Umfrage: Verbraucher vertrauen bei Weihnachtsgeschenken auf Händler

Umfrage: Verbraucher vertrauen bei Weihnachtsgeschenken auf Händler

Manhattan Associates Inc. (NASDAQ: MANH), ein führendes Unternehmen für Supply-Chain- und Omnichannel-Lösungen, hat Konsumenten in Deutschland dazu befragen lassen, ob sie Einschränkungen bei ihren Weihnachtseinkäufen durch die weltweite Lieferkrise erwarten. Die Ergebnisse zeigen eine sehr entspannte absolute Mehrheit: 10 Prozent derer, die Geschenke benötigen, haben diese bereits vorbestellt und sind sich sicher, die Waren rechtzeitig zu erhalten. 34 Prozent vertrauen darauf, dass der Handel – sowohl stationär als auch online – die gewünschten Artikel ohne Vorbestellungen verfügbar haben wird. Lediglich 16 Prozent sehen ihre Weihnachtseinkäufe durch die Krise gefährdet.

„Für die Händler sind diese Werte ein hohes Lob, aber auch eine ernstzunehmende Verpflichtung“, sagt Pieter Van den Broecke, Managing Director Benelux and Germany, Manhattan Associates. „Es gilt jetzt, das große Vertrauen der Kunden in ihre Lieferfähigkeiten auf keinen Fall zu enttäuschen.“ 26 Prozent der Geschenk-Käufer gehen davon aus, dass sich die weltweite Lage rechtzeitig vor Weihnachten wieder normalisiert. „Händler sollten dagegen keinesfalls darauf setzen, dass sich das Problem von allein löst“, betont Pieter Van den Broecke. „Sie müssen ihre Lieferkette von Anfang bis Ende im Griff haben und auf etwaige Probleme rechtzeitig reagieren können. Dafür braucht es geeignete IT-Lösungen.“

Keine Eile beim Einkaufen

Die entspannte Haltung der Konsumenten drückt sich auch beim Zeitpunkt der Weihnachtseinkäufe aus: Rund 70 Prozent sehen keine Veranlassung dazu, in diesem Jahr früher zu starten als üblich. Allerdings hat knapp ein Viertel ohnehin bereits damit angefangen, weitere 14 Prozent wollen zeitnah beginnen. Gut ein Viertel (26 Prozent) wartet auf die Handels-Aktionstage Black Friday und Cyber Monday. Bei den 18-24-Jährigen gilt das für fast die Hälfte der Antwortenden (43 Prozent).

Zum Vergleich: In Großbritannien gaben bei einer von Manhattan Associates beauftragten Umfrage Anfang Oktober 35 Prozent der Konsumenten an, ihre Weihnachtseinkäufe früher beginnen zu wollen. In den Niederlanden und Belgien haben mehr als ein Drittel der Befragten bereits damit angefangen. Fast 30 Prozent wollen im stationären Handel kaufen und richten sich dann nach dem Angebot.

Die entspannte Haltung der Konsumenten drückt sich auch beim Zeitpunkt der Weihnachtseinkäufe aus

Die entspannte Haltung der Konsumenten drückt sich auch beim Zeitpunkt der Weihnachtseinkäufe aus

Sollte es doch Probleme beim Geschenkeinkauf geben, würden die Befragten mehrheitlich auf alternative Produkte (56 Prozent) oder einen Gutschein (25 Prozent) ausweichen. 11 Prozent der Verbraucher sind unsicher, wie sie in dieser Situation reagieren sollten.

„Hier kann der Handel mit attraktiven Alternativ-Produkten und kundenfreundlichen, leicht zugänglichen Gutschein-Optionen Sicherheit bei den Konsumenten schaffen und so die Kundenerfahrung enorm verbessern“, so Pieter Van den Broecke.