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Google-Studie: Der Jahreswechsel bringt Bewegung in den Kfz-Versicherungsmarkt

Auch im Jahr 2015 steigt für Kfz-Halter durch Sturmschäden, Unfallquoten, Wildschäden und Vandalismus die Police. Deshalb ist Hochsaison für Neuabschlüsse, 13 Prozent aller Verträge werden aus diesem Grund geschlossen. Das "Consumer Barometer", eine weltweite Studie von TNS Infratest im Auftrag von Google, dokumentiert den Weg zur Kaufentscheidung von Kfz-Versicherungen im Internet.
Redaktion an 2. Dezember 2014 - 19:26 in e-Commerce Studien & Fachartikel
Kfz-Halter

Das Internet spielt nicht nur für die Recherche sondern auch für den tatsächlichen Abschluss eine sehr wichtige Rolle. (© PathDoc – Shutterstock.com)

Alle Jahre wieder kommt im Herbst Bewegung in den Kfz-Versicherungsmarkt. Dann nämlich ändern viele Versicherer ihre Policen, so auch 2015: Durch Sturmschäden, Unfallquoten, Wildschäden und Vandalismus steigt für viele Kfz-Halter die Police. Betroffene können umgehend wechseln – deshalb ist Hochsaison für Neuabschlüsse. Immerhin steht auf Platz zwei der Gründe für den Abschluss einer Kfz-Versicherung nach dem Autokauf (49 Prozent) die Änderung der Versicherungskonditionen (13 Prozent). Dies dokumentiert das „Consumer Barometer“, eine weltweite Studie von TNS Infratest im Auftrag von Google.

Für die Kategorie Autoversicherung in der interdisziplinären Studie wurden deutsche Internetnutzer, die eine Autoversicherung abgeschlossen haben, befragt. Laut Studie informiert sich die Hälfte dieser Befragten bereits Tage und Wochen vor dem Abschluss einer Kfz-Police über Konditionen und Angebote. Es gibt aber auch viele Kurzentschlossene: Jeder Zehnte befragte Onliner in Deutschland befasst sich mit dem Thema Autoversicherung erst wenige Momente vor Versicherungsabschluss.

Das Internet spielt nicht nur für die Recherche (73 Prozent), sondern auch für den tatsächlichen Abschluss (40 Prozent) eine sehr wichtige Rolle. Eine Internetrecherche hilft den potenziellen Käufern vor allem dabei, Preise und Konditionen zu vergleichen sowie sich mit Hilfe von Verbraucherbewertungen ein Urteil zu bilden.

Fast die Hälfte (47 Prozent) derjenigen, die eine Police abschließen wollen, verlässt sich auf früher gemachte Erfahrungen mit Auto-Versicherern und jeder Fünfte (21 Prozent) stößt bei der Vor-Recherche im Web auf das später gekaufte Versicherungs-Produkt. Dabei beziehen 30 Prozent nur eine einzige Marke in die Kaufentscheidung ein, bei der Mehrheit sind mindestens zwei Marken in der Überlegung. 16 Prozent sind komplett offen für die Markenansprache.

41 Prozent der Befragten nutzten im Verlauf des Kaufzyklus Preisvergleichsseiten, knapp jeder Vierte besuchte eine Versicherer-Website. Brandpages in Social Media spielen derzeit mit einem Prozent kaum eine Rolle im Informations- und Kaufprozess für Autoversicherungen.

Das „Consumer Barometer“ liefert Einblicke zur Internetnutzung, dem Online-Einkaufsverhalten sowie der digitalen Kommunikation und Endgerätenutzung. Hier finden sich onlinerepräsentative Daten zu den digitalen Konsumenten in 56 Ländern. Dazu hat das Marktforschungsinstitut TNS Infratest Mitte 2014 im Auftrag von Google mehr als 150.000 Onliner befragt.

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