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Sebastian Funke über die Silicon Valley Europas: Berliner Startup-Euphorie hat Substanz

PR-Gateway an 18. April 2012 - 09:20 in e-Commerce News
Sebastian Funke über die Silicon Valley Europas: Berliner Startup-Euphorie hat Substanz

Sebastian Funke ~ smeet

Berlin ist nicht nur die deutsche Hauptstadt, Weltstadt der Kultur und Medien und eine der am meisten besuchten Metropolen des Kontinents, sondern neuerdings auch die Stadt, die als das Silicon Valley Europas gehandelt wird. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sich die Medien nicht mit diesem Thema beschäftigen. Doch oftmals taucht in diesem Kontext die Frage auf, ob es sich dabei nur um einen kurzfristigen Hype, der früher oder später wie die Dotcom-Blase 2000 platzen wird, oder um ein langfristiges Phänomen handelt. Sebastian Funke, der Gründer des beliebten 3D Chat Games Smeet nennt fünf Gründe, warum der Berliner Startup-Boom keine Seifenblase ist.

1. Trendsetter kommen weiterhin nach Berlin

Zum einen sind im Vergleich zu anderen Metropolen wie London, New York oder Paris in Berlin die Lebenshaltungskosten bei hoher Lebensqualität sehr niedrig. Zum anderen bietet Berlin mit seinen unterschiedlichen Bezirken vielfältige Inspirationen für kreative Ideen, da es genügend Freiräume gibt, die noch nicht konventionell erschlossen sind. Egal, ob in der Kunst-, Mode-, Musik- oder Internetszene, das gebündelte Innovations-Potenzial sorgt für eine stetige Weiterentwicklung und ist der Grund für die zahlreichen Berliner Erfolgsstories, die Trendsetter aus aller Welt anlocken.

2. Geschäftsmodelle mit Substanz

Mit den guten Ideen kamen und kommen auch die Investoren und Business Angels nach Berlin. Die Vielzahl von Anfragen, die sie täglich erhalten, prüfen sie detailliert auf ihre Umsetzbarkeit, ihr Marktpotenzial und die mögliche Rendite auf ihr eingesetztes Kapital. Im Unterschied zu vor einigen Jahren, als sich Startup-Gründungen auf einen nationalen Rahmen fokussierten, spielen heutzutage ihre Expansionsmöglichkeiten ins Ausland eine entscheidende Rolle.

Bei der Finanzierung solcher Wachstumsvorhaben achten die Geldgeber immer auch auf die Unternehmensergebnisse, die mit den „Seed Investments“ erreicht wurden, um sicher zu stellen, dass das jeweilige Unternehmen auf einem soliden Fundament steht und Entwicklungspotenziale bietet. Anschlussfinanzierungen werden heutzutage nicht mehr primär dafür genutzt, defizitäre Business Modelle am Leben zu halten, sondern erfolgreiche Geschäftsideen gezielt national und international zu skalieren. Dadurch entsteht natürlich Investitionsbedarf; zumeist werden in diesen Phasen vorläufig wieder rote Zahlen geschrieben.

Allerdings besteht in wirtschaftlichen Krisenzeiten auch die Möglichkeit, diese Wachstumsinvestitionen kurzfristig zu reduzieren und so in die schwarzen Zahlen zu kommen, um im richtigen Moment wieder durchzustarten.

3. Networking fördert den Fortschritt

Die zahlreichen Internet-Startups arbeiten nicht isoliert, sondern im Austausch miteinander. Auf regelmäßig stattfindenden Branchentreffs wie zum Beispiel dem Mobile Monday, der Echtzeit oder der Spätschicht, Networking-Events oder Themenlunches werden Kontakte geknüpft und Businesserfahrungen ausgetauscht. Ob zum Frühstück, Lunch oder Dinner, es gibt fast für jede unternehmerische Ausrichtung eine Veranstaltung, auf der sich Gleichgesinnte treffen. In kaum einer anderen europäischen Stadt existiert ein ähnlich großes Angebot, das sowohl Startups, als auch etablierteren Unternehmen vergleichbare Möglichkeiten bietet, sich untereinander auszutauschen, die Option einer Zusammenarbeit zu prüfen oder auch Kapitalgeber für neue Projekte zu finden. Durch diese enge Verzahnung trägt das inzwischen sehr fortschrittlich organisierte Netzwerk dazu bei, dass die kleine Branche Stück für Stück zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor avanciert.

4. Anstieg des Online-Umsatzes

Nachdem im Jahr 2000 nur 25 Prozent der Deutschen im Internet unterwegs waren, sind es heute fast 80. Die fast flächendeckende Ausbreitung des Internets, ist ein wichtiger Wegbereiter für funktionierende Geschäftsmodelle im Online-Bereich. So gibt es inzwischen kaum noch jemanden, der nicht irgendwann schon mal etwas im Netz gekauft, eine Reise gebucht, Preise verglichen oder sich mit einem Online-Game die Zeit vertrieben hat. Auch die zunehmend sichereren Bezahlmöglichkeiten, die über die Jahre hinweg entwickelt wurden, haben dazu beigetragen, dass die Bereiche eCommerce, Reisen, Preisvergleiche, Gaming wichtige Standbeine der Internetökonomie geworden sind. So wurden allein im letzten Jahr Umsätze von über 25 Milliarden Euro erwirtschaftet. Optimale Voraussetzungen für Startups, um ihre Business Modelle zu tragfähigen Unternehmen auszubauen.

5. Schnelle Umsetzungskompetenz dank hoch entwickeltem Web-Ökosystem

In den letzten zwei Jahren wurden 250 Startups allein in Berlin gegründet. Weder Hamburg noch München können mit vergleichbaren Startup-Gründungen aufwarten. Das über Jahre hinweg in der Hauptstadt entstandene Web-Ökosystem besteht unter anderem aus Investoren, Business Angels, Inkubatoren, Gründern, Programmierern und Marketingexperten. Sie sind der Grund, dass erfolgsversprechende Geschäftsmodelle angegangen und „just in time“, das heißt schneller als in anderen Städten, umgesetzt werden. Zeit ist oft das entscheidende Kriterium, wenn es darum geht, innovative Ideen zu realisieren.

„Viele bezeichnen den Berliner Startup-Boom nach wie vor als Hype. Sie sind der Auffassung, dass die jungen Web-Unternehmen überbewertet werden und den hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, nicht standhalten können“, so Sebastian Funke. Er fügt hinzu: „Nachdem der Internetmarkt nach wie vor wächst, Werbebudgets zunehmend vom Fernsehen ins Internet verlagert werden, kann das Internet nicht mehr als Trendmedium betrachtet werden. Es wird in Zukunft zu einer noch bedeutenderen Wirtschaftsplattform, die das Entstehen neuer innovativer Geschäftsideen ermöglicht. Daher sehe ich für den Standort Berlin großes Potenzial, diese Entwicklung nachhaltig mitzugestalten.“

Smeet ist die neue Kombination aus Social Gaming, Chat und sozialer Interaktion. In den interaktiven 3D Social Games aus dem Smeet Netzwerk können mittlerweile über 15 Millionen Nutzer neue Leute kennenlernen oder sich einfach mit ihren Freunden treffen. Die gemeinsame Gestaltung ihrer Räume und Avatare, das gegeneinander Spielen sowie das Punkte sammeln und die Challenges in den verschiedenen Leveln machen die Interaktivität von Smeet aus. Darüber hinaus haben die Nutzer die Möglichkeit, sich gegenseitig eigene Inhalte wie Fotos oder ihre Lieblings-Videos zu präsentieren und sich per Text oder Voice-Chat auszutauschen.

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