Fast ein Drittel (29 %) gibt an, dass sie bestimmte Marken nicht mehr kaufen, weil deren Verpackung nicht nachhaltig ist.

Fast ein Drittel (29 %) gibt an, dass sie bestimmte Marken nicht mehr kaufen, weil deren Verpackung nicht nachhaltig ist.

Die neue Studie, die von DS Smith und Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde, zeigt, dass die Käufer trotz der globalen Gesundheitskrise immer noch die Umwelt im Blick haben. 85 % der Verbraucher wollen Produkte kaufen, die so wenig Verpackung wie möglich verwenden und fast ein Drittel (29 %) gibt an, dass sie bestimmte Marken nicht mehr kaufen, weil deren Verpackung nicht nachhaltig ist.

Die Analyse wurde unter 9000 Befragten in 12 europäischen Ländern durchgeführt und zeigt, dass sich die Einkaufsgewohnheiten zwar geändert haben, Nachhaltigkeit aber nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Die Pandemie hat dazu geführt, dass zwei Drittel (68 %) zustimmen, dass sie versuchen, so wenig Zeit wie möglich in Geschäften zu verbringen und hat zu einem beträchtlichen Wachstum im E-Commerce geführt. Daher ist es wichtig zu wissen, dass fast die Hälfte (48 %) der Online-Käufer sagen, dass sie eine nicht nachhaltige Verpackung im E-Commerce erhalten haben und jeder Fünfte (22 %) sagt, dass er bei einigen Online-Händlern nicht mehr gekauft hat, weil die Verpackung nicht nachhaltig war.

Stefano Rossi, CEO von DS Smith Packaging, kommentierte: „Wir haben die letzten Monate damit verbracht, unseren Kunden dabei zu helfen, sich an einen seismischen Wandel im Verbraucherverhalten und an die sich ständig verändernden Herausforderungen anzupassen. Als eines der führenden Unternehmen für innovative Verpackungslösungen müssen wir verstehen, wie sich das Verbraucherverhalten ändert, um unsere Kunden und die Gesellschaft bestmöglich bedienen zu können. Diese Studie zeigt nicht nur, was sich aufgrund von Covid-19 verändert hat, sondern auch, welche Prioritäten geblieben sind und dass Nachhaltigkeit für die Verbraucher in ganz Europa immer noch an erster Stelle steht. Einzelhändler und Marken müssen sich in dieser wichtigen Zeit für nachhaltige Verpackungen entscheiden, um sicherzustellen, dass sie die Vorteile für die Umwelt und die Verbraucher nutzen.“

Hygiene ist ein weiteres Anliegen der Verbraucher: Mehr als die Hälfte (57 %) gibt an, sich nach dem Berühren von im E-Commerce verpackten Produkten gründlich die Hände zu waschen und 30 % werfen Verpackungen schneller weg – was den Bedarf an sichtbaren, unkomplizierten Informationen in Bezug auf die Entsorgung unterstreicht. 56 % der Käufer machen sich inzwischen Gedanken darüber, wie viele Personen Produkte im Laden angefasst haben (78 % in Portugal, 68 % in Spanien und 65 % in Großbritannien). Infolgedessen wählen einige Kunden Artikel aus dem hinteren Teil des Regals aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass sie von anderen Personen angefasst wurden.

Einer von drei (33 %) (40 % in Deutschland) wäscht oder desinfiziert auch alle losen Artikel wie Obst und Gemüse und 12 % vermeiden es jetzt, lose unverpackte Waren zu kaufen (22 % in Finnland und 19 % in Großbritannien). Als Reaktion darauf hat DS Smith eine Reihe neuer, innovativer Verpackungsdesigns entwickelt, wie z. B. Wellpappverpackungen für Obst und Gemüse und Wellpapp-Handlinglösungen für Flaschen und Milchprodukte.

DS Smith geht davon aus, dass der Bedarf an neuen, nachhaltigen Verpackungslösungen in den kommenden Monaten steigen wird. Das Unternehmen wendet weiterhin seine Kreislauf-Design-Prinzipien an – die in Zusammenarbeit mit der Ellen MacArthur Foundation entwickelt wurden – um leistungsstarke, kreislauffähige Verpackungslösungen zu entwerfen, die den sich ändernden Herausforderungen des Marktes gerecht werden.

Die Prinzipien spiegeln das Ziel von DS Smith wider, Verpackungen und Recycling zu nutzen, um die Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen, ein Ziel, das in der kürzlich eingeführten Nachhaltigkeitsstrategie „Jetzt. Und zukünftig.“ festgelegt wurde. Zwei der Schwerpunktbereiche des Unternehmens sind das Angebot von 100 % wiederverwendbaren oder recycelbaren Verpackungen und der Ersatz von bedenklichen Kunststoffen durch nachhaltigere Alternativen.