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Nachhaltigkeit wird auch für den B2B eCommerce immer wichtiger

Die wachsende Wichtigkeit des Themas Nachhaltigkeit für Unternehmen aller Branchen lässt sich schon heute anhand eines durchschnittlichen Umsatzbeitrags von knapp 5 Prozent an ganz konkreten Zahlen festmachen. Auch im Bereich des eCommerce steigt ständig die Relevanz der Nachhaltigkeit. So belegt eine Studie, dass sich bereits 60 Prozent aller Online-Einkäufer für soziale und ökologische Probleme interessieren.
Redaktion an 25. Juli 2016 - 14:21 in e-Commerce Highlights, e-Commerce News
B2B-eCommerce: Nachhaltigkeit macht sich bezahlt

B2B-eCommerce: Nachhaltigkeit macht sich bezahlt (© PopTika – Shutterstock.com)

Jeder weiß, dass das Thema Nachhaltigkeit zu den wichtigsten Zukunftstrends zählt. Doch zahlt sich ein entsprechendes unternehmerisches Engagement auch aus, oder dient es in erster Linie der Beruhigung des eigenen Gewissens? Die Markenberatung Biesalski & Company hat in Zusammenarbeit mit facit research einen Wertschöpfungsreport Nachhaltigkeit erstellt, der erstmals auf breiter Basis belegt, dass sich eine Belegung dieses Themas ganz konkret auszahlt. Die Studie zeigt, dass im Durchschnitt fast fünf Prozent aller Umsätze eines Unternehmens auf ein nachhaltiges Handeln entfallen.

Dieser Studie zufolge ist das Unternehmen mit dem größten Anteil von Nachhaltigkeit am Gesamtumsatz Frosta mit einem Umsatzanteil von satten 14 Prozent. Auch auf dem zweiten und dritten Platz folgen mit Iglo (12,9 Prozent) und Hipp (12,2 Prozent) zwei weitere Lebensmittelproduzenten. Sie alle verbindet, dass für sie als Nahrungsmittelhersteller eine gesunde Ernährung ein äußerst relevantes – und geradezu auf der Hand liegendes – Thema darstellt.

Im B2B-Bereich ist Nachhaltigkeit besonders wichtig für das Image

Auch im B2B-Bereich wächst die Relevanz eines nachhaltigen unternehmerischen Handelns. Denn dieses fördert das Vertrauen, welches wiederum gerade im B2B-Geschäft eine entscheidende Erfolgsvoraussetzung ist. Eine wichtige Vorreiterrolle hat hier KAISER+KRAFT mit seinem neuen Verhaltenskodex („Code of Conduct“) für sämtliche Lieferanten des Unternehmens übernommen: Diese Vereinbarung listet dem Unternehmen wichtige Nachhaltigkeitsprinzipien wie faire Beschäftigungsverhältnisse und die Förderung des Umweltschutzes, rechtlich verbindlich auf. Dieser Code of Conduct muss seit Ende 2014 von sämtlichen Lieferanten von KAISER+KRAFT unterschrieben werden.

Die Studie „Nachhaltigkeit im Online-Handel – Die Rolle von Ausgestaltung und Kommunikation“ des ECC Köln hat ergeben, dass auch bereits für aktuell 60 Prozent aller Online-Käufer soziale und ökologische Probleme von Interesse sind. Außerdem achten schon 36 Prozent aller Befragten bei ihrem Online-Einkauf darauf, ob das dortige Unternehmen an sozial oder ökologisch bedenklichen Verhaltensweisen beteiligt ist. Allerdings stehen bei den meisten Online-Shoppern insbesondere Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit einem hohen Eigennutzen – wie ein guter Kundenservice oder besonders langlebige und nicht gesundheitsschädigende Produkte – im Vordergrund. Dahingegen spielen den B2B-Bereich berührende Aspekte, wie die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter eines Online-Shops bislang eine deutlich niedrigere Rolle.

Kreative Lösungen sind gefragt

Beim Kunden profilieren können sich eCommerce-Unternehmen dahingegen mit Dingen, wie einem nachhaltigen Versand und einer nachhaltigen Sortimentsgestaltung. Online-Händler, die für einen ökologischen Versand ihrer Waren sorgen und die zusätzlich Verantwortung für die Aufbereitung und Entsorgung ihrer Produkte und Verpackungen übernehmen, steigern deutlich den Sympathiefaktor beim Konsumenten. Für den B2B-Bereich bedeutet dies beispielsweise Maßnahmen wie eine Beauftragung eines klimaneutralen Paketdienstes.

Allerdings muss ebenfalls beachtet werden, dass bis heute gerade im Online-Geschäft das wachsende Umweltinteresse der Kunden einer deutlich geringeren Bereitschaft zur Zahlung von diesbezüglichen Mehrkosten gegenübersteht. Dass dieser Widerspruch jedoch auch zu kreativen Lösungen führen kann, zeigt die Firma Breuninger: Diese bietet in ihrem Online-Shop beim Check-Out eine „Umweltoption“ an, bei welcher der Kunde eine bereits gebrauchte Umverpackung wählen kann. Auf diese Weise kann der Kunde auf rein freiwilliger Basis einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten.

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