Webfuture Award 2013 - v l  Moritz von Grotthuss (Gestigon Platz 2) Ali Jelveh (Protonet Sieger) Lars Niemann Mirko Platz (eBoost Group Platz 3)

Webfuture Award 2013 – v l Moritz von Grotthuss (Gestigon Platz 2) Ali Jelveh (Protonet Sieger) Lars Niemann Mirko Platz (eBoost Group Platz 3)

Protonet hat sich gegen rund 50 weitere Kandidaten in der Vorauswahl und acht Finalisten am Donnerstagnachmittag im betahaus durchgesetzt und ist mit dem Webfuture Award ausgezeichnet worden. Das Team von Protonet produziert Mini-Serverboxen mit einer privaten Cloud-Funktion.

Gründer Ali Jelveh sagte nach der Preisverleihung: „Es waren viele coole Hamburger Startups dabei. Wir haben daher nicht mit dem Sieg gerechnet. Es ist großartig, dass wir unsere Idee nun im Herzen der globalen IT-Wirtschaft vorstellen können.“

Der Sieger darf sich über eine einwöchige Reise für zwei Personen ins Silicon Valley mit Gesprächen bei Wagniskapitalgebern, Inkubatoren und Gründern, Unternehmensbesuchen bei unter anderem Facebook, Google, Twitter oder Smaato sowie der Teilnahme am Silicon Valley Innovation Summit im Juli freuen.

Die Initiative Hamburg@work prämiert seit 2006 mit dem Webfuture Award das kreativste und innovativste Startup der digitalen Wirtschaft aus der Metropolregion. In diesem Jahr hat besonders die hohe Vielfalt und Qualität der Einreichungen Eindruck hinterlassen.

„Uns haben viele der Unternehmen begeistert. Dass wir uns letztendlich für Protonet entschieden haben, liegt an der Kombination aus der guten Idee und dem erfolgversprechenden Geschäftsmodell. Protonet hat das Potenzial, wirklich relevant für den breiten Markt zu werden, verfügt über ein ambitioniertes Team und ein skalierbares Produkt“, so Tarek Müller, Juryvorsitzender und Geschäftsführer der eTribes Framework GmbH.

„2013 haben sich so viele Startups wie nie zuvor beworben. Dadurch wird einmal mehr deutlich, welches Potenzial in der Hamburger Gründerszene steckt. Hamburg ist eine der kreativsten und geschäftstüchtigsten Gründerhochburgen“, ergänzte Uwe Jens Neumann, Vorsitzender des Hamburg@work e.V.

Den zweiten Platz belegte das Startup gestigon aus Lübeck mit einer Software zur Erkennung von Hand- und Körpergesten mit Hilfe von 3D-Bilddaten. Den dritten Platz sicherte sich die eBoost GmbH. Mehr als 100 Gäste aus der Gründerszene feierten bis spät in die Nacht. Die Jury bestand in diesem Jahr aus gestandenen Unternehmern, Gründern, Journalisten, Chefredakteuren und Social Media-Experten. Dazu zählten unter anderem Mari Enzensberger, Gründerin biteBox, Sven Wiesner, Geschäftsführer beesocial, und Dr. Felix Menden, Geschäftsführer G + J Digital.

Durch den Webfuture Award verdeutlicht die Initiative für Medien, IT und Telekommunikation die Entwicklungsmöglichkeiten der Startup-Szene in der Hansestadt und bietet Gründern eine Plattform. Darüber hinaus schafft der Wettbewerb die Voraussetzungen für Austausch und Feedback von Profis, gestandenen Gründern und Experten.