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Helpling setzt auf den Markt für häusliche Pflege

Redaktion an 18. Juni 2015 - 12:43 in e-Commerce News
Helpling

Helpling übernimmt als einer der ersten Anbieter die Abrechnung von Haushaltshilfen direkt mit der Pflegekasse. (© Helpling)

Helpling, Vermittlungsportal für Haushaltshilfen, übernimmt als einer der ersten Anbieter seit kurzem die Abrechnung von Zusatzleistungen der häuslichen Pflege direkt mit den Pflegekassen. Pflegende Angehörige können über das Unternehmen somit für bis zu 13 Stunden monatlich eine Haushaltshilfe buchen, ohne dafür die Kosten vorleisten zu müssen. Weil derzeit nur ein Bruchteil der Anspruchsberechtigten die zusätzlichen Leistungen des Pflegegesetzes nutzen, hat Helpling eine Hotline zur telefonischen Beratung (030 220 120 101) gestartet.

Zuhause statt im Heim alt zu werden, das ist der Wunsch der meisten hilfe- oder pflegebedürftigen Menschen. Die Pflege eines Angehörigen ist jedoch extrem kräftezehrend und belastend. Mehr als die Hälfte der Pflegenden fühlt sich körperlich erschöpft. Trotzdem haben vergangenes Jahr laut Bundesministerium für Gesundheit nur sechs Prozent der 1,82 Millionen anspruchsberechtigten Pflegebedürftigen die unterstützenden Leistungen der Pflegekassen abgerufen. Nicht genutzte Ansprüche verfallen jeweils zum Jahresende. Das Unternehmen Helpling bietet deshalb seit kurzem eine telefonische Beratung und eine Website zu dem Thema an.

Benedikt Franke, Gründer und Geschäftsführer von Helpling: “Der Gesetzgeber hat es ermöglicht, sich bei der häuslichen Pflege voll und ganz dem Angehörigen zuwenden zu können. Wir wollen mehr Menschen über die kostenlosen Hilfen informieren und es so einfach wie möglich machen, sie in Anspruch zu nehmen.”

So funktioniert es

Auf der Website oder in der Telefon-Hotline wird zunächst geprüft, ob die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen, also z.B. ob die Betreuung seit mindestens sechs Monaten durchgeführt wird und eine offizielle Pflegestufe vorliegt. Besteht Anspruch auf Leistungen zur Verhinderungspflege, dann schickt Helpling dem Pflegenden einen entsprechenden Antrag zu, den dieser unterzeichnet und an das Unternehmen zurücksendet. Mit dem vollständigen Antrag wendet sich Helpling an die entsprechende Pflegekasse. Genehmigt die Kasse den Antrag, informiert Helpling den Pflegenden und dieser kann per Telefon für bis zu 13 Stunden im Monat kostenlos eine Haushaltshilfe buchen.

Robert Auer, Berater für den Bereich Pflege bei Helpling: „Die Verhinderungspflege war ursprünglich dazu gedacht, dass ein Pflegender tage- oder wochenweise eine Auszeit von der Pflege nehmen kann und für diese Zeit beispielsweise einen ambulanten Pflegedienst bestellt. Dieses Bedürfnis besteht aber oft gar nicht. Zu zwei Dritteln wird die Pflege vom Partner durchgeführt. In diesem Fall ist es eher unüblich, dass der Pflegende ohne den Angehörigen eine Auszeit – beispielsweise eine Reise – antritt. Es ist dann oft auch unerwünscht, dass jemand Fremdes, ein ambulanter Dienst etwa, die intime Pflege durchführt. Das mag auch einer der Gründe dafür sein, warum die Verhinderungspflege derzeit so selten genutzt wird. Für diese Bedürftigen ist es viel sinnvoller, die Leistungen der Verhinderungspflege über das Jahr hinweg zu nutzen, um regelmäßig Entlastung mit den weniger persönlichen Arbeiten, wie dem Putzen und Einkaufen, zu bekommen. Diese Art der Entlastung bietet vielen Menschen die Chance, den Wunsch nach häuslicher Pflege öfter und länger zu ermöglichen“.

Das neue Pflegestärkungsgesetz

Ein großer Teil der Zeit entfällt bei der Pflege auf Arbeiten im Haushalt, wie z.B. Putzen, Aufräumen, Einkaufen oder Bügeln. Das seit Januar 2015 geltende Pflegestärkungsgesetz schafft neue Möglichkeiten, die pflegenden Angehörigen von diesen Aufgaben zu entlasten, damit sie mehr Kraft für die persönliche Zuwendung haben. In allen Pflegestufen (Pflegestufe I bis III und Pflegestufe “0” mit eingeschränkter Alltagskompetenz) stehen dafür bis zu 2.418 Euro jährlich zur stundenweisen Entlastung im Haushalt zur Verfügung (Budget bei Kombination von Ersatz- und nicht genutzter Kurzzeitpflegeleistung). Die Leistung wird zusätzlich zu bestehenden Leistungen wie dem Pflegegeld oder Sachleistungen gewährt (Bei stundenweiser Inanspruchnahme -unter 8h pro Tag- erfolgt keine anteilige Kürzung bei Pflegegeld- und/oder Pflegesachleistung.). Das Budget kann einfach bei der Buchung einer Haushaltshilfe über ein Online-Vermittlungsportal wie Helpling geltend gemacht werden. Bei Kosten von 14,90€ Euro pro Stunde können Pflegebedürftige von ihrer Pflegekasse somit jährlich 160 bzw. monatlich bis zu 13 Stunden Unterstützung kostenlos beanspruchen.

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