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Wo würde Pokémon Go ohne die Ära der Daten Disruption stehen?

Benjamin Rund an 7. Oktober 2016 - 14:27 in e-Commerce News
Wo Daten das Business rund um Pokémon Go anstoßen

Wo Daten das Business rund um Pokémon Go anstoßen (© Tumisu – pixabay.com)

Der Hype um Pokémon Go hat wahrscheinlich bereits seinen Höhepunkt erreicht, dennoch ist das mobile Spiel mit geschätzten 30 Millionen aktiven Nutzern immer noch sehr beliebt. Egal, ob Sie Pokémon Go spielen oder auch nicht, Sie sollten darüber Bescheid wissen; denn es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die digitale Welt auf Daten basierende Geschäftsmodelle befeuert.

Die Geschichte der Pokémon begann 1996 in einer Zeit, als viele es als ein Spiel für Kinder betrachteten. Doch der Erfolg von Pokémon Go ist ein Beweis für die Ära in der wir leben, in der Informationen einen Vermögenswert und einen wichtigen Faktor für neue Geschäftsmodelle darstellen und kombiniert mit dem Internet der Dinge (IoT) die Welt schnell verändern werden. So sagen die Wissenschaftler voraus, dass es bis zum Jahr 2020 mehr vernetzte Geräte als Menschen auf der Welt geben wird. Es gibt mehrere Bereiche, in denen die Möglichkeiten der Datenverwendung äußerst interessant sind.

  • Geolokation – 30 Millionen aktive Nutzer bilden immer noch eine große Menge an Spielern, die Schnappschüsse machen und sich zu verschiedenen Orten bewegen. Irgendwann werden Sie wahrscheinlich in der Lage sein, andere Spieler zu lokalisieren und mit ihnen zu agieren und zu spielen. Bei den Beschreibungen der einzelnen Orte besteht eine gewisse Komplexität darin, dem Bild / Objekt einen Namen zuzuordnen und Datengenauigkeit ist dabei wichtig. Lokation-basierte Werbung und Sponsored Locations werden die nächsten Möglichkeiten für Unternehmen sein. Dafür sind aber ein granulares Verständnis des Benutzerprofils und Informationen über die Standorte notwendig. All dies läuft unter dem Begriff Relationship Knowledge.
  • Möglichkeit für Commerce – In-App oder In-Game Commerce ist nicht neu, aber Pokémon Go könnte dabei die nächste Stufe nehmen. Die Zielgruppe für diese App ist groß, aber ich glaube, dass der Sweetspot Schüler sind. Stellen Sie sich vor, wenn Sie dieser Gruppe mitteilen, wo Ihr Smoothie Laden ist und dabei etwas Besonderes beim Kauf in Aussicht stellen. Entschlüsseln Sie dieses Zielsegment und Chancen werden sich einstellen. Auf der Basis der 360-Grad-Sicht auf den Spieler (Kunden), sind App-spezifische Formate der Produktinformationen nötig, um diese in eine In-App-Conversion zu wandeln.
  • Daten Tagging – Wie oben erwähnt, ist Genauigkeit der Daten wichtig, wenn Beschreibungen der Orte erstellt werden, da die Ausrichtung des Bilds / Objekts mit dem Namen komplex ist. Zusammenfassend, es gibt ein hohes Volumen, Geschwindigkeit und Vielfalt der Daten (offensichtlich Big Data) und eine Menge Wissen über Beziehungen. Wo ist der User? Wer ist der User? Was sind die Anforderungen des Users? Das ist ein Fall für Master Data Management. Wie sicher sind die Benutzerinformationen? Auch Millennials sind sensibel in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit. Diese Geschäftsmöglichkeit birgt die die Notwendigkeit für Big Data Integration, Big Data Governance und Big Data Sicherheit.

Gibt es eine Kehrseite?

In jedem Land gibt es Mahner zu den Risiken. Zunahme der Unfälle im Straßenverkehr ? Menschen, die verletzt werden? Abnahme der Effizienz bei der Arbeit? Ein Arbeitgeber in Brooklyn warnte seine Mitarbeiter, zu viel Zeit mit der App zu verbringen. Eine Infografik von Welt 24 zeigt, dass die Nutzer von Apps die meiste Zeit mit Pokémon Go verbringen, sogar mehr als mit Messaging und Social Media.

Nutzer verbringen immer noch im Durchschnitt in den USA rund 26 Minuten pro Tag in der App. Nutzer öffnen die App auch etwa sechs Mal pro Tag. Während die Daten positiv verwendet werden könnten, wurde auch sofort kritisiert, dass die Daten für Verbrechen (das Zusammenziehen von Spielern und dies dann auszurauben) verwendet werden könnten, oder durch falsches Data-Mining private Wohnungen als öffentliche Haltepunkte markiert werden könnten.

Benjamin Rund

Benjamin Rund ist Senior Director Product Marketing, Information Quality Solutions bei Informatica, einem der weltweit führenden Anbieter von Datenintegrationssoftware. Sein Steckenpferd ist Customer Experience, Supply Chain und Master Data Management. Laut whisbi.com ist er einer der Meinungsführer im Bereich Omnichannel. Benjamin Rund verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Kommunikation, Marketing und IT, unter anderem als CMO der Heiler Software AG.

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