eCommerce Anzeige
/ e-Commerce News / Schwarze Zahlen am schwarzen Freitag

Schwarze Zahlen am schwarzen Freitag

344 Euro Warenkorbwert für Elektronikartikel am Black Friday +++ 36 Prozent der Verkäufe von Elektronik via Smartphone und Tablet +++ SEA-Ausgaben pro Kauf steigen, Kosten-Umsatz-Relation verbessert sich dennoch.
Redaktion an 30. November 2017 - 10:59 in e-Commerce News
Leistungswerte Black Friday 2017

Leistungswerte Black Friday 2017

Der Black Friday führt nicht nur in den USA zu Rekordumsätzen im Online-Handel, auch in Deutschland sorgt der schwarze Freitag für schwarze Zahlen. Dies zeigt die Black Friday-Analyse des Technologieunternehmens intelliAd Media[1], die das Kaufverhalten in der Elektronikbranche näher beleuchtet. Demnach gaben die Deutschen am Black Friday im Schnitt 344 Euro im Web für Elektronikartikel aus. Das sind 92 Prozent mehr als am schwarzen Freitag des Vorjahres. 36 Prozent der Käufe kamen in diesem Jahr bereits über Smartphones und Tablets, die auch über 50 Prozent des Traffics beisteuerten. Webshops mussten mit knapp 5 Euro zwar 59 Prozent mehr pro Kauf für Werbung ausgeben als noch im Vorjahr. Allerdings führte der deutlich höhere Warenkorbwert zu einer günstigeren Kosten-Umsatz-Relation.

Black Friday liefert bessere Leistungswerte als normale Tage

Im Vergleich zu „normalen“ Verkaufstagen weist der Black Friday deutlich bessere Leistungswerte auf: Die Conversion Rate lag 2017 am schwarzen Freitag, den 24. November, doppelt so hoch wie am Vortag (1,6 statt 0,8 Prozent). Auch wenn Webshops 38 Prozent mehr für CPCs bezahlen mussten, waren die SEA-Ausgaben pro Kauf am Black Friday 30 Prozent günstiger. Da der Warenkorbwert – verglichen mit dem Vortag – um 54 Prozent zulegte, verbesserte sich am schwarzen Freitag die Kosten-Umsatz-Relation: Statt 2,9 Prozent (23. November 2017) mussten Händler am Black Friday (24. November 2017) nur noch 1,3 Prozent des Umsatzes in Suchmaschinenwerbung investieren.

„Die aktuelle Auswertung zeigt, dass der Black Friday eine hohe Relevanz für den deutschen Markt hat und dass sich KPIs am schwarzen Freitag signifikant von regulären Verkaufstagen unterscheiden. Marketer sollten an Aktionstagen generell anders agieren und durch automatisierte Lösungen den Traffic gezielt in den eigenen Webshop leiten. Dabei lohnt es sich für Smartphones und Desktops eigene Strategien aufzusetzen“, analysiert Frank Rauchfuß, Geschäftsführer und CEO bei intelliAd. „Wichtig ist jedoch, dass hier intelligente Tools zum Einsatz kommen, die einerseits sehr kurzfristig aggressive Gebote aussteuern können und andererseits nach Ablauf der Promotion die Gebote automatisch wieder auf das Ausgangsniveau zurücksetzen, um die Zielwerte für den Biet-Algorithmus nicht zu verfälschen.“

0 Kommentare beitragen

Senden Sie uns eine Mitteilung Hier

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest

Share This