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wimdu Studie „Reisen im Sharing-Zeitalter“

Redaktion an 26. Februar 2015 - 17:15 in e-Commerce Studien & Fachartikel
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wimdu Studie ~ Privatunterkünfte auf der Überholspur (© Dmitry Pistrov – Shutterstock.com)

Wenn es um Städtereisen geht, entscheiden sich die Deutschen zunehmend für eine Übernachtung in einer Privatunterkunft. Das ergibt die repräsentative Studie „Reisen im Sharing-Zeitalter“, die das Vermittlungsportal Wimdu.de in Auftrag gegeben hat. Durchgeführt wurde die deutschlandweite Studie mit rund 8.000 Teilnehmern vom Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß Consulting. Demnach bevorzugt bereits ein Drittel der Deutschen bei Städtereisen Privatunterkünfte, wie sie Wimdu vermittelt.

Privatunterkünfte werden unabhängig von Alter und Einkommen genutzt

Privatunterkünfte haben sich innerhalb weniger Jahre als echte Alternative zum Hotel durchgesetzt. So zeigt die Studie: Privatangebote werden ebenso wie Hotels flächendeckend über alle Altersstufen genutzt. Auch sind Privatunterkünfte keineswegs nur ein Trend für Sparfüchse: Sie werden unabhängig vom Einkommen gewählt.

Diese Entwicklung bestätigt Dr. Burkhard von Freyberg, Professor für Hospitality Management an der Hochschule München: „Seit dem Aufkommen der Sharing Economy konnten wir erhebliche Bewegungen im Tourismusmarkt feststellen. Private Unterkünfte haben sich in gewissen soziodemographischen Gruppen bereits als feste Alternative etabliert. Waren die Positionen von traditionellen Anbietern vor wenigen Jahren noch unumstößlich, drängen nun vermehrt digitale Anbieter in den Markt und fordern Hotels, Reiseunternehmer und Co. heraus. Dies sorgt für eine neu zu bewertende Gesamtsituation im Tourismus. Diese Transformationsphase ist noch lange nicht abgeschlossen.“

Ein Drittel der befragten Deutschen hat auf Städtereisen in den vergangenen zwölf Monaten in einer Privatunterkunft übernachtet. Zum Vergleich: Hotels nutzen 63 Prozent der Städtereisenden. Damit gibt es schon jetzt mehr als halb so viele Übernachtungen in Privatunterkünften wie in Hotels. Am wenigsten wurden Pensionen gewählt. Hier übernachtete nur jeder Vierte, gefolgt von anderen Übernachtungsmöglichkeiten wie Jugendherbergen oder Bekannten. Mehrfachnennungen waren möglich.

Privatunterkünfte punkten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei der Frage, welche Unterkunft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, punkten Privatunterkünfte mit 41 Prozent Zustimmung, während bei Hotels lediglich elf Prozent der Befragten diese Ansicht vertreten. Besonders Familien sehen in der neuen Art des Übernachtens eine kostengünstige Alternative. Während rund 65 Prozent der Befragten auf einem Single-Trip im Hotel übernachten würden, bevorzugen für den Urlaub mit der Familie bereits 62 Prozent die Angebote der bekannten Vermittlungsportale für private Unterkünfte. Bei Paaren ist das Verhältnis ausgeglichen.

Wimdu-Geschäftsführer Arne Kahlke kommentiert: „In punkto Qualität schließen unsere Angebote immer weiter zu Hotels auf. Wir prüfen Apartments persönlich vor Ort und zusätzlich durch Mystery Checks. Gäste jenseits der Couchsurfing-Generation machen inzwischen einen großen Anteil unserer Buchungen aus. Sie legen großen Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit und bekommen zugleich mehr Platz und Freiraum als im Hotelzimmer. Zudem sparen sie: Im Durchschnitt sind unsere Angebote 50 Prozent günstiger als Hotelzimmer. Dieser Wert wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung ermittelt.“

Zusätzlich erfragte Wimdu den Städtereise-Anlass für Übernachtungen in Privatunterkünften. Urlaub gaben rund 64 Prozent der Befragten als Grund an. Auf Platz zwei folgten Kurztrips mit ca. 46 Prozent. Auch Reisende, die Bekannte besuchen, übernachten nicht zwangsweise auf der dortigen Couch oder im Gästezimmer. Hier gaben immerhin etwa 26 Prozent an, in Unterkünften der bekannten Portale zu logieren. Eher weniger werden entsprechende Angebote bisher noch bei Geschäfts-, Sprach- und weiteren Reisen in Anspruch genommen.

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