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Online sicher bezahlen: Interview mit Nils Winkler, Chairman of the Board bei Yapital

Gabriel Wohlfahrt an 8. Januar 2014 - 09:31 in e-Commerce Highlights, e-Commerce Interviews
Nils Winkler - Yapital

Nils Winkler ~ Yapital

Shoppen via Handy war bis vor einiger Zeit nicht auszudenken. Doch mit den mobilen Möglichkeiten eines Smartphones wurde ein ganzer Epaymentbereich etabliert. Yapital ist Teil der Otto Group und darf sich so in einer langen Tradition des nichtstationären Handels sehen. Um zu sehen, worin sich Epayment von Anbieter zu Anbieter im Detail unterscheidet, befragen wir im Hypertimes-Interview Nils Winkler, Chairman of the Board von Yapital.

Yapital bezeichnet sich als den new way to pay. Worin unterscheidet sich Yapital von Bezahlmethoden wie PayPal?

„Viele Wettbewerber bieten gute, aber isolierte Lösungen. Unsere Stärke ist, dass wir ein echtes Cross-Channel-Payment sind. Bei uns steht der Nutzen für die Konsumenten im Vordergrund – und die wollen ein Payment, das überall funktioniert. Mit reinen Online-Zahlungsdiensten überschneiden wir uns daher nur punktuell. Unser Produkt ist schlicht anders zugeschnitten. Zugleich bieten wir handfeste Vorteile für Geschäftskunden, für die vor allem eines zählt: ein in allen Belangen reibungsloser, transparenter Prozess. In der Umsetzung heißt das für uns: keine aufwändige Installation, kein monatlicher Grundpreis, keine Vertragslaufzeit. Dafür garantierte Echtzeit-Transaktionen – der Händler hat sein Geld also sofort auf dem Konto und muss keine Rückbuchungen fürchten.

Ich denke, ein entscheidender Unterschied ist auch, dass wir im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern von Europa aus agieren. In den USA zum Beispiel herrscht eine vollkommen andere Auffassung von Datenschutz als bei uns. Damit schaffen wir zusätzlich Vertrauen – bei Händlern und Konsumenten.“

Gibt es Branchen, für die ein Bezahldienst wie Yapital besonders gut geeignet ist?

„Yapital ist ein innovatives Zahlungsmittel für alle Lebenssituationen. Wir wollen im Alltag der Verbraucher ankommen – online ebenso wie offline. Das heißt, mit Yapital muss man im Supermarkt um die Ecke bezahlen, aber auch die neuen Schuhe kaufen oder einen Hotelzimmer buchen können. Unser Ansatz ist deshalb sehr offen, das sieht man auch daran, dass wir von Anfang an mit ganz unterschiedlichen Unternehmen zusammenarbeiten wie der REWE Gruppe, der Novum Hotel Group und dem Spiele-Publisher European Games Group. Es würde keinen Sinn machen, nur bestimmte Bereiche des Lebens abzudecken, das wäre nicht zu Ende gedacht. Es kommt auch nicht auf die Größe des Unternehmens an – Yapital eignet sich genauso gut für kleine Online-Shops wie für echte Schwergewichte im Einzelhandel oder bedeutende Dienstleistungsunternehmen. Denn Business-Kunden müssen nicht auf eine neue Technologie oder Infrastruktur umrüsten. Yapital passt sich allen bestehenden Infrastrukturen problemlos an. Um diese unkomplizierte Integration bieten zu können, kooperieren wir mit Kassenspezialisten wie POS Partner und Micros sowie Anbietern von Online-Shop-Systemen wie Oxid und Magento.“

Gibt es Hürden für ein internationales Cross-Channel-Payment?

„Ein europäisches Cross-Channel-Payment gibt es bisher noch nicht – wir betreten also Neuland. Bei einer grenzübergreifenden Lösung – das meine ich an dieser Stelle in geografischer Hinsicht – muss man vor allem sensibel gegenüber kulturell unterschiedlichen Bedürfnissen, Erwartungen und Ansprüchen der Verbraucher sein. In Großbritannien beispielsweise ist das Bezahlen mit dem Smartphone alltäglich, wohingegen in Osteuropa der Onlinehandel noch in den Kinderschuhen steckt.

Am einfachsten begegnet man kulturellen Unterschieden, indem man nicht nur eine Inselllösung konzipiert, sondern Nutzer entsprechend ihren Vorlieben anspricht. Händler lassen sich am ehesten überzeugen, wenn sie verschiedene Märkte differenziell, aber mit nur einer Lösung bespielen können. Deshalb lässt sich unser Produkt an verschiedene Technologien anpassen und bietet mit dem Smartphone, der MasterCard und dem Web-Account dem Kunden unterschiedliche Möglichkeiten, seinen Einkauf zu bezahlen.“

Was macht das Bezahlen mit Yapital innerhalb von Magentoshops intuitiver?

„Auf welchem System der Shop basiert, spielt für den Kunden keine Rolle – zumindest nicht in Bezug auf das Yapital-Bezahlerlebnis: Der Bezahlvorgang ist immer intuitiv, schnell, einfach und sicher. Händlern, die mit der Magento-Software arbeiten, steht ein kostenloses Plug-In auf dem Magento Marktplatz zur Verfügung, mit dem Yapital unkompliziert als Zahlungsart eingebunden werden kann. Gleich im Anschluss können Kunden dann mit Yapital bezahlen: entweder durch den Scan eines QR-Codes mit dem Smartphone oder alternativ durch Eingabe des Yapital-Benutzernamens und -Passwortes. Das gilt übrigens nicht nur für Nutzer der Magento-Software, sondern für alle Händler, die Yapital über ein kostenloses Plug-In integrieren. Das gibt es auch über Oxid und Shopware.“

Wie kann man sich das Bezahlen in Magento-basierten Shops via QR-Code-Scan vorstellen? Scannt der Kunde mit seinem Smartphone den Code direkt vom Bildschirm?

„Genau. Wenn der Kunde seinen Warenkorb mit Yapital bezahlen will, erscheint ein QR-Code auf seinem PC- oder Tablet-Display. Mit der App auf dem Smartphone scannt er diesen Code, im Anschluss erscheint dort eine Zahlungsübersicht. Mit dem Klick auf „Bestätigen“ schließt der Kunde die Zahlung ab. Das alles passiert innerhalb von Sekunden: Ich finde, intuitiver und komfortabler geht es nicht. Denken Sie nur daran, wenn Sie per Vorkasse bezahlen und die ellenlange IBAN- und BIC-Nummer eingeben müssen. Und auch der Händler profitiert davon: In dem Moment, in dem der Nutzer den Kauf bestätigt, wird die Transaktion angestoßen, die Zahlung geht garantiert und in Echtzeit auf dem Konto des Händlers ein. Der Versand kann also sofort vorbereitet werden und der Händler senkt damit automatisch Prozesskosten, zum Beispiel im Bezug auf Warenumschlagszeiten.“

Herr Winkler, danke für das Interview!

Gabriel Wohlfahrt

Seit seinem Studium der technischen Redaktion beschäftigte sich Gabriel Wohlfahrt mit den Kommunikationsaspekten der Wissensvermittlung auf B2B- und B2C-Seite in Text und Bild. Durch seine breit gefächerten beruflichen Tätigkeiten ergänzt er sein journalistisches Spektrum um Aspekte aus der Betriebswirtschaft, Marketing, Public Relations, SEO und dem Digitalen Markt.

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