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Hitmeister wächst um 58 Prozent – Fast ein Drittel des Umsatzes Mobile

Hitmeister behauptet sich weiterhin gegen internationale Branchenriesen: „Wir setzen auf solides Wachstum und eifern nicht Amazon, Alibaba & Co nach“, sagt Dr. Gerald Schönbucher, Geschäftsführer Hitmeister.
Redaktion an 23. Juli 2015 - 12:29 in e-Commerce News
Dr. Gerald Schönbucher - Hitmeister

Dr. Gerald Schönbucher ~ Hitmeister

Mit einem Umsatzplus von 58 Prozent im ersten Halbjahr 2015 wächst Hitmeister im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach wie vor deutlich über dem Branchendurchschnitt. Damit behauptet sich das Onlinekaufhaus „Made in Germany“ trotz aggressiver Expansionsstrategien internationaler Konkurrenten weiterhin sehr gut auf dem Markt, der insgesamt mit ca. 10 bis 15 Prozent wächst. Auch die Zahl der aktiven Kunden stieg deutlich. Im ersten Halbjahr 2015 verzeichnete Hitmeister 230.000 aktive Kunden (Vergleichszeitraum 2014: 155.000). Monatlich hat das Kölner Internetkaufhaus derzeit um die 2 Mio. Besucher. Für das Gesamtjahr 2015 plant das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 40 Mio. Euro (2014: 26 Mio. Euro).

Die stückzahlstärksten Produktgruppen im Verkauf waren im ersten Halbjahr auch die Umsatztreiber: Der Bereich Garten & Baumarkt trug 30 Prozent bei, Küche & Haushalt folgte mit 20 Prozent und mit Möbeln erwirtschaftete Hitmeister 15 Prozent des Gesamtumsatzes. Aktuell generiert das Internetkaufhaus 35 Prozent des Umsatzes über den Direktverkauf. Gezielt achtet Hitmeister dabei darauf, seine mehr als 4.500 Händler nicht mit aggressiven Direktverkaufsstrategien zu brüskieren.

„Wir arbeiten eng mit unseren Händlern zusammen, um den Kunden ein breites und günstiges Warenangebot bieten zu können“, sagt Gerald Schönbucher, Gründer und Geschäftsführer. „Wir wollen unsere Händler nicht verprellen oder aus dem Geschäft drängen. Laut Preisvergleichsmaschinen gehören wir oftmals zu den günstigsten Anbietern. Aber wir haben nicht den Anspruch, immer der billigste zu sein. Wir legen unseren Fokus auch auf Service. Und hier punkten wir mit einem einfachen und schnellen Verkaufsprozess mit einer großen Auswahl an Bezahlmethoden.“ Die Strategie geht auf: Für mehr als 5.000 Lieferanten ist Hitmeister eine lohnende Ergänzung zu Amazon und ein leichter Einstieg in den Onlinehandel.

Mittlerweile erzielt Hitmeister 27 Prozent des Umsatzes über mobile Endgeräte. „Wir werden die mobile Website deshalb zügig optimieren, um unseren Kunden das Einkaufen noch einfacher und bequemer zu machen. Das wird uns noch mehr Neukunden bringen und Bestandskunden stärker binden“, erklärt Schönbucher. Für 2015 plant das Internetkaufhaus zudem, sein Sortiment um Wintersportartikel und Büromöbel auszubauen. „Wir eifern nicht Amazon, ebay oder Alibaba nach. Wir sind wie Otto eine deutsche Marke mit entsprechenden Tugenden. Deshalb setzen wir auf solides Geschäft und nachhaltiges Wachstum, anstatt auf aggressive Expansion.“

Das kontinuierliche Wachstum gibt ihm Recht. Das zweite Halbjahr begann für das Internetkaufhaus vielversprechend: Nach Ende des DHL-Streiks übertraf die Zahl der Bestellungen innerhalb weniger Tage bereits das Niveau der Auftragseingänge vor dem Streik.

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