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E-Commerce und Mode: Die Stars setzen auf Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist in Europa in vielen Wirtschafts- und Lebensbereichen zum wichtigen Thema geworden. Auch die Modebranche diskutiert seit geraumer Zeit über die Notwendigkeit eines fairen Handels, der die Belange des Umweltschutzes sowie die Rechte von Verbrauchern und Mitarbeitern berücksichtigt.
Redaktion an 24. November 2015 - 14:41 in e-Commerce Highlights
Immer mehr Prominente setzen auf nachhaltige Mode

Nachhaltige Mode ist stark im Kommen (© Oleg Gekman – Shutterstock.com)

Diese Ausrichtung der Modewelt kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zum ersten Mal setzt sich ein ganzer Wirtschaftszweig rund um den Globus mit dem Thema Nachhaltigkeit ernsthaft auseinander. Viele internationale Prominente unterstützen diesen nachhaltigen Trend, indem sie ausschließlich auf Kleidungen aus wiederaufbereiteten Materialien und Biostoffen zurückgreifen. Manch ein Star geht noch einen Schritt weiter und wird selbst zum Hersteller nachhaltiger Kleidungsstücke.

Slow Fashion vs. Fast Fashion

Zwei gegensätzliche Begriffe aus der englischen Sprache dominieren die Modebranche weltweit. Der Ausdruck „Fast Fashion“ steht für kurzlebige Trends, die sofort nach den Präsentationen in Mailand, Paris, etc. in den Läden erscheinen und wenig später wieder verschwinden. Große Textilhersteller bringen jährlich ungefähr zwölf neue Kollektionen heraus, um die Nachfrage auf den Massenbekleidungsmarkt anzukurbeln. Die großen Warenhausketten beteiligen sich weltweit an diesem Prinzip des Wegwerfens und Neukaufens. Während die weniger Betuchten sehr günstige Kleidung angeboten bekommen, kommt es in einigen Ländern unter den reicheren Leuten teilweise zu groteskem Kaufverhalten. Beispielsweise ist es in einigen chinesischen Provinzen unter den Wohlhabenden üblich, neu gekaufte Kleidung nach einmaligem Tragen wegzuwerfen. Dem steht mit der sog. „Slow Fashion“ ein Ansatz entgegen, der auf eine nachhaltige Produktion setzt und die Kunden zu einem bewussteren Umgang mit der Mode animiert. Die Leute sollen lieber seltener einkaufen, wenn sie dafür auf nachhaltige Werte Rücksicht nehmen. Letztlich geht es um eine respektvollen Bezug zur Umwelt und den Mitarbeitern des produzierenden Gewerbes.

Unterschiedliche Ansätze für nachhaltige Mode

Der nachhaltigen Grundausrichtung der Modebranche wird über mehrere Methoden Rechnung getragen. Die wichtigsten sind hier kurz aufgeführt:

  • vegane Kleidung ohne tierische Bestandteile
  • Verwendung und Verkauf von Produkten kleinerer Marken
  • aus Biostoffen hergestellte Textilien
  • Modetrends, die länger anhalten oder zeitlos sind
  • Verkauf, Umtausch und Verwendung gebrauchter Sachen
  • Wiederverwertung der unterschiedlichsten Materialien („Recycling“)
  • Bevorzugung lokal hergestellter Waren

Insbesondere der Ansatz, Mode aus recycelten Materialien herzustellen, ist besonders hervorzuheben. Einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist der Weltstar Pharell Williams. Zu sehen ist die neueste Partnerschaft des Bionic-Mitbegründers u.a. bei FashionID. Neben der Musik hat er sich schon früh als Modeschöpfer ein zweites Standbein geschaffen. Dabei setzt er auf die Wiederverwertung von Plastik, das aus dem Meer gefischt worden ist. Inzwischen ist der „Happy“-Sänger derart erfolgreich, dass er eigene Kollektionen entwirft und mit großen Markenherstellern kooperiert.

Immer mehr Prominente setzen auf nachhaltige Mode

Viele Prominente unterstützen nicht nur auf modische Art nachhaltige Projekte. Die Zahl derjenigen, die sich auch bei der Auswahl ihrer Kleidung an diese Maxime halten und auch finanziell Projekte unterstützen steigt stetig. Neben dem deutschen Topmodel Eva Padberg macht so auch die amerikanische Schauspielerin Natalie Portman auf sich aufmerksam. Aber auch immer mehr Designer wie etwa Nick Fouquet äußern sich zunehmend kritisch zum Thema Fast Fashion.

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