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Die Handelslandschaft im Jahr 2014 ist digitaler strukturiert als jemals zuvor und die Integration der Aktivitäten für stationären und Online-Handel ist ein deutlicher Schwerpunkt für die Händler, da herkömmliche Point-of-Sale- und mobile Technologien zunehmend durch Lösungen für den E-Commerce ersetzt werden. Laut einer neuen Studie, die von NRF, Demandware und der Universität Arizona durchgeführt wurde und in der über 200 US-amerikanische und europäische Führungskräfte befragt wurden, die für Technologie im Handel zuständig sind, erwägt über ein Drittel (35,8 %) der befragten Händler die Nutzung einer einheitlichen Plattform, um Interaktionen und Transaktionen kanalübergreifend zu verwalten.

„Die Zukunft des Handels wird Geschäftsplattformen umfassen, welche die zahllosen Chancen nutzen, die neue Technologien bieten. Dazu zählen Systeme, mit denen Händler nahtlose, relevante und personalisierte Interaktionen für alle ihre Kunden ermöglichen können“, so Tom Litchford, Vice President of Retail Technologies von NRF. „In dieser verbraucherorientierten Branche leisten die Händler Mehrarbeit, um mit den Erwartungen und Ansprüchen der anspruchsvollen Kunden Schritt zu halten und sie sind darauf bedacht, das digitale Einkaufserlebnis so eng wie nie zuvor einzubinden.“

Eine einheitliche Plattform würde insbesondere zentrale Datenelemente und Funktionalitäten konsolidieren und verwalten, die in der Vergangenheit auf viele verschiedene heterogene Systeme verteilt waren, um so den Kunden ein markengerechtes Einkaufserlebnis aus einem Guss bieten zu können, unabhängig davon, wie oder wo sie mit dem Händler in Kontakt treten möchten. Die Unterschiede zwischen dem aktuellen Prozess mit mehreren Systemen und einer einheitlichen Plattform sind im Folgenden aufgeführt:

Mehrere Systeme Einheitliche Plattform
Kundeninformationen werden in Anwendungen nach Vertriebskanal verwaltet Eine einheitliche Ansicht von Kundeninformationen würde es Händlern ermöglichen, wirksamer mit ihren Kunden basierend auf deren Vorlieben zu kommunizieren
Erstellte Produktbilder, -eigenschaften und -daten werden isoliert voneinander verwaltet und stehen den Mitarbeitern im Laden häufig nicht zur Verfügung Handel und Inhalte sind kombiniert, um den Arbeitsablauf zu optimieren und es den Benutzern zu ermöglichen, Produktdaten über mehrere digitale Kanäle hinweg schnell und präzise abzugleichen
Lagerbestand wird bestimmten Kanälen zugeordnet, sodass es nur begrenzt möglich ist, Aufträge anderer Kanäle zu erfüllen Präzise Visibilität des Produktbestands in Echtzeit über verschiedene Standorte hinweg würde wichtige Omni-Channel-Funktionen wie „Kauf online, Abholung im Ladengeschäft“ ermöglichen
Eingeschränkte Visibilität zwischen den einzelnen Kanälen über den gesamten Auftrags-Abwicklungsprozess hinweg Bestellstatus, Verlauf und Einzelheiten werden Mitarbeitern und Kunden an jedem beliebigen Standort angezeigt
Preise und Aktionen sind speziell auf einen Kanal ausgerichtet Neue Preise und Aktionen werden basierend auf Kanal, Gerät oder Segment jeweils schnell konfiguriert

Die Kundenerwartungen führen dazu, dass die Händler ihre Ausgaben und Investitionen für Technologie sorgfältig überprüfen. 80 Prozent der befragten Händler gehen davon aus, dass sie in den nächsten drei Jahren die Investitionen für Ladentechnologie beibehalten oder erhöhen werden und 70 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen derzeit entweder Software installiert oder plant, vorhandene Software zu aktualisieren. Während darüber hinaus herkömmliche Point-of-Sale-Software seit Jahrzehnten ein tragender Pfeiler im stationären Handel ist, betrachten viele Händler Software für den E-Commerce als einen neuen und logischen Ansatz, um die angestrebte einheitliche Plattform zu entwickeln und einzuführen. Laut der Umfrage planen fast 38 Prozent der Befragten, eine E-Commerce-Softwareplattform für die Ladensoftware der nächsten Generation zu nutzen – gegenüber denjenigen, die planen, herkömmliche Point-of-Sale-Software einzusetzen, sind das zweimal so viele Händler.

„Es ist nicht überraschend, dass Händler zunehmend E-Commerce-Technologie als einheitliche Plattform für den gesamten Handel nutzen möchten“, so Rob Garf, Vice President of Industry Strategy and Insights von Demandware. „Dies bietet den Händlern die großartige Möglichkeit, Kosten zu senken, betriebliche Effizienzen zu optimieren und das allgemeine Einkaufserlebnis für die Kunden in einem dynamischen Konsumumfeld zu steigern.“

Während Händler Möglichkeiten zur Einführung einer einheitlichen Transaktionsplattform in einer sich ständig verändernden Handelslandschaft prüfen, müssen Technologieanbieter die vier wichtigsten Prioritäten beachten, welche die Händler in Bezug auf Informationstechnologie definiert haben:

  1. Effizienz verbessern
  2. Neue Kunden gewinnen und halten
  3. Kosten senken und
  4. Unternehmenswachstum vorantreiben.

Wichtige technologische Anforderungen

Der Bericht analysiert die nächsten Schritte für die Händler, die nun erstmals die Technologien, die es ihnen erlauben, Kundenwünsche zu verstehen und zu erfüllen, für ihre Zwecke einsetzen.

  • Den Markt und die interne Landschaft verstehen, indem aktuelle Technologielösungen sowohl für Filial- als auch die E-Commerce-Teams geprüft werden.
  • Eine Technologie-Roadmap erarbeiten, die Erfolg definiert, Geschäftsinitiativen unterstützt und einen Weg mit klaren Meilensteinen festlegt. Im Rahmen dieser Maßnahmen sollten Händler folgende Punkte beachten:
    • Neben den weiteren Vorteilen, die sie bietet, sollte die Cloud als Mittel betrachtet werden, verbraucherseitige Systeme zentral zu verwalten. Die Umfrage hat ergeben, dass 30 Prozent der Führungskräfte im Handel derzeit Möglichkeiten zur Nutzung der Cloud für ihre Point-of-Sale-Software erwägen.
    • Filialmitarbeiter mobilisieren und selbstbestimmt handeln lassen. Laut der Umfrage gaben zwei Drittel der befragten Händler an, dass ihre gesamten Bezirks-/Regionalleiter und Filialleiter in den nächsten drei Jahren mobile Geräte vor Ort einsetzen werden oder bereits einsetzen.
    • In drahtlose Technologie investieren, um Initiativen wie Verkaufsführung („Guided Selling“), Clienteling und Endless Aisle zu nutzen.
  • Innovationen kontinuierlich fördern, indem eine Kultur geschaffen wird, die es den Mitarbeitern ermöglicht, schnell testen und lernen zu können.
  • Möglichkeiten für Kanäle, Geräte und Regionen ausbauen, sodass das Geschäft schnell innovative Ideen entwickeln kann.