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Von einem Waldhelden und Shopmacher – New Work in einer eCommerce-Agentur

Redaktion an 7. März 2018 - 12:48 in e-Commerce News
Coole Aktivitäten in der Natur, die begeistern!

Coole Aktivitäten in der Natur, die begeistern!

Wenn beim rasanten Downhill-Biking das Dienst-Notebook im Rucksack sicher verpackt den harten Erschütterungen trotzt, wenn Quellcodes nicht am Schreibtisch, sondern unter dem Sternenzelt einer Kanareninsel entstehen, wenn das Smartphone auch schon einmal in einer Höhle klingelt, dann kommen konventionelle Arbeit und unkonventionelle Arbeitsweise in spektakulärer Art und Weise zusammen. Man nennt es New Work und in diesem speziellen Fall New Work als Digital Nomad.

New Work-Modelle sind derzeit in einem zunehmend digital transformierten Arbeitsumfeld ein Hype-Thema. Wer als Arbeitgeber für die Generationen Y und Z attraktiv sein möchte, der muss heute über Strukturen verfügen, die flexible Arbeitsmodelle in vielerlei Hinsicht möglich machen. Das gilt nicht nur aber ganz besonders für die Digitalbranche selbst.

Web-Developer Udo Telaar ist Shopmacher und Waldheld

Der Spezialist für Enterprise eCommerce-Plattformen Shopmacher hat diese Entwicklung erkannt. Ein Ergebnis dieser Erkenntnis ist ein außergewöhnliches New Work-Modell, das es einem Backend Web-Developer erlaubt, nicht nur Shopmacher in dieser Funktion, sondern gleichzeitig auch ein Waldheld zu sein.

Denn Waldhelden.de heißt der zeit-, reise- und recht arbeitsintensive Blog, den Shopmacher Udo Telaar mit großem Erfolg als eigenes Projekt betreibt. Hinter dem Blog steht eine kleine Gruppe unerschrockener Waldhelden mit Freude an Outdoor-Sport und Aktiv-Urlaub. Udo Telaar und seine Co-Blogger nehmen regelmäßig ihre Follower virtuell mit auf attraktive Touren, beschreiben mannigfaltige und häufig auch sehr ungewöhnliche Outdoor-Aktivitäten, stellen ihre Ausrüstung vor und geben Tipps zu Touren und Regionen. Da geht es dann gerne einmal zum Wandern und Klettern nach Teneriffa, zum Kitesurfing nach Fuerteventura oder zum Canyoning in die Starzlachklamm. Wow – coole Aktivitäten in der Natur, die begeistern!

So passen Blogging und Web-Entwicklung unter einen Hut

Als der Blog Waldhelden.de Anfang des Jahres 2017 immer erfolgreicher und damit auch zeitaufwändiger wurde, setzte sich Udo Telaar, der schon seit 2013 für die Shopmacher arbeitet, mit seinen Chefs zusammen. Das Ziel: Ein Modell zu finden, das die Arbeit als Waldheld und Shopmacher unter einen Hut bringt.

„Die Geschäftsführung hat mir als ersten Baustein die Möglichkeit eingeräumt, die Wochenarbeitszeit auf zwanzig Stunden zu reduzieren“, sagt Udo Telaar, der seinen Blog bis dahin als Feierabendprojekt betrieben hatte. „Ein zweites wichtiges Element unseres Modells ist, dass ich meine Arbeit beinahe völlig ortsunabhängig – also zum Beispiel auch von den Kanaren aus – erledigen kann. Dieses Modell des Nomad-Working hilft mir sehr. Es gibt mir die Freiheit, sowohl meinen Job für Shopmacher als auch mein semi-professionelles Hobbyals Waldheld auf moderne Art miteinander vereinbaren zu können.“

Die tägliche Besprechung zur Aufgabenpriorisierung und -verteilung innerhalb des Developer-Core-Teams, das sich bei den Shopmachern hauptsächlich mit übergeordneten Infrastrukturthemen befasst, findet also bei Bedarf als Video-Call statt. Entwicklungsarbeiten erledigt Udo Telaar, wenn er als Waldheld unterwegs ist, komplett online. Voraussetzung ist natürlich eine entsprechende Breitbandverbindung am jeweiligen Ort. Doch das klappt in den allermeisten Fällen.

New Work ist für den Shopmacher-Chef alternativlos

Für den Shopmacher-CEO André Roitzsch sind flexible Arbeitsbedingungen unter dem Schlagwort New Work heute alternativlos. Die digitale Transformation sei vor allem ein Mindshift in der Art, wie sich Organisationen den Herausforderungen der digital beschleunigten Märkte stellen, meint Roitzsch. Zu seinen Postulaten gehört es, die Work-Life-Balance abzuschaffen. Diese Balance, die vor wenigen Jahren noch ein populäres Schlagwort war, sei nicht mehr zeitgemäß. Heute sprechen wir eher von Work-Life-Blending. Das demonstriere das Beispiel des Waldhelden Udo Telaar sehr gut.

„Die so genannte Work-Life-Balance zementiert doch lediglich die Schere zwischen Work und Life. Das ist nicht das Modell der Generationen Y oder Z“, ist André Roitzsch überzeugt. Auch hierarchische, in schönen Organigrammen festgelegte Top-Down-Strukturen hält Roitzsch für absolut überholt. „Hierarchien waren gut geeignet, um das preußische Militär zu organisieren. Hochspezialisierte Fachkräfte von heute brauchen Orientierung. Aber sie brauchen ganz bestimmt niemanden, der ihnen sagt, wie sie ihren Job machen sollen.“

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