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Verschenktes Potenzial: Checkout-Seiten vermarkten

Redaktion an 5. August 2014 - 10:40 in e-Commerce Studien & Fachartikel
Nur jeder dritte Online-Shop vermarktet seinen Checkout

Nur jeder dritte Online-Shop vermarktet seinen Checkout

Otto tut es, DocMorris auch – Geld verdienen, nachdem der Kunde seinen Kauf im Online-Shop abgeschlossen hat. Die Mehrheit der deutschen Online-Shops allerdings verzichtet darauf, ihre Checkout-Seiten zu vermarkten und lässt sich Vermarktungserlöse entgehen. Nach einer aktuellen Analyse von AffiliPRINT, dem Experten für intelligentes, technologiebasiertes Gutschein-Marketing, nutzen derzeit lediglich 36 der 100 größten deutschen Online-Shops die Chance, mit Checkout-Gutscheinen oder Incentives zusätzlichen Umsatz aus Vermarktungserlösen zu erzielen.

Während die Online-Shops ihre Kunden nach dem Kauf ziehen lassen, würden es drei von vier Konsumenten (77 Prozent) begrüßen, wenn ihnen nach einem Online-Kauf Rabatt-Gutscheine angezeigt würden. Sie nehmen den Gutschein als echten Mehrwert wahr. Für Shop-Betreiber heißt das, sie verschenken nicht nur Umsatzpotenzial, sondern lassen auch die Gelegenheit ungenutzt, ihre Kunden für den Einkauf zu belohnen und so die Kundenbindung zu stärken.

„Wenn der Kunde seinen Einkauf abgeschlossen hat, ist er offen für neue Impulse. Warum ihm also nicht ein attraktives und relevantes Angebot eines Gutscheinpartners machen und damit zusätzlichen Umsatz erzielen?“, argumentiert Carsten Schwecke, geschäftsführender Gesellschafter von AffiliPRINT.

„Checkout-Vermarktung ist für Online-Shops absolut unkompliziert und ein Mehrwert in jeder Hinsicht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum so viele Shops das Geld quasi auf der Straße liegen lassen.“ Schwecke weiter: „Es gibt inzwischen lizenzfreie, technische Lösungen, über die der Online-Shop verschiedene Gutscheinangebote automatisiert, aber individuell nach seinen und den Bedürfnissen seiner Kunden auf seinem Check-Out anzeigen lassen kann.“

Neben klassischen E-Commerce-Gutscheinen können Online-Händler auch kostenlose Leseproben und Zeitschriften-Gutscheine auf ihren Bestellabschluss-Seiten ausspielen lassen. Vergütet wird der Online-Shop-Betreiber performance-basiert per Cost-per-Order (CPO) oder Cost-per-Lead (CPL). Das bedeutet, nutzt der Kunde einen der eingeblendeten Gutscheine, erhält der Shopbetreiber einen vorab festgelegten Betrag.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass neben gut ausgesteuerten, also für den Nutzer wirklich relevanten E-Commerce-Gutscheinen, die kostenlose Leseprobe einer regionalen Zeitung gut ankommt. Unsere Partner erzielen mit unseren Integrationsflächen eTKPs von bis zu 110 Euro“, berichtet Schwecke.

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