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BikeExchange Fahrradmarktstudie 2015: Wenig Markenloyalität bei Fahrradkäufern

Wie eine umfangreiche Studie des Internet-Marktplatzes BikeExchange herausfand, herrscht bei Fahrradkäufern nur wenig Markenloyalität. Nur 42 Prozent der Nutzer schränken ihre Suche nach einer bestimmten Marke ein.
Redaktion an 6. April 2016 - 10:12 in e-Commerce Studien & Fachartikel
BikeExchange Suche Fahrradmarken

BikeExchange hat mehr als 40 Millionen Suchanfragen aus Deutschland und 120.000 Produktangebote von 1.383 Marken des lokalen Fahrradfachhandels in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 ausgewertet.

Viele Fahrradmarken buhlen um die Gunst der Kunden. Allein beim Internet-Marktplatz BikeExchange sind mehr als 200 Fahrradmarken im Angebot. Je höher ihre Bekanntheit, desto einfacher können sie sich gegenüber Mitbewerbern durchsetzen. Vor allem die deutschen Markenhersteller konnten 2015 punkten. Jeder Zweite suchte auf BikeExchange nach Fahrrädern „Made in Germany“. An erster Stelle in der Käufergunst liegt mit 10,4 Prozent der deutsche Hersteller Stevens, der als Marktführer für Trekking- und Crossräder gilt. Unter den meistgesuchten Marken finden sich zudem Cube-Fahrräder (9,7 Prozent), die für ihre breite Produktpalette sowie für ihre Widerstandsfähigkeit und lange Hersteller-Garantie bekannt sind, sowie der amerikanische Radhersteller Specialized (9,4 Prozent).

Doch die größte Gruppe bei der Suche nach einem neuen Bike stellen die Unentschlossenen: Mehr als die Hälfte der Nutzer hatten sich noch nicht für eine Marke entschieden, wenn sie 2015 auf BikeExchange nach neuen Fahrradmodellen suchten. Die Auswertung von 120.000 Inseraten und mehr als 40 Millionen Suchanfragen aus Deutschland im Jahr 2015 zeigte, dass die meisten Fahrradinteressenten auf BikeExchange generisch nach einem neuen Modell suchen und sich durch die verschiedenen Produktangebote scrollen. Nur 42 Prozent der Nutzer schränkten ihre Fahrradsuche nach einer bestimmten Marke ein.

„Für den Handel liegt darin eine sehr große Chance. Durch die optimale Online-Darstellung möglichst vieler Produkte, können Händler noch unentschlossene Kunden für das eigene Geschäft begeistern. Wer in der Trefferliste für Kaufinteressenten gut sichtbar ist, kann für zusätzliche Umsätze sorgen“, sagt Ryan McMillan, CEO BikeExchange Europa.

Der stationäre Handel und der Online-Handel wachsen immer stärker zusammen und die Grenzen zwischen den Einkaufskanälen verwischen immer stärker. 61 Prozent der Verbraucher informieren sich im Internet und kaufen dann im Geschäft ein. Umgekehrt informiert sich jeder Zweite im Geschäft, kauft dann aber online ein, so der Digitalverband BITKOM.

„Ziel muss es sein, den Kunden möglichst überall abzuholen. Daher ist eine Kombination aus einem lokalen Store mit sehr hohem Einkaufserlebnis und einem technisch und konzeptionell ausgereiftem Online-Shop mit professionellen Vermarktungspartnern wie BikeExchange sehr erfolgsversprechend“, ergänzt Ryan McMillan. Auch Hersteller können ihre Produkte im Internet effizient bewerben und ihre Marke zielgenau aussteuern, um potenzielle Käufer genau dort abzuholen, wo sie ihre Kaufentscheidung treffen.

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