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Haardünger packt das Problem an der Wurzel

Gabriel Wohlfahrt an 26. August 2013 - 11:22 in e-Commerce Highlights
Haardünger packt das Problem an der Wurzel

Haardünger packt das Problem an der Wurzel

Haarwuchsmittel gehören für viele in das Reich der Mythen oder sind ein weiteres anschauliches Beispiel für die großen und nicht einhaltbaren Versprechen der Pharmaindustrie. Doch da die Hoffnung immer zuletzt stirbt, gibt sich wohl jede Generation kahlköpfig gewordener Männer der Suche nach tatsächlich wirksamen Mittelchen und Tinkturen hin. Schließlich wurde das Genom auch entschlüsselt, der Mond ausgiebig bereist und für wirklich jede Anwendung des alltäglichen Lebens eine App entworfen. Wäre doch gelacht, wenn die Menschheit nicht eines Tages auch noch das Problem mit der männlichen Kahlköpfigkeit in den Griff kriegen würde.

Die Firma Haardünger.de aus der Schweiz sagt ganz im Wissen um die zweifelhafte Geschichte rund um die Haarwuchsmittel dazu nur flapsig, man solle diesen „Zauberkram“ vergessen. Vielleicht auch deshalb ein wirklich pragmatischer Name, der jegliches Heilsversprechen auf das Wesentliche hin erdet und ebenso einen elementaren Teil der eigenen Wirksamkeitsphilosophie verrät.

So wurde die Aufgabe sprichwörtlich im Ansatz gelöst: Denn ein Problem sollte man an der Wurzel anpacken, doch wenn es keine Wurzel mehr gibt, kann nur ein Dünger helfen und so einen Nährboden schaffen, der die Haarpracht zumindest soweit gesunden lässt, dass weiteres Ausfallen der wertvollen Haare verhindert wird.

Was eigentlich ist Haarausfall?

Die Webseite von Haardünger erklärt das chemische-biologische Prinzip hinter dem Kahlschlag leicht und verständlich und schafft so vertrauen. Also ein kurzer Ausflug in haariges Fachchinesisch: So werde das Wachstum der Haare durch zwei biologische Sterole wesentlich beeinflusst. Diese werden die in den Zellen der Haarfollikel, also der Haarzelle, aus Testosteron gebildet. Diese Botenstoffe nennt man Dihydrotestosteron (DHT) und Östradiol. Solange in den Haarfollikeln eine optimale Balance dieser beiden Botenstoffe besteht, wächst das Haar in normalen, langen Wachstumsphasen. Das Ergebnis ist eine üppige und dichte Haarpracht. Nun haben aber die meisten Männer früher oder später damit zu kämpfen, das eben jene Versorgung durch diese Botenstoffe in ein Ungleichgewicht gerät. Das Ergebnis: Haarwuchsphasen werden so wesentlich kürzer und die eigenen Haare immer weniger, denn sie fallen wesentlich früher aus.

Haardünger.de hat die Ursache so perfekt eingekreist, denn dieser Sachverhalt ist die Wurzel der männlichen Kahlheit. Benennt man diese Ursache, wird die Lösungsstrategie klar: Die Balance der Botenstoffe muss wieder hergestellt werden. Die Enzyme, die dafür nötig sind, regulieren das Präparat, der eigentliche Haardünger direkt in der Haarfollikel, also der Haarzelle. Der Haardünger „informiert“ diese Zelle neu und verhindert so das frühzeitige Ausfallen und das Verkümmern der Haarzelle. Die laut Haardünger weltweit einzigartigen bioaktiven Sterole wirken gezielt in der Haarwurzel.

Haardünger.de erklärt sich selbst

Ein schicker Imagefilm stellt uns Christian vor, der, nicht nur geplagt von seiner beginnenden Kahlheit, sondern auch gefordert von der eigenen Eitelkeit, schließlich Haardünger verwendet und so seinem Glück näher kommt. Im Film wird aus der Trickfigur „Christian“, die erst aussieht wie ein Nerd nach kurzer Zeit und Haardünger ein begehrlicher Kerl, nicht unähnlich einer Comicversion von Buddy Holly, inklusive Haartolle.

Die Webseite ist natürlich ausschließlich um das Produkt und dessen Vertrieb gebaut worden. In der Navigation findet man so bisher kaum mehr als die Kategorie „Wirkweise“, „Anwendung“ „Meinungen“ und natürlich „bestellen.“ Unter Meinungen erfährt man viel zur wissenschaftlichen Testphase des Produktes und vermittelt ein Gefühl dafür, wie jung das Produkt ist, denn bisher wurde im Kommentarfeld, welches unter diesem Link beheimatet ist, noch kein Eintrag hinterlassen.

