Konkrete Angabe von Verfügbarkeit und Lieferzeiten als Herausforderung und Chance im B2B-Commerce

Konkrete Angabe von Verfügbarkeit und Lieferzeiten als Herausforderung und Chance im B2B-Commerce

Der zwölfte Berichtsband des B2B E-Commerce Konjunkturindex, einer Initiative der IntelliShop AG in Zusammenarbeit mit den E-Commerce-Experten vom ECC Köln am IFH Institut für Handelsforschung, weist mit einem Index von 132,5 Punkten einen deutlichen Rückgang bei der Lage-Einschätzung der E-Commerce-Umsätze im Juli und August 2015 auf. Dennoch zeigen sich 55 Prozent der befragten B2B Onlinehändler noch zufrieden und bewerten ihre Online-Umsätze positiver als die Gesamtumsätze im Unternehmen.

Im Rahmen der aktuellen Zusatzfragen wurden diesmal die Strategien bei der Kommunikation von Warenverfügbarkeit und Lieferterminen sowie die angebotenen Lieferoptionen im Onlineshop betrachtet. Insbesondere im B2B-Kontext, in welchem bestellte Waren für den weiteren Produktionsprozess oder Verkauf oftmals „in time“ benötigt werden, ist eine verlässliche Information darüber, wann die georderten Produkte vor Ort eintreffen, für den Beschaffer von besonderer Bedeutung. Mehr als neunzig Prozent der B2B Unternehmen machen im Shop bereits Angaben zur Verfügbarkeit, wenngleich nur jeweils 17 Prozent entweder einen konkreten Versand- oder einen konkreten Liefertermin beim Kunden benennen. Immerhin 35 Prozent treffen Aussagen zur Verfügbarkeit im eigenen Lager. Bei den Lieferoptionen erfreuen sich der Expressversand oder die Lieferung zum Wunschtermin der größten Beliebtheit. Nur knapp neun Prozent der B2B Onlinehändler erlauben die Abholung vor Ort, zum Beispiel bei einem angeschlossen Fachhändler.