Pressemitteilung nach wie vor ein wichtiges Medium in Online-PR und Marketing

Pressemitteilung nach wie vor ein wichtiges Medium in Online-PR und Marketing (© Zerbor – Shutterstock.com)

Insgesamt kommt die Online-Pressemitteilung auf 20 Sterne in der Endabrechnung, der redaktionelle Beitrag holt 12, die Online-Werbung heimst acht Sterne ein. Ermittelt wurden die Werte anhand verschiedener Key-Indikatoren, wie Tausender-Kontakt-Preis, Cost-per-Klick, Click-Through-Rate, Conversion-Rate, Werbe-Äquivalentwert und Touchpoint-Effekt.

Auch Melanie Tamblé, Initiatorin der Studie, weiß um die Wichtigkeit von Online-Pressemitteilungen: „Online-Pressemitteilungen – das erfahre ich immer wieder in Fachgesprächen – werden gerne unterschätzt, verdienen aber aufgrund Ihrer Möglichkeiten viel mehr Aufmerksamkeit.“

Warum die Pressemitteilung in der Studie so gut abschneidet liegt auf der Hand. Sie ist einfach zu erstellen, kostenlos, sowie dank mehrerer 100 Presseportale im Internet häufig und dauerhaft auffindbar.

Königsdisziplin redaktioneller Beitrag

Der redaktionelle Beitrag hingegen ist die Königsdisziplin. Die Erstellung erfordert viel Expertise, Zeit und Akribie, eine Veröffentlichung erreicht man oft nur nach dem „Eine-Hand-wäscht-die-andere-Prinzip“ und ein redaktioneller Beitrag umfasst nicht selten mehrere Seiten, während Sie bei einer Online-Pressemitteilung etwa eine DIN-A4 Seite anpeilen sollten. Die Online-Werbung, die zu den Paid Media gehört, ist knapp, meist nicht länger als 20 Zeilen und kostet Geld. Dafür ist sie schnell und effektiv, wie die Vergleichsstudie belegt.

PR-Gateway hat die Key-Indikatoren mit den Vor- und Nachteile, sowie mit Hilfe von Rechenbeispielen benutzt, um die drei Medienformate und deren Effekte miteinander zu vergleichen. Als klarer Sieger in der Studie geht die Online-Pressemitteilung hervor. Dennoch sollte man jetzt nicht das eine Format durch ein anderes ersetzen, sondern nach dem „sowohl als auch“ Prinzip verfahren. Denn Aufmerksamkeit erzeugen alle Formate, der Fokus sollte aber mehr in Richtung Online-Pressemitteilung gelegt werden.