Die Webseite ist ausschließlich um das Produkt und dessen Vertrieb gebaut worden

Die Webseite ist ausschließlich um das Produkt und dessen Vertrieb gebaut worden

Hinter Haardünger.de steht die eidgenössische Bonafair AG. Dessen Verwaltungsrats-Präsident Lothar Hartinger stolperte nach eigener Aussage eher zufällig im Gespräch mit einem Chemiker über die Idee zum Produkt. So konnte ihn dieser Fachmann von seinen Forschungen derart überzeugen, dass er mit seiner Firma das dermatologische Produkt rund um diese Idee gestaltete. Vor allem der Ansatz, ein Produkt zu kreieren, das auch so cool sei, dass es sich jeder junge Mann gerne ins Badezimmer stellt, verrät uns auch ein wenig über die anvisierte Zielgruppe. Ob es der eidgenössischen Mentalität geschuldet ist, das beim Produktnamen auf nervige Anglizismen verzichtet worden sind? Oder liegt es an dem englischen Begriffen für Dünger, der wahlweise „dung“ oder „mulch“ wenig appetitlich wirken. Möglicherweise dachte sich Bonafair AG, ein Produkt mit einer so vorauseilenden Unglaubwürdigkeit wie der Produktkategorie Haarwuchsmittel wirke mit einem aufgesetzt internationalen Namen noch weniger vertrauenswürdig?

Was kostet die neue Einfachheit?

Nicht nur der pragmatische Name sondern auch die Einfachheit der Anwendung war ein wichtiger Punkt des Entwicklerteams hinter Haardünger.de. Die Idee wurde erst 2012 in die Tat umgesetzt und bespielt nun seit einigen Monaten den deutschen Markt. Das Unternehmen hofft in diesem Jahr auf den Zuwachs von 5000 Mitgliedern. Das lässt aufhorchen: Mitglieder also und nicht nur Kunden? Aber ja, denn ein Dünger wirkt vor allem durch die Regelmäßigkeit der Anwendung, und so ist die Entscheidung für ein solches Haarwuchsmittel eine, die man als Kunde langfristig eingehen muss. Kein Abo- dennoch ist das Behandlungsprinzip auf permanente Verwendung angesetzt.

So muss man für eine Flasche, die in der Anwendung wohl etwa für einen Monat reicht, üppige 59 Euro bezahlen. Glücklicherweise gibt es für den Dauereinsatz Staffelpreise bis hin zu 39 Euro die Flasche Stück bei Abnahme von sechs Stück.

Natürlich setzt Herr Hartinger mit seinem Schweizer Unternehmen, das unter anderem mit „Landners“ einen Vertrieb für Esskultur anbietet, allgemein auf die Richtlinien, die eigentlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen sein sollten. So stimme für das kreative und partnerschaftlich strukturierte siebenköpfige Team hinter Haardünger die Work-Life-Balance, niemand müsse länger als 18 Uhr arbeiten, und wenn ja, könne man vor Ort auch kurz beim gemeinsamen Snookerspiel entspannen. Das Produkt selbst weißt sich selbstredend als bio und fair aus.

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Gabriel Wohlfahrt

Seit seinem Studium der technischen Redaktion beschäftigte sich Gabriel Wohlfahrt mit den Kommunikationsaspekten der Wissensvermittlung auf B2B- und B2C-Seite in Text und Bild. Durch seine breit gefächerten beruflichen Tätigkeiten ergänzt er sein journalistisches Spektrum um Aspekte aus der Betriebswirtschaft, Marketing, Public Relations, SEO und dem Digitalen Markt.

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1 Kommentare
  • 26. August 2013
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    Super Artikel, wenn das Produkt wirklcih was hilft wäre es super für uns Leidenen. Bis jetzt komme ich mir eher ausgenutzt vor, von den Konzern die nur Profit aus dem Haarausfall schlagen wollen, anstatt mal was richtiges zu entwickeln. Wenn Haardünger wirklich hilft gegen erblich bedingetn Haarausfall wäre das einfach nur genial. Also die Webseite zieht auf jedenfall sehr professionel aus und das ganze drumher auch. Ich werde es mal testen und dann sehen wir weiter.
    Lieben Gruss
    Pascal

    Pascal Brueckner
    Antworten

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