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Kommentar zum Whithepaper von Händlerbund und Azoya „Starten Sie durch im chinesischen E-Commerce Markt“

Ein Kommentar von Elena Gatti, Managing Director DACH bei Azoya zum Whithepaper "Starten Sie durch im chinesischen E-Commerce Markt", herausgegeben vom Händlerbund und Azoya.
Elena Gatti an 10. Oktober 2017 - 11:07 in e-Commerce Studien & Fachartikel
Elena Gatti - Azoya

Elena Gatti ~ Azoya

Der chinesische E-Commerce Markt ist der größte E-Commerce Markt der Welt. Aktuellen Schätzungen zufolge werden die E-Commerce-Umsätze (B2C) dieses Jahr voraussichtlich 1,13 Billionen US-Dollar erreichen, also fast die Hälfte des weltweiten B2C E-Commerce Umsatzes (eMarketeer, Statista). Beeindruckende Zahlen, die regelrecht dazu auffordern, sich in diesem Markt aktiv zu betätigen. Aber wie?

China ist der größte Markt, ja, aber er ist gleichzeitig auch einer der schwierigsten und komplexesten und wird oftmals (immer noch) unterschätzt. In China ist alles anders, die Webseiten sind bunter, das Marketing ist schnelllebiger und auch die Käuferschaft agiert anders, als Händler es hierzulande von ihren Kunden gewohnt sind. Als wären das nicht schon genug Herausforderungen, ist der Markt auch noch voll mit Wettbewerbern. Schließlich möchte jeder gern ein Stück vom Kuchen abgekommen. Können deutsche Einzelhändler in diesem Markt Fuß also überhaupt Fuß fassen? Lohnt sich der Schritt nach China überhaupt? Und schlussendlich wieder die Frage nach dem „wie“? Wie schaffen es Händler aus dem Ausland, in diesem Markt der Superlativen ein erfolgreiches Geschäft zu etablieren?

Wer seine Hausaufgaben nicht macht, wird aller Voraussicht nach scheitern

Eines kann ich direkt vorab sagen: Wer sich nicht mit dem Markt und dessen Gegebenheiten vorab vertraut macht und einfach loslegt, wird schnell merken, dass Erfolg im Reich der Mitte schnell zum Scheitern verurteilt ist. Ich hatte schon einmal darüber gesprochen, aus welchen Gründen deutsche Händler in China scheitern. Die Hauptgründe lassen sich meines Erachtens auf die folgenden 3 Punkte herunterbrechen:

  • Nicht alle Produkte sind für China geeignet und nicht alle Händler für China gemacht.
  • China ist ein komplexer Markt. Ohne lokale Partner geht wenig bis gar nichts.
  • Seien Sie flexibel, offen für neue Ideen und zukunftsorientiert.

Die Frage „Bin ich fit für China?“ stellt sich mit Sicherheit jedes Unternehmen angesichts der oben genannten Zahlen. Aber wie können sie konkret festmachen, ob sie beziehungsweise ihr Unternehmen auch wirklich fit sind? Wir bekommen laufend Anfragen von Firmen, die gern nach China expandieren möchten und manchmal sind auch Unternehmen dabei, die ganz klar davon ausgehen, dass sie bereit für den Markt im fernen Osten sind. „Das kann ja nicht so schwer sein – vor allem nicht mit einem lokalen Partner.“ Sollte man meinen. Aber als lokaler Partner ist es auch unsere Aufgabe, auf die Herausforderungen im Markt hinzuweisen und vorzubereiten. Und der Markt ist komplex – hier bedarf es einer guten Vorbereitung auch noch bevor man sich auf die Suche nach lokaler Unterstützung macht.

Ein Tool zur Vorbereitung: Alle wichtigen Themen rund um E-Commerce nach China

Daher kann ich nur immer wieder dazu aufrufen, dass Händler wie Marken sich ausgiebig informieren und vorbereiten. Sie müssen schlichtweg ihre Hausaufgaben machen – und das noch bevor sie sich überhaupt auf die Suche nach einem passenden Partner machen oder sich an das Thema China-Strategie heranwagen.

Um diese Vorbereitung zu erleichtern, haben wir gemeinsam mit dem Händlerbund in dem Whithepaper „Starten Sie durch im chinesischen E-Commerce Markt“ die wichtigsten Themen für eine Expansion nach China zusammengetragen. Wir möchten damit den Schritt nach China ein klein wenig erleichtern und sprechen alle relevanten Aspekte einer Expansion an. Mit unserer Checkliste, die wir anhand unserer jahrelangen Erfahrung im Markt erstellt haben, können Unternehmen sich und ihre Produkte ganz konkret hinterfragen und so ein besseres Bild bekommen, ob sie für den größten E-Commerce Markt der Welt auch wirklich bereit sind. Und wer die Fragen sinnvoll beantworten kann, der sollte es in jedem Fall versuchen. Denn China ist ein spannender Markt mit vielen Chancen.

Elena Gatti

Elena Gatti leitet seit November 2016 als Deputy Managing Director die Aktivitäten der Azoya Group in der DACH Region.Nach Abschluss ihres Bachelorstudiums in Telecommunication Engineering an der Universität von Parma, Italien, absolvierte Elena Gatti ein Masterstudium in Computer Science & Communication Engineering an der Universität Duisburg. Ihre berufliche Karriere begann sie als Projektmanagerin am Department of Multimedia & Software Engineering an ihrer Alma Mater. Danach war sie fünf Jahre im Hause Accenture im Bereich Finance & Performance Management als Consultat tätig bevor sie, ebenfalls als Beraterin, bei der Macromedia GmbH arbeitete.

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