80% der Befragten für den Corona Consumer Check waren mit ihren Onlinekäufen zufrieden

80% der Befragten für den Corona Consumer Check waren mit ihren Onlinekäufen zufrieden

Während der stationäre Handel zunehmend unter dem Lockdown leidet, kann der Onlinehandel weiter profitieren. Das IFH KÖLN beleuchtet im aktuellen Corona Consumer Check das Einkaufsverhalten online und zeigt: Onlineshopping kann seine Stellung nochmal verbessern. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten bewerten ihre Onlinekäufe positiv. Die häufigste Anlaufstelle im Netz als Alternative zum Laden vor Ort ist nach wie vor Amazon. Der detaillierte Blick auf das voraussichtliche Onlinewachstum in den einzelnen Branchen prognostiziert das größte Wachstum für den Bereich der Fast Moving Consumer Goods (FMCG*).

Kunden zufrieden, Amazon größter Gewinner

Über 80 Prozent der Befragten für den Corona Consumer Check waren mit ihren Onlinekäufen zufrieden und beschreiben den Kaufprozess als einfach und unkompliziert. Darüber hinaus sind Konsumentinnen und Konsumenten überzeugt, durch den Kauf im Netz sehr viel Zeit zu sparen (71 %). So wollen rund 40 Prozent zukünftig noch mehr online bestellen. Auffällig: Alle Werte haben sich im Vergleich zu der Befragung Anfang November deutlich erhöht.

Einkäufe, die Konsumentinnen und Konsumenten normalerweise stationär tätigen, entfallen nun online mit Abstand am häufigsten auf Amazon. So gaben Anfang Mai 2020 62 Prozent an, statt im Geschäft verstärkt bei Amazon einzukaufen; dieser Wert liegt im Januar 2021 bei 83 Prozent. Auch andere große Onlineshops wie Otto oder Zalando können dahingehend zulegen. Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnet Tchibo mit 11 Prozentpunkten.

FMCG wächst online am stärksten

Dass Online 2020 besonders wachsen konnte, zeigen auch erste Prognosen des IFH KÖLN für die einzelnen Branchen. Auffällig: Besonders zulegen konnten vor allem die Wachstumstreiber der letzten Jahre – allen voran der FMCG-Bereich (Fast Moving Consumer Goods). Hier liegt der Prognosekorridor laut aktueller Berechnungen zwischen 33 und 59 Prozent Onlinewachstum im Vergleich zu 2019.