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Der Versand der Zukunft: Wie Händler sich für Crosschannel & Co. rüsten

Redaktion an 23. November 2018 - 12:49 in e-Commerce Studien & Fachartikel
Wie lässt sich eine Crosschannel-Versand-Strategie strategisch und technologisch umsetzen?

Wie lässt sich eine Crosschannel-Versand-Strategie strategisch und technologisch umsetzen? (Bild: Paazl)

Heute bestellt – heute geliefert. Der moderne Konsument möchte so schnell wie möglich seine bestellte Ware in den Händen halten. Dabei möchte er die Freiheit besitzen, die Produkte im Geschäft um die Ecke abzuholen oder ins Haus geliefert zu bekommen. Dieses Crosschannel-Prinzip wird bei Verbrauchern immer be-liebter und ist eine große Chance für Marken und namhafte Händler, sich stark gegenüber den führenden Marktplätzen und Plattformen zu positionieren. Aber wie lässt sich eine Crosschannel-Versand-Strategie strategisch und technologisch umsetzen?

Dienstleistungen, die vor einigen Jahren noch die Norm darstellten, sind heute weit entfernt von gegenwärtigen Anforderungen wie Same-Day-Delivery und dem kanalüber-greifenden Shopping. Der moderne Konsument verfügt über ein gesteigertes Bedürfnis nach exzellentem Service. Kundenorientierung stellt sich daher als Basisanforderung für Händler dar – ganz gleich, ob stationär oder online. Crosschannel-Services bieten Händlern durch die Verzahnung von Vertriebskanälen Wettbewerbsvorteile und schaffen Kundenbindung.

Studien zeigen: Click & Collect wird immer beliebter

Eine aktuelle Studie der Creditreform Boniversum GmbH und des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) belegt, dass das Crosschannel-Prinzip „Click & Collect“ an Bedeutung gewinnt. 60 Prozent der Befragten haben schon einmal „Click & Collect“ genutzt und mehr als die Hälfte der Nicht-Nutzer kann sich vorstellen, dies künftig in Anspruch zu nehmen. Nur 7 Prozent der Umfrageteilnehmer kennen diesen Service nicht. Der Wunsch nach schneller Verfügbarkeit, geringen Versandkosten und flexiblem Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg ist groß. Das „Click & Collect“-Prinzip, Produkte online zu kaufen und sie vor Ort im Geschäft abzuholen, gewinnt der Umfrage zufolge immer mehr an Bedeutung und verfügt über hohes Potenzial für den Einzelhandel.

Durch moderne Versandlösungen mit den Marktplätzen konkurrieren

Der Kunde gibt somit den Takt vor. Die führenden Marktplätze wie Amazon, Zalando & Co. treffen in puncto Zahlung, Versand und Service den Nerv der Kunden. Durch die optimierte Verwaltung der Lagerbestände, um die Kundennachfrage just-in-time zu erfüllen, das Angebot der bevorzugten Zahlungsmethoden, und eine große Auswahl an Liefermöglichkeiten, überzeugen sie den Kunden. Sie haben rechtzeitig in Convenience investiert.

Um mit den Marktplätzen mitzuhalten bzw. sich von ihnen abzuheben, gilt es für Marken und namhafte Händler, eine Crosschannel-Strategie zu entwickeln. Damit können sie zum einen Marktplatz-unabhängig agieren und ihre Gewinne somit maximieren, zum anderen haben sie die große Chance, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Platt-formen zu erlangen. Sie bieten dem Kunden das beste aus beiden Welten: online und offline und stärken gleichzeitig die Brand Experience. Hierbei unterstützen Dienstleister mit ganzheitlichen Konzepten – die wichtigsten Bestandteile: Die Zahlungslösungen als auch Versandkonzepte. Sie sind die Basis für ein funktionierendes Crosschannel-Business.

Paazl Büro Duesseldorf

Paazl Büro Düsseldorf

Rund um die modernen Lieferprozesse bieten sich ganzheitliche Lösungen wie Paazl an. Paazl hat sich auf den modernen E-Commerce-Versand mit all seinen Facetten spezialisiert. Das umfasst sowohl eine Software-Lösung aus der Cloud als auch entsprechende Services. Mit den Features lässt sich das gesamte Liefermanagement, E-Commerce-Versand, Retourenmanagement, Track & Trace und vieles mehr abbilden. Die Lösung hat unter anderem die Verbindung des Online- und Offline-Handels im Fokus.

