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Mediaprofessionals aus der ganzen Welt kamen zur Ad Trader Conference

PR-Gateway an 24. April 2012 - 12:00 in e-Commerce Events
Marko Klimkeit, CEO Yieldlab; André Pätzhold, Leiter Performance Marketing /Stv- Leiter Digital, Spiegel QC; Lothar Prison, Chief Digital Officer VivaKi; Ronald Paul, CEO Quisma; Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media; Moderation: Frank Puscher

Marko Klimkeit, CEO Yieldlab; André Pätzhold, Leiter Performance Marketing /Stv- Leiter Digital, Spiegel QC; Lothar Prison, Chief Digital Officer VivaKi; Ronald Paul, CEO Quisma; Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media; Moderation: Frank Puscher

Die zweite Ad Trader Conference war das Ziel der fast 400 digitalen Werbe- und Mediaprofessionals, die am vergangenen Donnerstag nach Hamburg in die Briese Studios pilgerten. Aus dem In- und Ausland folgten die Experten der Einladung der beiden Fachmagazine ADZINE und ExchangeWire, um sich über technologiegetriebene Mediahandelsverfahren wie Realtime Bidding auszutauschen.

Im letzten Jahr galt die Ad Trader Conference in der digitalen Werbewirtschaft noch als Geheimtipp – 2012 war sie bei Fachleuten ein „must attend“. Die Teilnehmerzahl erhöhte sich damit um siebzig Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Drittel der Besucher kam aus dem europäischen Ausland und den USA.

„Unser Ziel war es, die wichtigsten Vertreter von Angebot, Nachfrage und Technologie nach Hamburg zu holen. Das ist uns gelungen, fast jeder Zuhörer im Auditorium hätte auch auf der Bühne eine gute Figur gemacht“, sagt ADZINE Chefredakteur und Ad Trader Conference Veranstalter Arne Schulze-Geißler.

Technologie spielt auch in Deutschland beim Einkauf und Verkauf digitaler Medialeistung eine zunehmend tragende Rolle, bestätigt Lothar Prison, Chief Digital Officer der Mediaagentur VivaKi: „Künftig werden immer mehr Online-Werbeplätze über automatisierte Buchungsplattformen belegt. Schon 2014 wird jede fünfte Online-Kampagne über eine Realtime-Bidding-Plattform gebucht werden. Medien und Vermarkter sind entsprechend gefordert, technisch aufzurüsten und lieber früher als später Teile ihres Inventars auf sogenannten SSPs (Supply Side Platforms) zur Verfügung zu stellen, auf die wiederum Media-Networks wie VivaKi mit ihren DSPs (Demand Side Platforms) zugreifen können.“

Dennoch erhitzte das Thema Automatisierung bei Mediatransaktionen die Diskussionsrunden, was oftmals auf ein unterschiedliches Grundverständnis des digitalen Mediageschäfts zurückzuführen war. Gerade die Vertreter deutscher Online-Medien und deren Vermarkter trennen nach wie vor das Premium- vom Performance-Geschäft. Lassen sich Realtime-Transaktionen in der digitalen Werbung jedoch auf einzelne Produktkategorien beschränken?

Der US-Mediaexperte Brian Lesser, CEO Xaxis (GroupM), meinte dazu: „Wenn wir in drei bis fünf Jahren Realtime Bidding noch immer nur für Performance-Kampagnen einsetzen, haben wir alle einen schlechten Job gemacht.“

In seiner Schlussbemerkung des Konferenztages unterstrich Arndt C. Groth, designierter CEO der PUBLIGroupe und Präsident des BVDW die Bedeutung von Realtime Handels- und Werbemodellen für die Zukunft des digitalen Werbegeschäfts. Gleichzeitig appellierte Groth aber auch an alle Anwesenden, endlich die Begrifflichkeiten rund um das Thema Automation in der Werbung sorgfältiger zu wählen und abzugrenzen, um nicht unnötig Verständigungsbarrieren in Richtung der Werbekunden zu errichten.

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