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elefunds Spende-Tool für Online-Shops – Online Spenden leicht gemacht

Gabriel Wohlfahrt an 30. November 2012 - 10:33 in e-Commerce Highlights, e-Commerce News
Online Spenden leicht gemacht: elefunds Spende-Tool für Online-Shops

elefunds Team ~ Online Spenden leicht gemacht

Ist denn schon wieder Weihnachten? Man kauft Dinge, um sie Menschen zu schenken, die diese Artikel vielleicht gar nicht brauchen. Oder schon haben. Oder von Oma kriegen. Nicht vorzustellen, wieviel Geld so jedes Jahr ausgegeben wird, in der Hoffnung, jemandem damit eine Freude zu machen. Und weiter gedacht: was dieses Geld an anderer Stelle helfen könnte, dort wo es wirklich benötigt wird.

Genau, wir reden also von Spenden. Aber wem spendet man, und wieviel ist angemessen? Und was hat man selbst davon? Selbst für potentielle Gerngeber ist es sehr undurchsichtig und oft viel zu kompliziert, Geld dorthin zu leiten, wo es wirklich hilft. Schlimm, wenn sich dieses Misstrauen hält, gerade für Hilfebedürftige, den gerade Spenden sind, wenn man sie einfach nur überweist, verschwunden, im Äther, im Netz oder in der Bürokratie vielleicht?

Angesichts der vielen Non-Government-Organisations, die wirklich transparent dastehen, ist das natürlich nicht fair. Aber es zeigt eines: Ein Spender will belohnt werden oder zumindest honoriert. Aber wo das Lächeln der bedürftigen Person aber tausende Kilometer weit weg sein mag, wie belohnt man sich dann? Wer also sein Gewissen erleichtern will und dennoch nicht mit leeren Händen unter dem Tannenbaum stehen will, dem empfiehlt sich ein ganz schlaues Konzept des Berliner StartUps elefunds.

Die Firma elefunds entwickelte eigens eine Software für Online-Shops. Diese ermöglicht den Kunden, ihr Online-Geschäft nach eigenem Ermessen aufzurunden. Das zu viel gezahlte Geld geht an eine Charity-Organisation, die der Spender unter mehreren selbst wählen kann. So stehen z. B. die NGO´s Ärzte ohne Grenzen, Greenpeace oder PETA und viel mehr zur Auswahl.

Der Gedanke ist der, Menschen dort für eine gemeinnützige Tat zu gewinnen, wo sie gerade Willens sind, Geld auszugeben, dabei auch etwas großzügig zu sein. Geben und nehmen waren schon immer zwei Seiten der selben Münze, und von einer richtigen Reihenfolge hat niemand was gesagt.

elefunds - so funktioniert es

elefunds ~ so funktioniert es

Natürlich vermittelt man mit diesem Prinzip den Kunden so zusätzlich, darüber nachzudenken, welche Art Organisation sie gerne unterstützen wollen oder welches Thema ihnen am Herzen liegt: Der Regenwald, Kinderhilfe, Flüchtlingsströme oder Bildungsinitativen. Man kann sagen: Die Entscheidung für eine oder vielleicht alle NGO´s schärft das soziale Gewissen des Konsumenten.

Die gespendeten Klein- und Kleinsbeträge können so in Ihrer Summe der jeweilgen NGO helfen. Elefunds kümmert sich darum, das eben jenes Geld genau dort ankommt, wo es gebraucht wird. Gerade die üblichen Zahlungsmethoden im Internet waren bisher frei von der Methode, großzügig zu sein, ja der Onlineshop bot sich erst gar nicht an. Dort wechselte Geld anonym den Besitzer und es kam ja in erster Linie sogar darauf an, möglichst billig zu kaufen.

Der Akt, Geld auszugeben soll also wieder zur einer großzügigen Geste werden. Man gibt und belohnt sich dabei selbst, durch den eigentlichen Einkauf, und weil man es sich leisten kann, gibt man mehr. Die elefunds-Idee, einmal gedacht und umgesetzt, ist so gut, das man sie auch als Kunde gerne unterstützt. Und nicht zuletzt entspringt sie der Tradition des Spendens und der des Trinkgeldes an sich.

Elefunds selbst erklären ihr Donation-System so: „Trink- und Wechselgeld sind die ältesten und einfachsten Formen des Spendens. Früher kamen die Münzen aus der Hosentasche direkt in den Hut oder Klingelbeutel. Wir haben dieses Modell nun einfach zurück auf das Internet übertragen“. Ganz klar, die „Digital Natives“, die dem Charity-Gedanken zugetan sind, spielt die Idee nun zu.

Doch wer und vor allem was steckt denn nun hinter der Idee? Die elefunds GmbH entstand im November 2011 aus einem Studentenprojekt im Rahmen eines Gründerwettbewerbes der Freien Universität Berlin. 5 Studenten aus Bayreuth, Berlin, Köln und Lüneburg haben die Idee, mit Ihrer eigens entwickelten Spendensoftware die Lücke zwischen Onlinehandel und gemeinnützigen Organisationen zu schließen. Sogar der Softwareentwickler SAP und die FU Berlin sind Förderer der elefunds GmbH. Der Stammsitz des Sozialunternehmens ist in Berlin.

Der Name elefunds setzt sich aus den beiden englischen Wörtern »electronic« und »fundraising« zusammen. Doch die phonetische Anlehnung an den Elefanten und das Sprichwort „aus einer Mücke einen Elefanten machen“ ist so beabsichtigt und spielte bei der Namensfindung eine wesentliche Rolle. Denn die viele kleine Spenden ermöglichen in der Summe, Großes zu bewegen.

Die Firma ist natürlich dem Status als Studenteninitiative schon entwachsen. Die Software ist allerdings von noch viel zu wenigen großen Shopping-Portalen implementiert. Also steht den Pionieren der Shopping-Donation-Software noch viel Arbeit bevor, eben jene Partner zu gewinnen. Doch es lohnt sich, das Angebot der bereits eingebundenen Shop durch zu sehen. Wir wünschen den elefunds-Foundern viel Glück und generell mehr generöse Gesten, die die Welt verbessern können.

Gabriel Wohlfahrt

Seit seinem Studium der technischen Redaktion beschäftigte sich Gabriel Wohlfahrt mit den Kommunikationsaspekten der Wissensvermittlung auf B2B- und B2C-Seite in Text und Bild. Durch seine breit gefächerten beruflichen Tätigkeiten ergänzt er sein journalistisches Spektrum um Aspekte aus der Betriebswirtschaft, Marketing, Public Relations, SEO und dem Digitalen Markt.

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1 Kommentare
  • 12. Dezember 2012

    elefunds finde ich generell ne super Sache. Wäre natürlich der Hammer, wenn eBay das Tool einbinden würde! Im Prinzip ist es ja sowas wie Crowdfounding (was wider erwarten tatsächlich viele Ambitionierte machen), nur etwas indirekter. Da dachte ich Anfangs auch: wer gibt schon freiwillig? Vielleicht fehlt den Leuten von elefunds ja noch die passende Idee, auf Facebook damit durchzustarten. Ich werde Sie Liken! Ich wünsche auf jedenfall Glück und hoffe, das Programm dort zu entdecken, wo ich einkaufe!!

    Martin
    Antworten

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