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Datingplattform eDarling baut ihre Präsenz in weiteren europäischen Ländern aus

Gabriel Wohlfahrt an 21. Dezember 2012 - 22:12 in e-Commerce Highlights, e-Commerce News
eDarling erobert Europa

Weiblich, ledig, jung sucht… ~ eDarling erobert Europa (© Oleg Gekman)

Sämtliche Inkubatoren schienen sich vor wenigen Jahren darin einig, das mit der Einsamkeit und der Sehnsucht der Menschen viel Geld zu verdienen ist. Doch wie es der Natur der einsamen Herzen entspricht, rät es sich auch hier möglichst schnell zu flirten, sich zu bewerben und nur nicht der letzte Gast der Party zu sein, der traurig und alleine nach Hause geht.

Auf alle Datingplattformen bezogen: der Markt der Mitbewerber ist zwar groß und das Angebot der Singles unüberschaubar, und die Zeit, den potentiellen Kunden zu umzirzen und ihn zu gewinnen, sehr kurz. Denn beinahe alle Datingplattformen kosten Geld, so muss man sich als flirtwilliger Single schon genau überlegen, wo man sich anmeldet. Die Datingplattform ist gleichzeitig die Party, auf der sich alle treffen. Das Eintrittsgeld muss sich lohnen, sonst besucht der Single doch irgendwann eine andere Feier.

Ein wichtiger Garant für eine gut gefüllte Party ist nicht zuletzt gute Werbung und das Gefühl, das es sich hierbei um eine etablierte Lokalität geht. Schließlich will sich niemand durch Zufall blosstellen, und, wenn die Kollegen die Mail der Partnervermittlung sehen sollten, wirken ein Name, die alle kennen so, als wären sie durch eben jenen Bekanntheitsgrad eher von weniger belang. So als hätte man sich dort nur aus Jux und Voyerismus angemeldet.

So war die Berliner Partnervermittlung eDarling mit ihrer Strategie bisher sehr erfolgreich und garantiert nicht der letzte Gast der Party. Das Unternehmen wurde vom Inkubator Rocket Internet ins Leben gerufen und nun von Affinitas GmbH betrieben. Die Firma etablierte sich aus dem Stand heraus durch massive TV-Werbung. Die Strategie der Dauerpräsenz führte sehr bald zum Erfolg: Alleine in Deutschland zählt eDarling 2,6 Millionen flirtwillige Mitglieder.

Der Partnerservice ist laut Eigenaussage einer der in Deutschland vier führenden Singlebörsen. Natürlich stärken finanzstarke Investoren den Rücken. Die Zeichen stehen, gerade typisch für eine Internetplattform, durch den relativ niedrigem Aufwand (Wenn man von dem TV-Werbesturm absieht) für den Betrieb eines Start-Ups auf Gewinn.

Das Start-Up-Unternehmen musste sich seit der Gründung 2009 natürlich gegen die Konkurrenz beweisen und auch hier halfen wiederum die richtigen Partner, den finanziellen Schub zu geben. Doch es wäre falsch darauf zu plädieren, eDarling ein reines Promotionkonstrukt zu nennen. Längerfristig gewinnt das Unternehmen, welches den angebotenen Service am besten ausbaut. eDarling hat in den drei Jahren eine beeindruckende Erfolgsbilanz abgelegt, so nutzen nun europaweit 16 Millionen Menschen in 16 Ländern wie Frankreich, Italien und weitere das Netzwerk und zwei weiter folgen nächstes Jahr, denn auch Launches in Dänemark, Finnland und Ungarn sind für 2013 geplant, und so kann in 19 europäischen Ländern via eDarling geflirtet werden.

Der Service

Wenn man sich als neuer User anmeldet, muss man sich Zeit nehmen. Denn nicht weniger als 283 Fragen zur eigenen Person und zu der Erwartungshaltung an die gesuchte Person müssen beantwortet werden, bevor man einen ersten Einblick auf sein eigenes Profil gewinnt. Was aber nicht schlimm ist, da eDarling mit Hilfe eines Algorhythmus eben gestellte Fragen auswertet und nach den Deckungsgleichheiten, auf Neudeutsch Matchings, sucht. Von wegen „Gegensätze ziehen sich an“: Zumindest online setzt eDarling darauf, das sich gleich und gleich am liebsten gesinnt. Und so wird, während man als Neukunde alle Start-Fragen artig beantwortet, im Hintergrund immer sofort mit den Ähnlichkeiten aus der Datenbank abgeglichen.

Das System

Der mathematische Algorhythmus bedient sich dabei dem Big Five Persönlichkeitsmodell. Dieses ist abgeleitet aus der Persönklichkeitspsychologie und umfasst in den Berechnungen grundlegende Persönlichkeitsstrukturen. Nicht nur die Persönlichkeit des Users wird untersucht. Für einen gelungenen Flirt ist ein Übereinstimmen der Erwartungshaltungen ebenso wichtig. Natürlich wird der User nicht gerade heraus gefragt, ob er eine Affaire sucht, aber er kann auf denn jeweiligen Skalen anwählen, wie wichtig ihm Abenteuer sind und wie sehr der User Treue erwartet. So weit, so angenehm subtil.

Ist man endlich registrierter Single, bekommt man eine Handvoll interessante Matchings zu sehen. Doch ab hier fängt das Geschäft an, will man sehen, wer so passen könnte, muss man ab hier gleich die Premiummitgliedschaft in Forn eines Abos buchen.

Seit dem das Unternehmen das Safer Shopping-Siegel des TÜVs erhalten hat, ist klar das eDarling vor allem für Seriösität steht und kein „Quick and Dirty“-Geschäft anstrebt. So ist damit zu rechnen, das sich eDarling gerade dadurch langfristig als Hafen der einsamen Herzen etablieren will. Bleibt nur für die Kunden zu hoffen, das sie nicht all zu lange suchen müssen und ihrem Glück bald begegnen. Wenn es nicht ganz gelingen mag: Die Abo-Mitgliedschaften, die viertel-, halb-, und ganzjährlich wählbar sind, verlängern sich natürlich, wie man das bei Abonnements gewohnt ist, automatisch.

Gabriel Wohlfahrt

Seit seinem Studium der technischen Redaktion beschäftigte sich Gabriel Wohlfahrt mit den Kommunikationsaspekten der Wissensvermittlung auf B2B- und B2C-Seite in Text und Bild. Durch seine breit gefächerten beruflichen Tätigkeiten ergänzt er sein journalistisches Spektrum um Aspekte aus der Betriebswirtschaft, Marketing, Public Relations, SEO und dem Digitalen Markt.

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2 Kommentare beitragen

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2 Kommentare
  • 23. Januar 2013

    es überrascht mich langsam gar nix mehr. rocket hat seine finger überall drin. da hat jemand sein business verstanden. 😉
    Aber es stimmt tatsächlich, so lange wie der text ist, dauert auch in etwa die anmeldung bei edarling, ich habs probiert, war mir aber doch zu doof. 😉

    kennich
    Antworten
  • 8. Mai 2013

    „eDarling kauft sich von eHarmony los – Den Gerüchten zufolge soll der Rückkauf 30 Millionen US-Dollar gekostet haben.“ Und wer hat’s gewusst? Die Schweizer? Nöööö!
    Die Gründerszene: http://www.gruenderszene.de/news/edarling-eharmony-rueckkauf :=)

    Antworten

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