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Deutscher Display-Werbemarkt hinkt bei der Adaptierung digitaler Innovationen hinterher

PR-Gateway an 18. Juli 2013 - 12:09 in e-Commerce Studien & Fachartikel
Erste europaweite Studie über Programmatic Video Advertising

spotxchange ~ Erste europaweite Studie über Programmatic Video Advertising

SpotXchange, der weltweit größte Marktplatz für digitales Video-Ad-Inventar, hat über IHS eine umfangreiche Untersuchung des europäischen Video-Werbemarktes in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse zeigen, dass Deutschland als größter Display-Werbemarkt in Europa zwar technologisch fortgeschritten ist, aber bei der Adaptierung digitaler Innovationen im europäischen Vergleich zurückliegt. Weiterhin zeichnet sich ab, dass digitale Innovationen wie beispielsweise Video RTB von den Werbungtreibenden in Europa schneller angenommen und nachgefragt werden als das Angebot wächst. Europaweit sind sich Werbungtreibende und Publisher grundsätzlich darüber einig, dass Automatisierung eine natürliche Komponente eines ganzheitlichen Ansatzes für die Kommunikation mit der Zielgruppe ist. Die vollständige Studie wird im September vor der dmexco veröffentlicht.

Das Marktforschungsunternehmen IHS hat für diese vorläufigen Ergebnisse 32 qualitative Interviews mit Werbungtreibenden und Publishern zum Thema Programmatic Video Advertising (Video RTB) durchgeführt. Unter Video RTB wird der automatisierte Handel von Video-Inventar in Echtzeit verstanden. Die bisher Befragten stimmen überein, dass Video RTB nicht nur ein technologisches Werkzeug sondern vielmehr eine strategische Komponente der Mediapläne ist.

Weitere Erkenntnisse: Der Einsatz von Daten wird sowohl von Publishern als auch von Werbungtreibenden als unübersichtlich empfunden. Oft fehlt das Verständnis für gebräuchliche Datensammlungs- und Datenauswertungsmethoden. Damit der Markt weiter wachsen kann, ist mehr Transparenz erforderlich. Zweifel und Vorurteile über die Pläne und Ziele der Marktteilnehmer müssen ausgeräumt werden.

Andrew Moore, European Managing Director von SpotXchange: „Wir wissen, dass der Markt exponentiell wächst, hatten aber keine Zahlen dafür. Bis heute wurden keinerlei glaubwürdige unabhängige Untersuchungen durchgeführt. Außerdem ist Europa eine Ansammlung unterschiedlicher Märkte, die sich alle in einer unterschiedlichen Phase der Adaption und Leistungsfähigkeit befinden und daher individuell behandelt werden müssen. Über alle Märkte hinweg sehen wir, dass Publisher taktisch mit Video RTB experimentieren. Unsere Studie wird ihnen dabei helfen, eine Automatisierungs-Strategie zu entwickeln, mit der sie von den fundamentalen Veränderungen im Video-Werbemarkt profitieren können.“

Daniel Knapp, Director of Advertising Research bei IHS, fügt hinzu: „Das qualitative Element unserer Studie, die wir heute dem europäischen Markt vorstellen, zeigt die wichtigsten Markttrends, was diese für Publisher bedeuten und was sie zukünftig bedenken sollten. Die Resonanz der Branche war sehr gut. Daher möchten wir eine kleine Vorschau der Ergebnisse anbieten, bevor wir den gesamten Report im September veröffentlichen.“

In den USA hat SpotXchange bereits zwei Jahres-Untersuchungen über den Video-RTB-Markt durchführen lassen. Die neueste Untersuchung von Forrester Consulting fand heraus, dass RTB im Onlinevideo-Werbemarkt eine Wachstumsrate von 57 Prozent vorweist und dass die Gesamtausgaben für Video-RTB in den USA bis 2014 1,14 Milliarden Dollar erreichen werden.

2011 startete SpotXchange bereits im Vereinigten Königreich. Im Dezember 2012 erweiterte das Unternehmen seine europäische Expertise mit der Einstellung von Sophie Davidas als Director Business Development in Frankreich. Kampagnen, deren Targeting sich auf außerhalb der USA richtete, machten 2012 19 Prozent des Gesamteinkommens aus. SpotXchange ist sich daher des beträchtlichen Wachstumspotenzials in den europäischen Märkten bewusst.

Die von SpotXchange beim IHS in Auftrag gegebene Studie analysiert die Trends und das Wachstum von Programmatic Video Advertising in Europa. Dafür werden die fünf größten europäischen Werbemärkte (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Spanien, Deutschland und Italien) untersucht und eine umfangreiche Bestandsaufnahme durch Interviews sowohl mit Werbeagenturen als auch mit Publishern betrieben.

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