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Fast zwei Drittel der deutschen Studenten ziehen das gedruckte Lehrbuch dem digitalen vor

Redaktion an 11. Oktober 2012 - 19:36 in e-Commerce Studien & Fachartikel
87,8 % der deutschen Studenten finden gedruckte Lehrbücher zu teuer

87,8 % der deutschen Studenten finden gedruckte Lehrbücher zu teuer

Fast zwei Drittel der deutschen Studenten ziehen das gedruckte Lehrbuch dem digitalen vor. Die Gründe: Die Printversion sei einfacher zu lesen und Text leichter zu markieren. Im Vergleich zu den USA, Indien und dem Vereinigten Königreich liegt Deutschland damit weit zurück. Dies zeigt eine weltweite Umfrage vom E-Textbuch-Verlag bookboon.com unter Studenten.

3511 Studenten von deutschen Universitäten haben an der Bookboon-Umfrage zu gedruckten versus digitalen Lehrbüchern teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen: 64,5 Prozent der Befragten mögen die Printversion immer noch lieber als das E-Book. In den USA liegt die Zahl der E-Book-Befürworter bei 57,8, in Indien bei 54,1 und im Vereinigten Königreich bei 41 Prozent.

Fast 60 Prozent der amerikanischen Studenten lernen digital

Deutschland liegt also zurück, was die Nutzung digitaler Angebote angeht. Bookboon-COO Thomas Buus Madsen hat dafür eine Erklärung: „In Ländern wie Deutschland, den Niederlanden und den skandinavischen Ländern bevorzugen bis zu 70 Prozent der Studenten immer noch die gedruckten Lehrbücher. Das könnte daran liegen, dass die Umstellung auf eReader wie den Kindle oder Kobo in diesen Ländern langsamer verläuft. Diese Geräte sind erst jetzt richtig im Markt angekommen und haben damit einige Jahre Aufholbedarf.“

Die USA könnten dagegen die ersten sein, die komplett auf digitale Lehrbücher umsatteln. „Fast 58 Prozent der amerikanischen Studenten lernen mit digitalen Büchern. Das liegt u.a. daran, dass Universitäten und Verlage in den USA digitale Formate wesentlich stärker promoten und annehmen als diejenigen in Europa“, schlussfolgert Madsen.

Gedruckte Lehrbücher sind zu teuer

Die Studie dokumentiert, dass 87,8 Prozent der deutschen Studenten Studienbücher zu teuer finden. Das Resultat: 94 Prozent der Befragten weigern sich meistens, das vorgeschriebene Lehrbuch zu kaufen. Wird es dennoch erworben, kaufen 46,1 Prozent der Studenten das Lehrbuch neu. Nur 25,3 Prozent besorgen sich das Buch second-hand und 28,6 Prozent über andere Kanäle. Liegt das Buch letztendlich aufgeschlagen auf dem Schreibtisch, verwenden über die Hälfte der Immatrikulierten immer oder zumindest meistens nur wenige Kapitel.

Bookboon.com veröffentlicht kostenlose Studienbücher. Momentan zählt das Angebot des dänischen Verlagshauses 800 Lehrbuch-Titel. Dieses Jahr werden 200 zusätzliche Bücher in dieser Kategorie veröffentlicht. Insgesamt 17259 Studenten haben die Fragen des Bookboon-Teams beantwortet. Die Umfrage wurde vom 1. Juni bis 1. September 2012 in folgenden Ländern durchgeführt: Deutschland, die USA, Indien, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Dänemark, Schweden und Norwegen. Auf Facebook und in den verlagseigenen Newslettern wurden die Studierenden auf die Umfrage aufmerksam gemacht. Die Umfrage umfasst elf Fragen. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über die Ergebnisse nach Ländern.

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