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Empfehlungen für Onlineshops: Warenkorbabbrüche identifizieren und gezielt senken

Redaktion an 5. Juni 2020 - 17:03 in e-Commerce News
Identifikation durch Abbruch-Analyse

Identifikation durch Abbruch-Analyse (©geralt ~ pixabay.com)

Um wesentliche Daten wie Warenkorbabbrüche kontinuierlich beobachten und analysieren zu können, braucht es ein Shopsystem mit entsprechendem Funktionsumfang im Backend. Mangelt es an Möglichkeiten zum Tracken des Nutzerverhaltens von Seitenbesuchern, erschwert dies die Optimierung des Shops ungemein. Lassen sich Abbrüche konkret identifizieren und klären, wo es innerhalb des Kaufprozesses zum Abbruch kommt und welche Produkte betroffen sind, verleiht dies erhöhten Handlungsspielraum. Schließlich verdeutlichen derartige Analysen an welchen Stellschrauben zur Angebotsoptimierung gedreht werden muss.

Deshalb ist es elementar bereits bei der Auswahl des Shopsystems darauf zu achten, dass genügend Optionen für individuelle Auswertungen verfügbar sind. Als Beispiel dient Shopware, eine Software mit detaillierten Analysemöglichkeiten im Backend und technischer Flexibilität für Händler. Seit Veröffentlichung von Shopware 6 umfasst das System sogenannte Erlebniswelten, um das inspirative Shopping-Erlebnis für Kunden zu fokussieren. Damit können Händler Inhaltsseiten in jedem Verkaufskanal individuell gestalten und die Erfolgsquote steigern. Fehlt es an Zeit oder Know-how für Abbruch-Analysen und die daraus resultierenden Optimierungsarbeiten, dienen Onlineshop-Agenturen als Ansprechpartner. Allerdings sollten es Dienstleister sein, die Erfahrung mit dem favorisierten Shopsystem haben und bedarfsgerechte E-Commerce-Strategien erarbeiten. Um am Beispiel Shopware zu bleiben: Hier sollte auf zertifizierte Shopware-Solution-Partner zurückgegriffen werden, um von nachgewiesener Expertise zu profitieren. Einer der Shopware-Partner mit Zertifizierung ist die Shopware Agentur Dreikon aus NRW. Wie auf der Internetpräsenz der Agentur nachvollziehbar ist, können Agenturen mehrfach zertifiziert sein wie beispielsweise im Bereich Template Engineer oder Developer. Entscheidend ist, dass die gewählte Agentur mit ihren Kompetenzen zum Bedarf passt und den Shop zielgruppenorientiert optimiert.

Zeitlich begrenzte Aktionen erhöhen den Kaufdruck

Im Ratgeber mit fünf Tipps zur Vermeidung von Kaufabbrüchen wurden bereits konkrete Anregungen arrangiert. Darunter ein vertrauenswürdiges Shop-Design, die Bereitstellung von ausreichend Zahlungsmitteln und technisch einwandfreie Prozesse. Ein weiterer Hebel zur Reduzierung der Kaufabbrüche sind Aktionspreise. Werden Produkte innerhalb eines fixen Zeitrahmens zu einem Angebotspreis verkauft und dies mit einem Countdown klar erkennbar gemacht, erhöht dies den Druck auf potenzielle Käufer. Schließlich möchten sie kein Schnäppchen verpassen.

Merkliste integrieren

Die Zeiten von geradlinigem Kaufverhalten sind vorbei. Zumindest bei einer nicht zu unterschätzenden Anzahl Verbraucher. Viele recherchieren zunächst, machen sich über Erfahrungsberichte schlau und vergleichen Preise mehrerer Anbieter. Erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt dann der Kauf. Dieses Verhalten macht das Integrieren von Merklisten in Shops interessant. Denn mit ihnen haben Online-Shopper die Möglichkeit Favoriten abzuspeichern und den möglichen Kauf zu einem späteren Zeitpunkt abzuschließen. Fehlt dieses Extra, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Interessenten den Aufenthalt auf der Seite vorzeitig abbrechen.

Warenkorboptimierung

Ein weiterer Grund für Abbrüche ist ein Warenkorb mit mangelnder Nutzerfreundlichkeit. Auf dem Weg zur Bestellung möchten viele Kunden einen letzten Blick auf ihre ausgewählten Produkte werfen, bevor sie sich endgültig zur Kasse begeben. Fehlen hier die nötigen Informationen beziehungsweise Optionen zum finalen Check, sind Abbrüche vorprogrammiert. Folgendes Optimierungspotenzial sollten sich Shop-Betreiber zunutze machen:

  • Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das gilt auch für Warenkörbe. Kunden sollten sich die Produktbilder auch kurz vor Kaufabschluss nochmals in Ruhe und im Großformat anschauen können. Ansonsten besteht das Risiko, dass Zweifel aufkommen und der Abbruch folgt.
  • Informationen wie Inhaltsstoffe, Farben, Versanddauer oder Hinweise zur Pflege von Produkten helfen dem potenziellen Käufer bei seiner Entscheidung. Informative Hinweise können im Warenkorb effektive Überzeugungsarbeit leisten. Insbesondere dann, wenn sie leicht zugänglich und verständlich sind.
  • Flexibilität ist das A und O. Auch im Warenkorb. Womöglich möchte der potenzielle Käufer ein Produkt löschen, weitere hinzufügen, Farben ändern oder einen Schritt zurückgehen. Dies sollte das Shopsystem problemlos erlauben.

Auch die Platzierung von Kontaktdaten im Rahmen des Bestellprozesses wird von vielen Händlern vernachlässigt. Dabei unterstreichen klar erkennbare Hinweise für eine Kontaktaufnahme per Telefon, SMS oder Chat die Seriosität des Anbieters und dessen Kundenservice. Kann ein Verbraucher letzte Fragen schnell und kompliziert klären, steigt seine Bereitschaft zur Bestellung.

Ergänzende Erkenntnisse zum Thema Warenkorbabbrüche vermittelt folgendes Webinar:

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