Heidelpay auf unseren Wunsch reagiert hat.“

Dropshipping wird immer beliebter

Das starke Wachstum von Dropshipping-Marktplatz.de unterstreicht die Attraktivität des Geschäftsmodells.

„Derzeit sind auf unserer Plattform 23 Lieferanten und mehr als 1.300 Händler aktiv“, sagt von Deyen. Etwa noch einmal so viele Lieferanten seien aktuell daran interessiert, sich auf dem Marktplatz zu engagieren. „Wir erwarten aufgrund der starken Nachfrage, dass sich die Zahl der Lieferanten im kommenden Jahr mehr als verdoppeln wird und auch die Zahl der Händler weiter kräftig wächst. Wir rechnen zum Ende des Jahrs 2015 mit 4.000 Händlern.“

Das Marktplatzmodell von Heidelpay, die unkomplizierte Anmeldung über die Contract Stage und die ständige Weiterentwicklung des Verfahrens sorgen dafür, dass der Dropshipping-Marktplatz auch weiter wachsen kann.

„Kein anderer Zahlungsdienstleister, den wir uns angeschaut haben, kann aktuell eine derart umfassend automatisierte und dabei unkomplizierte Zahlungsabwicklung bieten wie Heidelpay“, sagt von Deyen. „Heidelpays Engagement bei der Weiterentwicklung des Modells und der unkomplizierte Umgang miteinander machen diese Zusammenarbeit zu einer echten Partnerschaft für den beiderseitigen Erfolg“, urteilt von Deyen.

Mirko Hüllemann

Mirko Hüllemann (Jahrgang 1969) ist Gründer und Geschäftsführer der Heidelberger Payment GmbH, kurz: heidelpay, ein von der BaFin zugelassenes und beaufsichtigtes Zahlungsinstitut für Online-Paymentverfahren. heidelpay deckt das komplette Leistungsspektrum der elektronischen Zahlungsabwicklung ab: vom Processing der Transaktionen über die Tätigkeit als Acquiring-Bank bis hin zum Monitoring und Risikomanagement. Vor der Gründung von heidelpay im Jahr 2003 war Mirko Hüllemann u.a. für verschiedene Anbieter von Online-Zahlungsdiensten tätig: als Vertriebsleiter für die paybox.net AG und als Geschäftsführer für die United Payment GmbH.

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