Paazl unterstützt Marken und Händler wie Hunkemöller und Rituals dabei, ihren Kunden die bestmögliche Lieferoption zu bieten und Versandprozesse effizient abzuwickeln. Ziel ist es, die Lieferung an den Endkunden so einfach wie möglich zu gestalten. Dazu stehen Werkzeuge bereit, um die Auslieferung zu skalieren und das Angebot von Online-Händlern anzugleichen, indem sie mit mehreren Auslieferungsträgern verbunden werden. Dabei sind 50 Zustellunternehmen angeschlossen – von großen traditionellen Zustelldienstleistern bis zu neuen innerstädtischen Zustellkurieren. Durch die Einbindung mehrerer Zustelldienstleister wird dem Verbraucher eine große Auswahl an Liefermög-lichkeiten geboten, vom Standard bis zur Lieferung am selben Tag.

Anne Vedder, Inhaberin und Geschäftsführerin des holländischen Schmuckherstellers Vedder & Vedder, sieht Crosschannel als Lösung bei Versandherausforderungen in der Hochsaison. Der Online-Shop nutzt beispielsweise „Click & Collect“ während der Weihnachtszeit, um im Umkreis von Amsterdam noch bis zum letzten Moment die personalisierten Schmuckstücke an die Kunden ausliefern zu können. Das Büro in Amsterdam dient dabei als Pick-up Point, welcher mit Hilfe der Paazl-Software mit nur einem Klick als Versandoption im Check-Out angezeigt werden kann. Kunden verlangen heute nach Transparenz. Der Endkunde erhält daher die Kontrolle über die gesamte Prozesskette – von der Produktauswahl über die Bestellung bis zur Rücksendung.

Einfache Anbindung und Umsetzung von Crosschannel-Lösungen

Die Implementierung eines solchen Systems wie der SaaS-Lösung von Paazl gestaltet sich einfach. Zunächst wird Paazl durch eine API-Schnittstelle in die bestehende E-Commerce-Plattform integriert. Zusätzliche Systeme wie z.B. WMS, OMS und ERP werden ebenfalls mit Paazl verbunden. Im Backend werden dann alle Konfigurationen bezüglich Lieferoptionen, Lieferpreise, Carrier, Lagerhaus-Öffnungszeiten, Abholzeiten etc. vorgenommen. Nach dem Testing kann der Betrieb starten. Der Endkunde erhält alle Lieferinformationen im Checkout-Prozess. Widgets wie Countdown-Timer, Threshold-Anzeigen, Versandoptionen/-zeit etc. sorgen für ein flexibles Interface und halten den Lieferprozess übersichtlich.

Dabei lassen sich auch Crosschannel-Prozesse einfach abbilden. Es können dem Endkunden sämtliche Liefer- bzw. Abholoptionen angeboten werden und Paazl unterstützt Händler mit der ganzheitlichen Plattform sowie den begleitenden Services dabei, die Weichen für ein Crosschannel-Konzept zu stellen und es umsetzen zu können, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig in diesem sich schnell verändernden Markt zu agieren.

Jaime Wijdh, Technical Support bei Paazl, ist mit der Produktentwicklung der auf Rest-Api basierenden Widgets betraut. Ihr Fokus liegt dabei auf der wachsenden Nachfrage nach Crosschannel-Angeboten wie „Click & Collect“. Ein Check-Out-Widget soll die Möglichkeit bieten, die Shops inklusive ihrer Lagerbestände als erste Option anzuzeigen. Vor allem Anbieter aus dem Bereich Luxusgüter profitieren gemäß der Erfahrung von Jaime Wijdh von einer Verbindung des Online- und Offline-Handels: „Da persönliche Beratung und Shop-Umfeld bei hochpreisigen Gütern wichtige Faktoren des Shopping-Erlebnisses darstellen, garantiert die Integration von „Click & Collect“, dem Kunden dieses Erlebnis erhalten bleibt und er die freie Wahl hat, welche Kauferfahrung er machen möchte.“

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