Monotype holt mit Hendrik Weber Top-Kreativen an Bord

Monotype holt mit Hendrik Weber Top-Kreativen an Bord

Hendrik Weber übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli als Type Director in Berlin die kreative Leitung für den deutschsprachigen Raum innerhalb des internationalen Schriftentwicklungsteams. In dieser Funktion wird Weber für Auftraggeber in der DACH-Region die Adaption und Entwicklung maßgeschneiderter Schriften betreuen, die das Corporate Design von Marken und Unternehmen unverwechselbar machen.

Mit diesem Schritt ergänzt Christopher Kollat, Managing Director der Monotype GmbH, seine Service-Qualität im deutschsprachigen Raum: „Monotype kooperiert bereits sehr eng mit Marken und Agenturen in den wichtigsten Key-Märkten und ist für diese zu einem wertvollen Ansprechpartner geworden,“ so Kollat. „Mit Hendrik Weber, der bereits namhafte europäische Marken mit Hausschriften und Logos ausgestattet hat, heben wir unsere Type-Design-Kompetenz auf ein breiteres internationales Niveau und steigern gleichzeitig das Verständnis für lokale Interpretation.“

Von 2011 bis 2013 arbeitete Weber als Senior Designer bei der Münchner Markenagentur KMS-Team. In dieser Zeit entwickelte er unter anderem Corporate Fonts für Bentley Motors, Canyon Bikes und die japanische Brillenmarke Jins Glasses sowie die Typografie und Visuals für das ARD-Mittagsmagazin. Das einprägsame Key Visual und die Hausschrift der ING-DiBa entstanden in Kooperation mit wirDesign Berlin, wie auch das Logo für die ILB Investitionsbank Land Brandenburg und das Logo für die Stadt Nürnberg. Diese und weitere Arbeiten bescherten Weber und seinen Partnern eine Reihe an Kreativpreisen, u. a. den Red Dot Award in der Rubrik Communication Design, Gold beim Graphit Annual Report und beim Best of Corporate Publishing Award eine Auszeichnung in Silber; zudem wurde er mit dem Berliner Type Award, dem Lace Visons Award, dem Type Directors Club Award sowie mit dem Designpreis Deutschland ausgezeichnet.

Sein Erfolg basiert auf einer exzellenten Ausbildung: Weber studierte zunächst an der FH Potsdam und wechselte anschließend an die renommierte Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig. Hier stieß er auf seinen Mentor Prof. Fred Smeijers, der in den vergangenen 25 Jahren bedeutende Schriftfamilien entwarf und Unternehmen wie Philips, Canon-Europe und TomTom ein visuelles Gesicht gab.

Weber beendete seine Ausbildung mit Auszeichnung, arbeitete zunächst als freier Designer und veröffentlichte 2010 sein erstes Buch unter dem Titel „Kursiv – Was Typographie auszeichnet“ beim angesehenen Schweizer Fachverlag Niggli. Für seine erste kommerzielle Schriftfamilie OTF Lirico erhielt er den Type Directors Club Award. Kurz darauf erschien Edward Pro (Herausgeber: OurType) und zählte zu den besten Schriften des Jahres 2012: »Britischer Humanismus trifft deutsche Gründlichkeit« (fontwerk.com).