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Internethandel erklärt in der November-Ausgabe das Prinzip „Copycat“

Redaktion an 9. November 2012 - 14:50 in e-Commerce News
Internethandel.de Ausgabe 108 Oktober 2012

Internethandel.de Ausgabe 108 Oktober 2012

Während viele Existenzgründer immer noch davon ausgehen, dass es sich bei einer erfolgreichen Geschäftsidee um eine echte Innovation handeln muss, zeichnet die Gründerszene ein völlig anderes Bild. Hier stechen nämlich gerade diejenigen Start-ups als besonders erfolgreich hervor, deren Geschäftskonzepte auf bereits bestehenden Ideen basieren. Dabei ist es in Unternehmerkreisen keineswegs anrüchig oder verpönt, sich anlässlich einer Neugründung an den geistigen Entwicklungen anderer Geschäftsleute zu bedienen. Geklonte Geschäftsideen haben eine lange Tradition und die Übernahme konzeptioneller Bestandteile wird unter den Stichworten Marktbeobachtung und Inspiration geführt.

Eine klassische Copycat anstelle einer bahnbrechenden Innovation zu gründen, ist für Entrepreneurs mit einer ganzen Reihe von Vorteilen verbunden. Vor allem erleichtert dieses Konzept die ansonsten mühselige und schwierige Ideenfindung. Wer nicht selber ein kreatives Businessmodell entwickeln muss, sondern stattdessen den Markt auf besonders erfolgreiche Konzepte durchforstet, um diese zu übernehmen, spart viel Zeit und Aufwand und kann sich deutlich schneller mit der eigentlichen Umsetzung beschäftigen. Bereits bestehende Geschäftsideen haben sich außerdem schon am Markt bewährt und bieten dementsprechend aussagekräftige Rückschlüsse auf das zu erwartende Potenzial. Auch die technische und logistische Umsetzung ist bereits erfolgt, sodass man davon ausgehen kann, dass es nicht allzu schwierig ist, versierte Fachleute für die Realisierung zu finden. Wer ein bestehendes Unternehmen über eine gewisse Zeit beobachtet, erhält zudem ganz von selber verlässliche Informationen über bereits erfolgte und anstehende Entwicklungsschritte und kann unmittelbar überwachen, wie der Markt auf bestimmte Veränderungen und Neuerungen reagiert hat. Und nicht zuletzt besteht meist die Möglichkeit, aufschlussreiche Zahlen über Investitionen, Umsätze oder Gewinne zu erlangen, die den Gründer bei der Planung und Leitung seiner Copycat aktiv unterstützen.

Da die Beschäftigung mit geklonten Geschäftsideen vor allem für Existenzgründer eine interessante Alternative ist, hat sich das Online-Magazin Internethandel.de in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 109, November 2012) ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Eingangs wird hier erklärt, worum es sich bei einer sogenannten Copycat eigentlich handelt. Anhand vieler bekannter Beispiele aus der Praxis wird der Leser mit den Eigenschaften und Möglichkeiten dieses Gründungsmodells vertraut gemacht und erfährt alles über die entscheidenden Vorteile kopierter Geschäftskonzepte. Anhand verlässlicher Kriterien erlernen interessierte Gründer, wie man eine Copycat zuverlässig erkennen kann und bekommen viele weitere Beispiele für geklonte Geschäftsideen. Im Hauptteil der Titelstory geht es um die Copycat als Gründungsmodell für angehende Unternehmer. In fünf einfachen Schritten wird hier vermittelt, wie man vorgehen sollte, wenn man selber einen erfolgreichen Business-Klon gründen will. Begleitet wird der Beitrag von vielen Tipps und Ratschlägen rund um die optimale Gründung.

Wie in jedem Monat, so bietet Internethandel.de auch in der aktuellen Ausgabe eine Vielzahl weiterer Themen und Features aus der Welt des E-Commerce. So wird unter anderem das Business-Network XING vorgestellt. In dem Beitrag geht es vor allem um die Vermittlung von Praxiswissen in Sachen strategischer Kundengewinnung. Fünf Expertentipps erleichtern Anfängern den erfolgreichen Einstieg bei XING und erklären Schritt für Schritt, wie man über das Netzwerk systematisch neue Geschäftspartner und Kunden findet. Die große Gründerstory beschäftigt sich in diesem Monat mit dem überaus erfolgreichen Berliner Start-up DaWanda. Der Marktplatz für Selbstgemachtes wurde 2006 gegründet und gehört längst zu den festen Größen im deutschen E-Commerce. Das Portrait wirft einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens und beteiligt sich aktiv an der Diskussion darüber, ob es sich bei der Plattform um eine Copycat des US-amerikanischen Unternehmens Etsy handelt.

Ein weiteres interessantes Feature im Magazin greift die Ergebnisse der aktuellen Allensbacher Computer- und Technik-Analysen (ACTA 2012) auf, die sich vor allem mit Vielbestellern im Online-Handel beschäftigt. Der Leser erhält dabei nicht nur alle wichtigen Informationen aus der Studie selber, sondern darüber hinaus fünf schnell umsetzbare Praxistipps, die Online-Händlern dabei helfen, selber möglichst zahlreiche Vielbesteller an ihre Shops zu binden und so von dem Trend zu profitieren.

In der regelmäßigen Rechtsrubrik von Internethandel.de beschäftigt sich die Fachanwältin für Internetrecht, Sabine Heukrodt-Bauer, mit dem Thema Cloud Computing und Datenschutz im Online-Handel. Im Technikbereich des Magazins geht es diesen Monat um die Ladezeiten von Internetseiten als Ranking-Faktor von Google und um das kostenlose Tool Page Speed, mit dem sich Ladezeiten effizient optimieren lassen. Das redaktionelle Angebot wird von vielen aktuellen News aus dem Online-Handel ergänzt und bietet darüber hinaus einen Kalender mit den wichtigsten Terminen von Messen, Ausstellungen, Events und Konferenzen für Online-Händler im November 2012.

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