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Kann Europas E-Commerce aus den Brexit-Verhandlungen ausgespart werden?

Nachdem die Briten knapp mehrheitlich für den Ausstieg aus der EU gestimmt haben, sollen in Zukunft die Verhandlungen mit der Union beginnen, wie die Trennung aussehen soll.
Redaktion an 6. Juli 2016 - 15:35 in e-Commerce News
Patrick Wall - MetaPack

Patrick Wall ~ MetaPack

MetaPack, führender Anbieter einer Plattform für das Versand-Management, sieht die Chancen für den europäischen Onlinehandel keinesfalls so schwarz, wie sie momentan gemalt werden. Grenzüberschreitende E-Commerce-Geschäfte können durchaus weiter florieren und einer drohenden steigenden Bürokratie trotz der negativen Entscheidung bei der Brexit-Abstimmung entkommen.

Wie der britische Branchenverband IMRG (Interactive Media in Retail Group) mitteilt, betrug der gesamte Einzelhandelsumsatz 2015 114 Milliarden britische Pfund und leistete damit einen bedeutenden Beitrag für die britische Wirtschaft. Für dieses Jahr wird eine weitere Steigerung von 11 Prozent erwartet, was die britischen Exporte in die EU nochmals deutlich erhöhen wird.

Patrick Wall, CEO von MetaPack, kommentiert: “Mit derzeit identischen Einfuhrbestimmungen für den Online-Handel und einer Zwei-Tage-Lieferzeit von einem Ende Europas zum anderen, erfreuen sich die Verbraucher einer großen Vielfalt, Kosteneffizienz und generell großen Annehmlichkeiten im E-Commerce. Künftige Handelsvereinbarungen müssen die Verbraucherrechte innerhalb Europas schützen.“

“Auf den ersten Blick könne man meinen, dass ein grenzüberschreitender Onlinehandel von den bevorstehenden schwierigen Verhandlungen stark beeinflusst sein könnte. Das muss aber keinesfalls so sein”, ist Patrick Wall überzeugt. „Um alle Verbraucher auch in Zukunft von einem offenen E-Commerce-Markt profitieren zu lassen, müssen wir auch weiterhin alle zusammen dafür arbeiten. Bei MetaPack werden wir alles dafür tun, dass dies auch weiterhin so bleibt.“

In einem aktuellen Whitepaper „UK exit from the European Union and potential developments for e-commerce“, erläutert MetaPack mögliche Modelle, die Teil der Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU sein könnten, einschließlich der norwegischen, schweizerischen und türkischen Optionen sowie der Regelungen der Welthandelsorganisation (WTO). Darin kommt das Unternehmen zu dem Schluss – zieht man die bereits weltweit errungenen und sensiblen Vereinbarungen in Betracht – dass die meisten E-Commerce-Regelungen von den komplexen Zollbestimmungen auf Basis einer „De minimis“-Option schlichtweg ausgespart werden könnten.

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